Fußball: Kreisliga B
Der schon wieder!

Reckenfeld -

Einen gelungenen Saisonauftakt feierte der SC Reckenfeld gegen den SuS Neuenkirchen 3.

Mittwoch, 15.08.2018, 13:30 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 12.08.2018, 21:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 15.08.2018, 13:30 Uhr
Sieht ein bisschen aus wie Ailton – und ist ähnlich torgefährlich. SCR-Neuzugang Vargin Der (rotes Trikot) knipste gleich doppelt beim 3:0-Auftaktsieg gegen den SuS Neuenkirchen III.
Sieht ein bisschen aus wie Ailton – und ist ähnlich torgefährlich. SCR-Neuzugang Vargin Der (rotes Trikot) knipste gleich doppelt beim 3:0-Auftaktsieg gegen den SuS Neuenkirchen III. Foto: Stefan Bamberg

Sogar einen kleinen Familien-Fanclub hat der Mann mitgebracht. Und der hat richtig was zu gucken am Sonntag an der Emsdettener Landstraße: Gestatten, Vargin Der, Premium-Neuzugang beim SC Reckenfeld. Einer dieser Typen, über den die Gegenspieler raunen, „dass der mal höher gespielt hat“. Und einer, der gleich knipst wie ein Westfalenbahn-Schaffner: Vargin und sein Doppelpack zum Saisonstart – der SCR schlägt den SuS Neuenkirchen III mit 3:0 (2:0).

Trainer Julian Lüttmann betont dabei jedoch freilich zu Recht, dass die komplette Mannschaft zu überzeugen weiß. „Das war nah an einem Lehrbuch-Auftakt“, findet der Coach. Gewiss, es ist nur der erste von 30 Spieltagen. Klar, es kommen bestimmt auch Trostlos-Kicks, wenn‘s draußen bald wieder stürmt und nieselt. Doch der Ortsteil ist in blendender Fußball-Stimmung: ein fröhliches Publikum. Hinzu gesellt sich ein Team, das Esprit und Kampfgeist demonstriert.

Die Party geht dabei gleich mit einem kleinen Anekdötchen los: Weil die schwarz-weißen Gäste die schwarzen SCR-Trikots nicht akzeptieren, beginnt das Match erst um 15.12 Uhr – und für den SCR im trendigen Rot. Dann aber geht‘s sofort richtig ab: langer Ball auf Der, der stoppt ihn, der dreht sich – und der trifft! 1:0, 6. Minute.

Der SuS ist an sich gar kein so schlechter Gegner, präsentiert aber zu viel brotlose Kunst: SCR-Keeper Sebastian Scholmeyer muss nur dreimal ran (18./73./90.). Die Gastgeber hingegen langen in den goldrichtigen Momenten zu: Der pfeilschnelle Benedikt Sollik macht – technisch höchst wertvoll – die zweite Kiste (25.).

Und nach einer Stunde rufen wir beschwingt: Der schon wieder! Diesmal trifft der Neue, der – wir hoffen, er versteht den Spaß – sowohl optisch als auch in seiner Spielweise ein bisschen an Ailton erinnert, elegant per Dropkick.

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