Do., 11.12.2014

Hallenfußball | Signal-Iduna-Cup von Vorwärts Epe Heimspiel für Yannic Suchanke

Der Turniersieger 2013 war auch der Turniersieger 2014. Doch damit nicht genug für den VfL Theesen. Der Westfalenligist setzte sich auch beim Continentale-Cup mit seinen B-Junioren durch.

Der Turniersieger 2013 war auch der Turniersieger 2014. Doch damit nicht genug für den VfL Theesen. Der Westfalenligist setzte sich auch beim Continentale-Cup mit seinen B-Junioren durch. Foto: aho

Gronau - 

Für einen Spieler wird der Signal-Iduna-Cup von Vorwärts Epe ein ganz besonderes Hallenturnier. Denn Yannic Suchanke spielte von den Minikickern bis zur C-Jugend für die Grün-Weißen. Mittlerweile geht der 18-Jährige für den SV Meppen in der Bundesliga auf Torejagd.

Von Nils Reschke

Wer guten Jugendfußball unterm Hallendach sehen will, der weiß, dass er der Sporthalle an der Gasstraße unbedingt einen Besuch abstatten sollte. Denn da trägt Vorwärts Epe Jahr für Jahr ein bestens besetztes Turnier für A-Junioren aus. Das ist 2015 nicht anders, wenn in der Dinkelstadt mit dem SV Meppen und dem Wuppertaler SV sogar wieder zwei Bundesligisten beim Signal-Iduna-Cup für vorbeischauen. Hier wird Hallenfußball vom Feinsten geboten.

Turnier-Tatsachen

Der Signal-Iduna-Cup von Vorwärts Epe findet bereits am ersten Sonntag im neuen Jahr (4. Januar 2015) statt und startet in der Sporthalle an der Gasstraße um 11 Uhr. Es nehmen insgesamt zwölf Teams teil, die in drei Vierergruppen im Modus „Jeder gegen jeden“ spielen. Die Spielzeit beträgt dabei – wie auch später in der K.-o.-Runde – 15 Minuten. Anders als bei den meisten Hallenturnieren gibt es beim Signal-Iduna-Cup auch ein Viertelfinale. Will heißen: Es kommen in der Vorrunde die Gruppenersten und -zweiten weiter, ebenso die zwei besten Gruppendritten. Das Viertelfinale startet ab 16.15 Uhr, das Halbfinale ab 17.27 Uhr. Und für 18.25 Uhr hat Veranstalter Vorwärts Epe das Endspiel vorgesehen, in dem ein Preisgeld in Höhe von 750 Euro ausgespielt wird. Das zweitplatzierte Team freut sich immerhin noch über 250 Euro.

Turnier-Teilnehmer

Mit dem SV Meppen in der Signal-Iduna-Gruppe, wo sich auch die Lokalmatadoren Vorwärts und FC Epe begegnen, und dem Wuppertaler SV in der Fensterbau-Otto-Gruppe gehen zwei Bundesligisten als Favoriten an den Start. Ergänzt wird die Signal-Iduna-Gruppe durch den TSC Eintracht Dortmund. Die Dortmunder sind aber nicht der einzige Westfalenligist. Gleich drei von ihnen gehen in der Rückstauprofi-GmbH-Gruppe an den Start: Titelverteidiger VfL Theesen, die SG Wattenscheid und der SC Wiedenbrück. Komplettiert wird die Gruppe durch Hertha Walheim aus der Mittelrheinliga. Eintracht Rheine (Westfalenliga), VfL Rhede (Niederrheinliga) und TuS Hordel (Landesliga) heißen die drei weiteren Teams in der Fensterbau-Otto-Gruppe.

Turnier-Typen

Für einen Spieler wird der Signal-Iduna-Cup gewiss ein ganz besonderes Turnier: Yannic Suchanke ist Stürmer beim SV Meppen, wo er trotz großer Konkurrenz regelmäßig zu seinen Einsätzen kommt. Doch Suchanke hat auch eine Vergangenheit beim Gastgeber. Denn bereits bei den Minikickern startete die Karriere des 18-Jährigen am Wolbertshof. Bis zum ersten Jahr in der C-Jugend schnürte er dann noch für Vorwärts Epe seine Fußballschuhe. Ein Jahr lang spielte er anschließend bei den Preußen in Münster, ehe Twente Enschede auf Suchanke aufmerksam wurde. Drei Jahre blieb der gebürtige Gronauer bei den „Tukkers“, im Sommer wechselte er zum SV Meppen in die A-Jugend-Bundesliga.

Erste Gespräche sind bereits mit den Senioren gelaufen. Es winkt ein Kaderplatz beim Regionalligisten. Das Emsland ist sicherlich nicht die schlechteste Adresse, zumal der SV Meppen mittelfristig den Sprung in die dritte Liga plant. Momentan rangiert der Kult-Club auf Platz fünf in der Regionalliga Nord.

Turnier-Titelträger

Um ein Haar im Viertelfinale gegen Eintracht Rheine ausgeschieden verteidigte der VfL Theesen im Endspiel dann souverän seinen Titel. 15 Minuten lang dominierte der Westfalenligist seinen Gegner von Fortuna Köln nach Belieben. Jannik Steffen und Hakan Erdem, später zum besten Turnierspieler gekürt, erzielten nicht nur die entscheidenden Treffer beim 2:0-Finalsieg: Die Tore waren auch noch besonders schön herausgespielt. Eines Finales würdig eben. Da stellt sich die Frage: Holt der Doppel-Titelträger VfL Theesen 2015 sogar das Triple?

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