Sa., 09.01.2016

Hallenfußball | Signal-Iduna-Cup in Epe Zwei Bundesligisten am Start

Turnierleiter Richard Falkenberg konnte für den Signal-Iduna-Cup wiederum zwei Bundesligisten nach Epe locken.

Turnierleiter Richard Falkenberg konnte für den Signal-Iduna-Cup wiederum zwei Bundesligisten nach Epe locken. Foto: aho

Gronau - 

Richard Falkenberg wirkt ein wenig betrübt. „Für den 20. Geburtstag hätte ich mir den einen oder anderen Kracher mehr gewünscht“, meint der Turnierleiter des Signal-Iduna-Cups für A-Junioren. „Aber das ist halt nicht immer machbar.“

Von Nils Reschke

Dabei hat er eigentlich wenig Grund, um zu klagen. Mit Titelverteidiger VfL Theesen und dem Wuppertaler SV nehmen 2016 immerhin zwei Bundesligisten am Turnier von Vorwärts Epe teil, das am Sonntag (10. Januar) ab 11 Uhr in der Sporthalle an der Gasstraße angepfiffen wird.

Besonders interessant gestaltet sich in diesem Jahr die Konstellation in der WN-Gruppe. Findet auch Falkenberg: „Rot-Weiß Oberhausen geht für mich als Favorit ins Rennen. Und als Geheimtipp auf den Titel kann ich mir die SG Wattenscheid vorstellen. Aber ich liege ja generell mit meinen Tipps meist daneben“, schmunzelt der Turnierleiter und freut sich in dieser Vorrundengruppe auch auf zwei Neulinge beim Signal-Iduna-Cup. Denn ihr Debüt an der Gasstraße geben 2016 der SV Schermbeck aus der Landesliga sowie der FC Kray aus der Niederrheinliga. Die Essener überwintern dort auf Rang drei. Noch besser ist in dieser Klasse Gruppenkontrahent Oberhausen, der als Spitzenreiter am Niederrhein ins Turnier geht.

Bestenfalls Außenseiterstatus genießen derweil Gastgeber Vorwärts und die A-Junioren vom FC Epe, die sich zum Derby in der Signal-Iduna-Gruppe treffen, wo Eintracht Dortmund und der VfL Waltrop (beide Landesliga) als Favorit gehandelt werden.

Die zwei erwähnten Bundesligisten aus Wuppertal und vom Cup-Verteidiger Theesen treffen in der Fensterbau-Otto-Gruppe zudem auf Westfalenligist Eintracht Rheine sowie auf den VfL Rhede (Leistungsklasse).

20 Jahre A-Jugend-Turnier, das bedeutet seit nunmehr schon zehn Jahren einen Modus unter der Regie von Richard Falkenberg, „mit dem diese Veranstaltung weiter wachsen konnte. Denn dadurch, dass auch zwei von drei Gruppendritten noch ins Viertelfinale kommen, ist das Turnier nicht gleich bei der ersten Niederlage komplett vorbei“, glaubt der Turnierleiter, das richtige Rezept für spannende Spiele auf hohem Niveau gefunden zu haben. Der TuS Hordel etwa, liefert Falkenberg einen Beweis, sei als zweitbester Gruppendritter 2010 sogar noch Gesamtsieger geworden.

„Und die Mannschaften, die zu uns nach Epe kommen, fühlen sich einfach gut aufgehoben.“ Zumindest daran wird sich auch in diesem Jahr nichts ändern. Bestimmt nicht beim 20. Geburtstag.

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