Sa., 13.08.2016

Schießen | Westfalenliga: VSS Epe hat sich verstärkt „Verdammt gute Schützinnen“

Lena Baumann steht trotz auswärtiger Ausbildung auch weiterhin für VSS Epe zur Verfügung.

Lena Baumann steht trotz auswärtiger Ausbildung auch weiterhin für VSS Epe zur Verfügung. Foto: aho

Epe - 

Da ist der Schreck den Vereinigten Sportschützen Epe aber mächtig in die Glieder gefahren. In der vergangenen Saison schaffte die Westfalenliga-Mannschaft erst im letzten Moment den Klassenerhalt, besonders nach den ersten beiden Doppelspieltagen hatte es nach Abstieg ausgesehen.

Von Stefan Hoof

Doch ein furioses Finale – in Deiringsen gelang ein 4:1-Erfolg gegen Lennetal – sorgte für ein Happyend. Es war die letzte Chance, der letzte Strohhalm, den die Eperaner ergriffen.

„Das soll sich nicht wiederholen“, sagt Dirk Terbahl , 1. Vorsitzender des Vereins und zugleich im Zusammenspiel mit Jochen Perrefort Trainer des Teams. „Das war knapp genug, ein richtiger Dämpfer“, so Terbahl. So manches Vereinsmitglied habe nach vielen erfolgreichen Jahren schon den Abstieg der Vorzeigemannschaft befürchtet.

Jetzt haben die Sportschützen schon weit vor Saisonbeginn am 23. Oktober die Weichen für eine bessere Spielzeit gestellt. Dabei zeigt sich, dass ein Wechsel nach Epe für andere Sportschützen mehr als nur eine Überlegung wert ist. Schließlich sind die Eper Schützen seit Jahren top im Landesverband und auch Stammgäste bei Deutschen Meisterschaften. Ein weiterer Punkt ist der Umbau und die Modernisierung der Anlage am Dakelsberg. Davon kann sich das heimische Publikum am 4. Dezember ein Bild machen, wenn der Heimwettkampf auf dem Plan steht.

Auf den Schießstand schicken die Vereinigten Sportschützen ein Team, dass aus erfolgshungrigen jungen Frauen besteht. „Das sind verdammt gute Schützinnen“, betont Terbahl, „wahrscheinlich stellen wir das einzige reine Frauenteam und zugleich die jüngste Mannschaft in der Westfalenliga .“

Neben den eigenen Stammkräften Lena Baumann , Malin Wigger, Leonie Kühlkamp und Johanna Buntkowski sowie Katja Sago, die schon letzte Saison für VSS Epe antrat, verstärken im kommenden Jahr Tess Smit (19; zuletzt im Rheinland sportlich aktiv) und Katharina Rekers (18; zuletzt Westfalenligist Buer-Bülse 2) die Eper Mannschaft.

Smit ist die Schwester von Sean Smit (Glanerbrug), der früher schon mal für Hubertus Epe startete und jetzt in der 2. Bundesliga für Paderborn-Elsen schießt. Rekers (Dorsten-Holsterhausen) hat die gleiche Heimtrainerin wie Katja Sago. „Ein gemeinschaftliches Training ist aufgrund der Distanzen und der beruflichen und schulischen Situation schwierig. Wir sind immer in Kontakt mit den auswärtigen Trainern“, erläutert Terbahl. So sind auch die eigenen Schützen wie zum Beispiel Lena Baumann (Oldenburg) unter der Woche nicht vor Ort. Bereit stehen für VSS Epe auch noch Andrea van Schelve und Katrin Burieke als zuverlässige und erprobte Ersatzschützen.

Nicht mehr dabei ist in der nächsten Saison Sina Wellinghorst, die zunächst dem Studium den Vorrang gibt. Auch die Geschwister Elpers forcieren zunächst ihren beruflichen Werdegang.

„Wir wollen uns mit dieser Mannschaft nicht verstecken, sondern wir wollen angreifen“, streben die Trainer Dirk Terbahl und Jochen Perrefort den Sprung in den oberen Bereich der Westfalenliga an. Dabei spricht Terbahl nicht vom Aufstieg in die 2. Liga. „Doch Angst hätten wir davor nicht. Wir sind gewillt anzugreifen“, sind nach der Zittersaison wieder optimistischere Aussagen am Dakelsberg zu hören.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

immomarkt.ms Anzeigen

Wohnungen, Häuser, Grundstücke und gewerbliche Immobilien aus Ihrer Region

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4221849?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35322%2F