Mi., 03.02.2016

Schach-Regionalliga Aufsteiger Gronau bangt um den Klassenerhalt

Martin Storck geriet ins Grübeln.

Martin Storck geriet ins Grübeln. Foto: aho

Gronau - 

Der Schachclub Gronau hat seine gute Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt endgültig verspielt. In der 6. Runde der Regionalliga unterlag der Aufsteiger beim Tabellennachbarn SK Münster III, hat aber noch Hoffnungen.

Andre Langendijk an Brett 3 kam zur ersten Punkteteilung in völlig ausgeglichener Stellung. Martin Storck am 2. Brett kam gut aus der Eröffnung heraus, geriet aber dann in einen Königsangriff, den er unterschätzt hatte. Nur unter Materialverlust konnte er ein Matt abwenden und gab auf.

Fast im gleichen Augenblick verlor auch Tim Klönne an Brett 8 seine Partie. Im Mittelfeldspiel verlor er einen Bauern, den er eventuell im Endspiel bei genauem Spiel hätte zurück gewinnen können. Als er diesen Weg ausließ, war die Partie verloren.

Gronau kämpfte sich aber zurück. Philipp Reckzügel (Brett 7) hatte eine ganz verrückte Stellung auf dem Brett vor sich – mit vielen Verwicklungen und Fesselungen. Reckzügel behielt aber den Überblick, gewann eine Figur und im Endspiel auch seine Partie.

Den nächsten Erfolg steuerte Martin Lütkehermölle bei, der am 4. Brett die schönste Partie zeigte. Konsequent spielte er die Schwächen der gegnerischen Stellung aus, gewann einen Bauern und führte mustergültig das Turmendspiel zum Sieg. Beim Stande von 2,5:2,5 wurde es sehr spannend. Menno Monsma am Spitzenbrett konnte seine Stellung nicht halten. Sein Gegenüber verstand es auch sehr gut, alle Vorteile für sich zu nutzen. Gronau geriet wieder in Rückstand.

Jürgen Rothkegel an Brett 6 erspielte sich klare Vorteile, doch durch einen ungenauen Zug ließ er den gegnerischen Springer entkommen. Die Partie war dann nicht mehr zu gewinnen und endete mit einem Remis. Dr. Klaus Reinhold am 5. Brett versuchte alles, um ein 4:4 zu erreichen. Im Endspiel Dame gegen Dame mit einem Bauernvorteil für Reinhold war aber kein Gewinnweg zu finden.

So ergab sich eine bittere Niederlage für die Dinkelstädter. In der nächsten Runde am 27. Februar muss unbedingt ein Sieg her gegen den SK Dülmen.

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