Mi., 25.10.2017

Marathon | In Enschede geht es auf einen neuen Kurs Zum Jubiläum noch attraktiver

Das geht flott: Bereits nach etwa fünf Kilometern erreichen die Läuferinnen und Läufer beim Halbmarathon und Marathon in Enschede den Wendepunkt in Glanerbrug.

Das geht flott: Bereits nach etwa fünf Kilometern erreichen die Läuferinnen und Läufer beim Halbmarathon und Marathon in Enschede den Wendepunkt in Glanerbrug. Foto: Günter Poggemann

Enschede - 

Das 70-jährige Jubiläum feierte der Enschede Marathon bereits in diesem Jahr, die 50. Auflage des ältesten Marathons in Westeuropa steht aber erst 2018 am 22. April im Terminkalender. Bis in die 90er-Jahre fand die Traditionsveranstaltung nur alle zwei Jahre statt.

Von Günter Poggemann

Zu diesem Jubiläum präsentieren die Veranstalter einen neuen Kurs, um die Attraktivität des Laufs für die Läuferinnen und Läufer noch zu verbessern. „Mit dem neuen Parcours kommen wir den Wünschen vieler Teilnehmer entgegen“, betont Joop Hassink, Vorsitzender der Stichting Marathon Enschede.

Vor allem über den leichten Anstieg zwischen Glanerburg und Enschede, der den Teilnehmern beim Marathon und Halbmarathon bisher auf den letzten Kilometern das Leben schwer machte und der für die Marathonis gleich zweimal zu bewältigen war, seien weder die Top-Athleten noch die Breitensportler glücklich gewesen, berichtet Hassink. So wird im nächsten Jahr zum einen die Laufrichtung geändert, zum anderen entfällt für die Marathonis der zweite Weg nach Glanerburg.

Vom Start in Zentrum in Enschede führt der Weg daher zunächst nach Glanerbrug, wo nach etwa fünf Kilometern der Wendepunkt erreicht wird. Dann geht es weiter durch den Stadtteil Stokhorst nach Lonneker und für die Halbmarathonis durch Roombeek zurück zum Ziel nach Enschede.

Die Marathonis biegen nach 15 Kilometern ab auf eine Schleife, die sie über das Universitätsgelände, vorbei am Stadion des FC Twente und durch den G.J. van Heekpark, der nicht nur 100 Jahre alt wird im nächsten Jahr, sondern in dem 1947 auch der Startschuss zum ersten Enschede Marathon erfolgte.

Durch die Enscheder Innenstadt geht es dann auf die zweite Runde. Dabei entfällt die Passage nach Glanerbrug. Durch Stokhorst, Lonneker und Roombeek führt der Weg die Marathonis direkt zum Ziel im Enscheder Stadtzentrum.

„Wir sind überzeugt, dass der Enschede Marathon mit dem neuen Kurs sowohl für die Breitensportler als auch die Topathleten attraktiver ist“, unterstreicht Sandra Melief. Unterstützt wird die Eventmanagerin dabei von der Athletenkommission und den niederländischen Lokalmatadoren Ingrid Prigge und Marti ten Kaate.

„Ein Marathonkurs, beim dem zweimal die gleiche Runde gelaufen wird, ist weniger attraktiv für die Läuferinnen und Läufer“, betont Ingrid Prigge. „Gerade die letzten Kilometer von Glanerbrug zum Ziel waren bisher sehr schwer“, ergänzt Marti ten Kate.

Wer am 22. April 2018 beim 50. Enschede Marathon dabei sein möchte, den laden die Veranstalter ein, sich bereits auf der Homepage anzumelden.

► www.enschedemarathon.nl

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