Fußball: Kreisliga A
Nur in der Trinkpause war richtig was drin

Greven -

Mal wieder alles gegeben, mal wieder nix dafür gekriegt: Die DJK Greven erlebte daheim gegen Spitzenreiter SG Telgte die nächste Nullrunde.

Sonntag, 22.04.2018, 18:04 Uhr

Nicolai Langes Geste fasst das Spiel eigentlich ganz treffend zusammen – was willste machen, DJK?
Nicolai Langes Geste fasst das Spiel eigentlich ganz treffend zusammen – was willste machen, DJK? Foto: Stefan Bamberg

Das, was Peter Talmann jetzt normalerweise machen würde, bringt gerade auch nix, glaubt er: „Uns passieren Sachen, die kannste auch mit Training nicht abstellen.“ Jede Woche große Pläne, jede Woche blöde Fehler, jede Woche viel Aufwand für wenig Ertrag: Die DJK Greven hat ihr Heimspiel gegen Ligaprimus SG Telgte 0:3 (0:1) verloren.

Worüber man sich eigentlich auch nicht ernsthaft wundern kann nach nur einer echten Torchance in 90 Minuten: Peter Lakenbrink aus 45 Metern (40.) – das ist so mutig wie ein „Macarena“-Flashmob auf dem Wacken. Aber warum denn nicht mal was Verrücktes machen? Knapp drüber. Doch eben diese Kreativität fehlt den Blau-Weißen sonst. Und, wie passend zur aktuellen Lage: Im Gegenzug fällt das 0:1.

Wieder nix: DJK verliert gegen Spitzenreiter SG Telgte mit 0:3

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  • Wieder nix: DJK verliert gegen Spitzenreiter SG Telgte mit 0:3 Foto: Stefan Bamberg
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Man kann nicht sagen, dass sie so richtig schlecht spielen. Aber für Punkte gegen den Tabellenführer müsste einem halt schon ein bisschen mehr einfallen als langer Hafer und volle Pulle. Nach 63 Minuten erhöhen die Gäste: Tim Hammesfahr griechisch-römisch im eigenen Sechzehner, der Pfiff, Hammesfahr schaut selbst ganz betroffen, keine zwei Meinungen zu diesem Elfer – zack, 0:2. Für etwaige Dramatik ist das natürlich Gift. Immerhin: nebenan in der Hallenbad-Rutsche ein Geschrei, als ereignete sich dort just ein Blutbad. Auf dem Rasen allerdings langweilt der Spitzenreiter seinen Vorsprung ins Ziel: Erst in der Nachspielzeit wieder etwas Folklore – zunächst verhindert Lukas Funke den dritten Einschlag, mit der letzten Aktion ist‘s dann aber doch geschehen – das 0:3. Und die bittere Erkenntnis: Was drin war für die DJK eigentlich nur in der 30. Minute – da gab es eine Trinkpause.

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