Fußball: Kreisliga A1 Münster
Eine Ansage an die Konkurrenz

Greven -

Die DJK Greven meldet sich im Abstiegskampf eindrucksvoll zurück. Gleichwohl mahnt Trainer Peter Talmann dazu, den Kantersieg in Warendorf richtig einzuordnen.

Sonntag, 29.04.2018, 18:04 Uhr

Vom Abwehrstrategen zum Torjäger: Jonas Averbeck.
Vom Abwehrstrategen zum Torjäger: Jonas Averbeck. Foto: Bamberg

In den vergangenen Wochen schien der Vorwärtsgang der DJK wie eingeklemmt. In der Offensive glänzte der abstiegsbedrohte A-Ligist allein durch Harmlosigkeit. Nicht so am Sonntag. Bei der Warendorfer SU II spielte sich das Team von Peter Lakenbrink und Peter Talmann in einen regelrechten Torrausch und setzte mit 7:0 (2:0) ein Ausrufezeichen.

Das war eine Ansage an die Konkurrenz. Davon ist auch Peter Talmann nach dem in dieser Höge nicht erwarteten Erfolg überzeugt. Der DJK-Trainer nannte in der Nachbetrachtung des Spiels in Warendorf gleich mehrere Gründe für den klar erkennbaren Aufwärtstrend. Zunächst überraschten er unf Peter Lakenbrink mit einem Personalwechsel. Für den zuletzt glücklosen Torben Mais rückte Jonas Averbeck, sonst üblicherweise mit der Sicherung der Abwehr mehr als ausgelastet, in die Offensive. Der kopfballstarke Averbeck untermauerte die Entscheidung seiner Trainer, indem er drei Tore (33., 54. und 88.) beisteuerte, eines davon per Kopf.

Überhaupt war der Gesamtauftritt aus Talmanns Sicht ein gänzlich anderer als zuletzt. Kein Wunder, die Trainer waren rundum zufrieden. Auch, weil die Chancenverwertung stimmte: „Die Ausbeute war schon optimal.“

Das war auch der Start. Bereits nach drei Minuten sorgte Peter Lakenbrink gegen teils überfordert wirkende Gastgeber für die 1:0-Führung. Ebenso wie Averbeck steuerte Lakenbrink drei Treffer (3., 68. und 71.) zum Katersieg bei, durch den die DJK einen direkten Abstiegsplatz vorerst wieder verlässt. Für das siebte Tor sorgte Nikolai Lange.

Ein Grund mit für den klaren Erfolg war der schwache Gegner, auch diesen Umstand verschwieg Talmann nicht. „Warendorf war personell gebeutelt. Daher werden wird das 7:0 auch nicht überbewerten.“

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