Handball: Kreisliga
Ein Festival der Tore

Greven -

Das war ja ein wahres Torefestival. Gegen DJK Eintracht Hiltrup 3 setzten sich die Handballfreunde Reckenfeld/Greven deutlich mit 37:28 durch. Vor allem mit der ersten Halbzeit war Trainer Martin Halfmann zufrieden. In dieser Phase agierten die HF-Herren wie aus einem Guss und ließen den Hiltrupern nicht den Hauch einer Chance. Damit untermauerten sie ihre gute Platzierung.

Montag, 09.04.2018, 18:04 Uhr

Marcel Peters traf zweistellig für die Handballfreunde beim Kantersieg gegen Hiltrup.
Marcel Peters traf zweistellig für die Handballfreunde beim Kantersieg gegen Hiltrup. Foto: Heidrun Riese

Trotz einer längeren Schwächephase nach dem Seitenwechsel lieferten die Kreisliga-Männer der Handballfreunde Reckenfeld/Greven 05 am Samstagnachmittag bei der DJK Eintracht Hiltrup II eine überzeugende Leistung ab, die in einem deutlichen 37:28 (21:13)-Sieg resultierte. Entsprechend zufrieden zeigte sich nachher der Trainer: „Wenn man mit einem Unterschied von neun Toren gewinnt, gibt es nicht viel zu meckern“, meinte Martin Halfmann.

Die erste Halbzeit ließ aus seiner Sicht tatsächlich kaum einen Wunsch offen. „Es lief richtig gut“, freute sich der HF-Coach, „besonders im Angriff.“ Dabei wusste der Tabellendritte den Umstand auszunutzen, dass der starke Kreisläufer der DJK-Reserve ausschließlich im Angriff spielte und es auf Seiten des Heimteams dadurch ständig zum fliegenden Wechsel kam. „Da mussten wir immer schnell umschalten“, erklärte Halfmann, dessen Schützlinge die Vorgaben souverän umsetzten und so vor allem über die zweite Welle zum Torerfolg kamen.

Dadurch entwickelte sich das Auswärtsspiel gegen den Tabellenvorletzten zu einem wahren Torfestival: Von 4:1 (5.) setzten sich die 05-er über 9:4 (10.), 11:6 (15.) und 14:8 (20.) auf 17:11 (25.) ab, ehe es mit einer 21:13-Führung in die Pause ging.

Von diesem deutlichen Vorsprung profitierte das HF-Team, als es in der zweiten Halbzeit nicht mehr ganz so rund lief. „Da war ein bisschen die Luft raus“, berichtete der Trainer, der seiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen wollte. „Verständlich, wenn man so hoch führt“, schickte er deshalb hinterher.

Dass die 05er nachließen, äußerte sich zum einen in technischen Fehlern. Darüber hinaus waren sie im Torabschluss weniger konsequent und ließen Überzahl-Situationen ungenutzt. Hiltrup hatte dennoch keine Chance und kam über 24:16 (35.) sowie 27:19 (40.) nur bis auf 28:23 (46.) heran. „Das war der knappste Abstand seit der Anfangsphase“, merkte Halfmann an. Mit einem Unterschied von fünf Toren lag das HF-Team noch immer klar vorne, fing sich dann wieder und brachte die Partie souverän zu Ende. Über 31:24 (50.) setzten sich die Gäste auf 33:26 (55.) ab, holten schließlich einen 37:28-Sieg und wurden ihrer Favoritenrolle damit absolut gerecht.

HF I: Schwenken, Quadflieg - Peters (10/3), Wienkamp (6), Ruck (5), Wallroth (5), Altenburger (4), Kusmitsch (3), Heming (3), Haje (1), Volmer, Barwich und Falke.

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