Mi., 16.03.2016

Kreisjugendtag Ahaus/Coesfeld Das Ende einer Ära

Führungswechsel: Nach 17 Jahren als Vorsitzender des KJA kandidierte Werner Kumbrink (li.) nicht mehr für das Amt. Zu seinem Nachfolger wurde Sven Wesenberg (re.) gewählt.

Führungswechsel: Nach 17 Jahren als Vorsitzender des KJA kandidierte Werner Kumbrink (li.) nicht mehr für das Amt. Zu seinem Nachfolger wurde Sven Wesenberg (re.) gewählt. Foto: sak

Fußballkreis Ahaus/Coesfeld - 

Insgesamt 41 Jahre im Zeichen des Jugendfußballs liegen hinter Werner Kumbrink. Zuletzt war er 17 Jahre als Vorsitzender des Kreisjugendausschusses Ahaus/Coesfeld (KJA) tätig. Diese Ära endete jetzt.

Von Sascha Keirat

Der 68-jährige Ahauser stellte sein Amt auf dem Kreisjugendtag in Legden zur Verfügung und übergab den Staffelstab an Sven Wesenberg vom TuS Wüllen.

Keinen Widerspruch gab es in den Reihen der 101 Stimmberechtigten. Die Vereinsvertreter folgten dem Vorschlag des Jugendvorstands, den bisherigen Stellvertreter Sven Wesenberg als ihren neuen Vorsitzenden zu wählen. Werner Kumbrink hatte zu diesem Zeitpunkt bereits die Leitung der Versammlung an den Kreisvorsitzenden Willy Westphal abgegeben. Dieser kündigte an, den scheidenden Vorsitzenden auf dem Kreistag am 11. April offiziell zu verabschieden. „Schon jetzt darf ich Dir aber für Dein hohes Engagement in den ganzen Jahren danken“, sagte er in Richtung Werner Kumbrink, der kurz darauf zum Ehrenvorsitzenden des Kreisjugendausschusses ernannt wurde.

Sven Wesenberg sieht Kreis gut aufgestellt

Als Sven Wesenberg erstmals das Wort an die Delegierten richtete, blickte er drei Jahre zurück: „Damals habe ich erstmals überlegt, ob diese Aufgabe für mich infrage käme – und jetzt stehe ich hier.“ Geboren in Aschersleben (Sachsen-Anhalt) lebt der heute 39-Jährige seit 20 Jahren in Wüllen. Beim TuS agiert er seit neun Jahren als Trainer und seit acht Jahren als Jugendobmann, gibt diese Posten aber zum 30. Juni ab. Den Kreis Ahaus/Coesfeld sieht er in Sachen Jugendfußball sehr gut aufgestellt und daher erst einmal wenig Bedarf für Veränderungen.

Zum neuen Stellvertreter soll auf der konstituierenden Sitzung des neuen Vorstands am heutigen Donnerstag Christian Bröcker von Westfalia Osterwick bestimmt werden.

Neben dem Wechsel an der Spitze des Ausschusses gab es weitere Neuwahlen: Der langjährige Koordinator Qualifizierung (Trainerausbildung), Werner Hölscher aus Epe, legte sein Amt nach 43 Jahren Arbeit für den Kreis nieder und übergab es an Frank Bajorath von der SpVgg Vreden.

An Stelle des scheidenden Koordinators sportbegleitende Jugendarbeit, Dieter Gottschlich von RW Nienborg, tritt nun Christian Bröcker (Westfalia Osterwick). Christel Behmenburg wurde offiziell als Koordinatorin Mädchenfußball gewählt. Diesen Posten hatte sie bereits kommissarisch bekleidet. Zur Bezirksjugendspruchkammer entsendet der Kreis Werner Hölscher (FC Epe) und Bernfried Kramer (SW Holtwick) anstelle von Ulrich Schulz (SG Coesfeld) und Frank Bajorath.

Änderungen in der Jugendspielordnung

Zusätzlich zu den personellen Neuerungen gab es auch den Antrag zu zwei Änderungen in der Jugendspielordnung des Verbands: Eintracht Coesfeld beantragt, dass Ordnungsgelder von Vereinen, die nicht zu einem Turnier antreten, künftig an den ausrichtenden Verein und nicht an den Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) zu entrichten sind.

Außerdem fordern die Coesfelder die Aussetzung der Genehmigungspflicht für Jugendturniere von D- bis G-Junioren, die im Fußballkreis Ahaus/Coesfeld organisiert werden.

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