Handball | Herren-Bezirksliga: Vorwärts Gronau siegt in Stemmert
Burgsteinfurt fühlt sich verpfiffen

Steinfurt/Gronau -

Neun Zeitstrafen gegen TB, vier verworfene Siebenmeter und jede Menge Aufregung: Die Begegnung zwischen dem TB Burgsteinfurt und Vorwärts Gronau war nichts für schwache Nerven. Der Tabellendritte aus Gronau gewann überlegen mit 28:23 (13:10).

Montag, 12.03.2018, 15:03 Uhr

Vorwärts Gronau gewann deutlich bei TB Burgsteinfurt.
Vorwärts Gronau gewann deutlich bei TB Burgsteinfurt. Foto: Günter Saborowski

„Gronau hat verdient gewonnen, weil es die bessere Mannschaft war. Aber die Schiedsrichter hatten keine klare Linie. Sie pfeifen bei uns ein Foul, geben Siebenmeter und eine Zeitstrafe. Auf der Gegenseite machen sie das nicht, und das in entscheidenden Situationen in der ersten Halbzeit, wo wir Gleichstand hatten. Dann ist Gronau mit vier, fünf Toren weg“, beklagte sich TB-Trainer Stephan Nocke über die Ungleichbehandlung.

„Wenn man gegen neun Mann spielt, kann man nicht gewinnen“, machte auch TB-Keeper Luca Lehmann seinem Unmut zwischenzeitlich Luft.

Gronaus Coach Adam Fischer, der von einer erneut guten Mannschaftsleistung sprach, teilte die Kritik an den Unparteiischen nicht. „Dass die Schiedsrichter irgendjemanden benachteiligt haben sollen, habe ich so nicht gesehen. Sicherlich gab es die eine oder andere Situation, die man als Trainer anders sieht, dies war aber hüben wie drüben der Fall. Die fünf Zeitstrafen fürs Meckern kann man auch nicht den Schiris ankreiden.“

Handball gespielt, allerdings mit sehr vielen Unterbrechungen, wurde zeitweilig auch noch. Gronau stand in der Deckung mit sechs Mann, allesamt meist größer als die Stemmerter, fest am Kreis und verteidigte aggressiv und gut. Der Turnerbund hatte dennoch seine Chancen, verwarf aber zu oft.

So lagen die Gäste beinahe von Beginn an in Führung und zeigten durch ihre Körpersprache deutlich, wer die Partie gewinnen wollte.

Nach der Pause erhöhten die Gronauer ihren Vorsprung rasch auf acht Tore (20:12; 39. Min.), in diesem Moment war eine Vorentscheidung gefallen.

„Sebastian Klaas war wieder stark im Tor, Nils Nagelmann hat nach seiner Verletzung sein Comeback gegeben. Grundsätzlich war es die Einstellung, die den großen Unterschied ausgemacht hat“, bilanzierte Adam Fischer zufrieden.

Vorwärts: Klaas, Schreen – M. Schmidt (6), Wensing (2), Kabasi, Reß (2), Boeing (1), Ibing (4), Lenting (4), Stienemann (2), Woltering (3), Nagelmann, Hofstedde, Walter (4).

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5586063?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F193%2F
Die Planung für 2027 läuft
Marianne Wagner und Hermann Arnhold werfen zum Thema Skulptur-Projekte einen Blick zurück und einen Blick voraus auf das Jahr 2027.
Nachrichten-Ticker