Fußball: FC Epe
Mannschaft hat sehr guten Teamgeist

Epe -

Fünf Jahre war Jeroen van der Veen Trainer des FC Epe. Am Sonntag wird er verabschiedet. Zeit für ihn, Bilanz zu ziehen.

Samstag, 26.05.2018, 06:00 Uhr

Jeroen van der Veen wechselt in der neuen Saison als Spielertrainer zum FC Oeding
Jeroen van der Veen wechselt in der neuen Saison als Spielertrainer zum FC Oeding Foto: aho

„Als Mannschaft haben wir auch in schwierigen Zeiten gezeigt, eine Mannschaft zu sein. Einander unterstützen, wenn es läuft ist einfach. Aber man lernt sich erst wirklich kennen wenn es nicht läuft. Und dann haben wir uns innerhalb der Mannschaft immer gegenseitig unterstützt.“ Dieses Fazit zieht Jeroen van der Veen, der am Sonntag letztmalig die Verantwortung als Trainer für den FCE hat. Da ist klar „Ich werde die Jungs vermissen.“ Mit vielen hat van der Veen über die gesamten fünf Jahre in einer Mannschaft gespielt. Da falle der Abschied schwer.

Der 33-Jährige ist aktuell in seiner fünften Spielzeit beim FC Epe, mit dem er 2014 in die Bezirksliga aufstieg. „Ich hatte in Epe eine sehr schöne Zeit und bin stolz, dass wir uns bis jetzt in der Bezirksliga gehalten haben“, sagt van der Veen. Er wechselt jetzt in die A-Liga zum SC Oeding. Vor seinem Engagement beim FCE lief der Defensivspieler vier Jahre für GW Lünten auf. Im ersten Jahr als reiner Spieler, danach als spielender Co-Trainer von Dirk Bültbrun und danach von Daniel Terbeck. Vorher spielte er in Enschede beim VV Rigtersbleek und in der Jugend beim FC Twente.

„Das Team umfasst aktuell 15 Spieler – ein sehr kleiner Kader“. Vor diesem Hintergrund habe die aktuelle Saisonleistung noch einen besonderen Stellenwert. „Wir sind jetzt das beste Team in der Stadt“, stellt der scheidende Trainer fest. U nd hebt seine Derby-Bilanz gegen Vorwärts hervor: Vier Siege, zwei Unentschieden und lediglich zwei Niederlagen.

Er sehe die Zeit an den Bülten in Epe als sehr erfolgreich an. – auch jedes Jahr für sich genommen. In jedem Jahr sei es gelungen, Spieler aus der A-Jugend in das Team einzubauen, teilweise sogar mit einem Stammplatz.

In den ersten beiden Jahren teilte sich Jeroen van der Veen die Verantwortung mit Christian Kottig. „Wir haben oft die gleichen Ideen für unsere Spielkultur gehabt“.

Ob es ihm gelungen sei, einzelne Spieler individuell besser zu machen, wolle er nicht beurteilen, blickt der Trainer zurück. Bei Felix Wobbe sei er davon überzeugt. „Der spielt eine tolle Saison, ein Zeichen, wie sehr er sich beim FCE wohlfühlt.“

Nach fünf Jahren bei einem Verein sei der Zeitpunkt für einen Wechsel gekommen. „Es wird nicht einfacher, Erfolg zu haben.“ Es gebe von außen die Vorgabe „Klassenerhalt“. Das sei zwar ein wichtiges Ziel. Dennoch beobachte er gleichzeitig, dass gute Jugendspieler den Verein verlassen, weil sie nicht mehr in den höchsten Ligen spielen könnten. „Das passt langfristig nicht zusammen“, erwartet van der Veen Probleme.

Und kommt auf seine Mannschaft und den Teamgeist zurück. „Sechs Spiele hintereinander haben wir verloren. Diese Krise gemeinsam zu überstehen, hat uns als Team stark gemacht.“

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