Sa., 16.01.2016

Richard Falkenberg nimmt Abschied von Vorwärts Epe Im Herzen immer ein Grün-Weißer

Diesen signierten Pokal darf Richard Falkenberg behalten. Nach der Verabschiedung während des Hallenturniers plant Vorwärts Epe am Samstag weitere Überraschungen für den langjährigen Mitarbeiter in der Vereinsjugendarbeit.

Diesen signierten Pokal darf Richard Falkenberg behalten. Nach der Verabschiedung während des Hallenturniers plant Vorwärts Epe am Samstag weitere Überraschungen für den langjährigen Mitarbeiter in der Vereinsjugendarbeit. Foto: aho

Gronau-Epe - 

Wenn die Pokale verteilt wurden, hat sich Richard Falkenberg immer zurückgehalten. Doch während der Jubiläumsausgabe des Signal-Iduna-Cup rückte Falkenberg für einen Moment selbst in den Mittelpunkt. Im Namen von Vorwärts Epe erhielt er eine ganz besondere Trophäe. „Eine Auszeichnung, die mir besonders viel bedeutet“, bestätigte er später.

Von Stefan Hoof

Jugendleiter Mike Kerne­beck und der Jugendvorstand hatten den Moment genutzt, um Falkenberg vor vollen Rängen in der Dreifachsporthalle würdig zu verabschieden und dabei Dank und Anerkennung auszusprechen. Mit wohl mehr als einer Träne im Auge lauschte Falkenberg den Ausführungen des Jugendleiters. Sichtlich gerührt nahm er Blumen und Pokal in Empfang. „Natürlich darf ich diesen Pokal behalten und muss ihn nicht verteidigen“, freute sich Falkenberg mit einem Lächeln im Gesicht.

In wenigen Tagen werden Richard Falkenberg und seine Frau Carmen Epe verlassen. Aus familiären Gründen steht ein Umzug nach Bergheim an. Nach 36 Jahren im Verein heißt es Abschied zu nehmen von Freunden, Bekannten und Kollegen – und auch von Vorwärts Epe. „Nicht im Herzen, aber doch räumlich“, betont Falkenberg. Die Organisation der beiden großen Hallenturniere liegt dann nicht mehr in seinen Händen. Wobei der 43-Jährige sich schon vorstellen kann, seine vorzüglichen Kontakte auch weiterhin für Vorwärts einzubringen und Mannschaften zu vermitteln: „Auch aus der Ferne werde ich definitiv etwas machen.“

2007 trat Falkenberg als Turnierorganisator in die Fußstapfen von Werner Bajorath, der das A-Jugendturnier ins Leben gerufen hatte. Fortan zog der gelernte Groß- und Einzelhandelskaufmann, der seit 27 Jahren bei ATV Elmer tätig ist, im Hintergrund die Fäden.

Gleichzeitig schuf er mit dem Continentale-Cup für B-Junioren ein weiteres Event. Falkenberg darf wohl als „Vater“ dieses Turniers bezeichnet werden und hat sich Jahr für Jahr um die Weiterentwicklung beider Turniere verdient gemacht. Regelmäßig treten Bundesliga-Nachwuchsmannschaften Anfang Januar in der Halle in Epe an.

Da freut es Falkenberg besonders, dass er selbst als Trainer der B-Jugend zweimal nacheinander (2014, 2015) den Sprung in das Halbfinale feiern durfte. Falkenberg dazu: „Lange werde ich mich daran erinnern.“ Das gilt ebenso für die vier Meisterschaften, die er in 26 Jahren als Trainer von Vorwärts Epe gewann – 1990 mit der F1, 2005 mit der B-Jugend, 2012 mit dem Frauenteam, 2015 abermals mit den B-Junioren.

„Einen Wunsch konnte ich mir aber nicht erfüllen“, bekennt Falkenberg. Dreimal stand er 1995 (C-Jugend), 2005 (B-Jugend) und zuletzt im November mit der A-Jugend im Pokalendspiel. „Zum Sieg hat es leider nie gereicht“, ärgert sich Falkenberg ein wenig, „dabei waren wir sehr nah dran.“

Doch Turnierorganisation und Trainertätigkeit haben immer nur einen Teil seiner ehrenamtlichen Vereinsarbeit ausgemacht. Als Mitarbeiter im Jugendvorstand (Jugendleiter von 2000 - 2006; aktuell 2. Jugend-Geschäftsführer), Mitglied im Jugendförderkreis und seit vier Jahren auch als Ehrenamtsbeauftragter hat Richard Falkenberg ebenfalls Verantwortung und Einsatz nie gescheut.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

immomarkt.ms Anzeigen

Wohnungen, Häuser, Grundstücke und gewerbliche Immobilien aus Ihrer Region

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3739760?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35322%2F