Tennis: TC GW Reckenfeld
Sport rückt in den Hintergrund

Reckenfeld -

Beim TC GW Reckenfeld stand der letzte Spieltag auf dem Programm – dabei stand der Sport nicht immer im Mittelpunkt des Interesses.

Donnerstag, 12.07.2018, 14:10 Uhr

Am Samstag trafen sich bei sehr heißem Wetter die Tennissenioren auf der Reckenfelder Anlage zu ihren letzten Saisonspielen.

Die Damen 55 machten es bei den Temperaturen recht schnell. Ilse Dowidat und Bärbel Weßling hatten es gegen ihre besser eingestuften Gegnerinnen aus Hochmoor schwer, hielten aber mit jeweils 5:7 und 4:6 lange die Entscheidung offen. Margret Brendel konnte sich dagegen mit 7:5 und 6:3 durchsetzen, was ihrer Mitspielerin Ursula Brands auch vorher schon mit 6:2 und 6:4 gelang. Im Doppel tauschte man dann die Rollen, so dass I. Dowidat mit B. Weßling mit 6:4 und 6:4 den Ausgleich erzielen konnten, denn das Doppel Brendel/Brands gab ihr Spiel ab.

Im letzten Spiel der Saison ging es für die Damen 40 in der Münsterlandliga gegen Grün-Gold Gronau. Hier war die Partie bereits nach den Einzeln entschieden.

Nur Marion Mai konnte sich mit 6:0, 4:6 und 10:6 durchsetzen und brachte einen Punkt in die Doppelrunde. Gisela Hegemann hatte nach 4:6 und starkem 6:1 im Matchtiebreak nicht das nötige Glück und verlor knapp mit 7:10. Elisabeth Scheibel/Martina Venschott kämpften lange für einen Sieg, denn der wollte sich erst nach 6:7, 7:5 und 10:8 einfinden. Irene Beier-Büchter und Michaela Mai machten es etwas entspannter bei ihrem 6:4 und 6:3. Die Mannschaft ist in die Bezirksliga abgestiegen.

Die dritte Mannschaft auf dem Platz waren die Herren 60, die in ihrem letzten Spiel gegen Flaesheim ihren Abstieg in die Bezirksklasse auch nicht mehr verhindern konnten.

Aber auch hier wollte man sich nicht einfach kampflos ergeben. Im ersten Durchgang setzte Heppo Wällering seine Erfolgsgeschichte im Einzel mit dem sechsten Sieg im sechsten Spiel fort. Zeitgleich kämpfte Peter Wargers um Punkte. Nach 2:6 gelang ihm mit 6:0 eine Überraschung und hatte den Sieg immer vor Augen. Ein unglückliches 9:11 im Matchtiebreak beendete jedoch die Möglichkeit. Manfred Zilske hatte im ersten Satz ebenfalls kein Glück und verlor 6:7 und 2:6.

Jürgen Spurmann machte es dann auch noch einmal recht spannend, denn nach 4:6 folgte ein 6:2, bis zum 6:6 im Matchtiebreak war noch alles offen. Auch hier blieb das Glück beim Tüchtigen aus Flaesheim.

Die folgenden Doppel hätten dann noch für einen Ausgleich sorgen können, aber der Tennissport rückte plötzlich in den Hintergrund. Beim Stande von 2:2 kollabierte ein Spieler. Geistesgegenwärtig rief einer der Spieler den Notarzt an und berichtete von der Situation. Ein anderer rief auf dem Platz um Hilfe und der Dritte sorgte sich um den Bewusstlosen. Zum Glück waren unter den Spielerinnen die drei Krankenschwestern Annette Innmann, Marion Rottluff und Steffi Holder, die sich sofort mit einer Herzlungenwiederbelebung um den Spieler kümmerten. Anschließend kam der Defibrillator zum Einsatz, ehe der Notarzt zur Stelle war und die Situation beruhigte.

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