Fußball | Halbfinale im Kreispokal: ASC Schöppingen - Vorwärts Epe
Grün-Weiß zieht ins Finale ein

Schöppingen/Epe -

David gegen Goliath: In Pokalwettbewerben stehen Überraschungen zwar nicht dauerhaft auf der Tagesordnung, sind aber nie auszuschließen. Deshalb zieht der oft ungleich wirkende Kampf die Fans immer wieder in den Bann. Wenn sich jedoch am Donnerstag ab 19 Uhr im Halbfinale des Kreispokals der ASC Schöppingen und Vorwärts Epe messen, gibt es keinen ausgesprochenen Favoriten.

Mittwoch, 04.04.2018, 19:04 Uhr

Nur gucken, (noch) nicht anfassen! Die Kicker des ASC Schöppingen wollen bei der Vergabe des Kreispokals erneut ein Wörtchen mitreden und stehen am Donnerstag im Halbfinale im Vechtestadion dem Bezirksligisten Vorwärts Epe gegenüber.
Nur gucken, (noch) nicht anfassen! Die Kicker des ASC Schöppingen wollen bei der Vergabe des Kreispokals erneut ein Wörtchen mitreden und stehen am Donnerstag im Halbfinale im Vechtestadion dem Bezirksligisten Vorwärts Epe gegenüber. Foto: Kristian van Bentem

Auf der einen Seite der ASC: der Gastgeber, der Tabellenführer der A-Liga, der Finalist des Vorjahres – ihm gegenüber Vorwärts, der Bezirksligist, dem als klassenhöheres Team vielleicht die Bürde des Favoriten zugeschoben wird. Doch sicher ist nur: Die Grün-Weißen ziehen ins Finale.

„Wir fühlen uns in der Außenseiterrolle sehr wohl und wollen versuchen, gut dagegenzuhalten“, erklärt Schöppingens Spielertrainer Rafael Figueiredo, „und dann schauen wir mal, wo uns die Reise hinführt.“ Als „Underdog“ haben die Schöppinger zuletzt gute Erfahrungen gemacht.

Im Viertelfinale des laufenden Wettbewerbs schalteten sie die Bezirksliga-Spitzenmannschaft TSG Dülmen nach Elfmeterschießen aus, vor einem Jahr im Halbfinale sogar den damaligen Oberligisten SuS Stadtlohn. „Dass wir natürlich gerne zum zweiten Mal in Folge ins Endspiel einziehen würden, ist klar“, betont Figueiredo. Welcher A-Ligist hat das schon geschafft?

Der Schöppinger Coach warnt jedoch davor, die letzten Eper Ergebnisse in der Bezirksliga zu hoch zu bewerten. „Weil sie eine kleine Krise in der Meisterschaft haben, bin ich mir sicher, dass Vorwärts den Pokalwettbewerb besonders erst nimmt und unbedingt ins Finale will.“

Genau diese Vermutung bestätigt Epes Trainer Dirk Bültbrun: „Der Pokal hat für uns einen immens hohen Stellenwert.“ Und gelingt ein Sieg schon nicht in der Meisterschaft, hofft der Trainer wenigstens auf einen Pokalsieg. In der Rolle des Favoriten sieht er seine Mannschaft aber nicht. „Wir spielen gegen eine Spitzenmannschaft der A-Liga. Da müssen wir sehr fokussiert sein und mit großem Einsatz- und Siegeswillen überzeugen“, erklärt Bültbrun.

Diese Tugenden erwartet Figueiredo aber ebenso. Letztlich wollen beide Teams ins Finale, in dem am 10. Mai (Vatertag) Titelverteidiger SpVgg Vreden oder der SuS Stadtlohn der Gegner ist. Dann gibt es einen David-gegen-Goliath-Vergleich.

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