Mo., 05.09.2016

Handball: Kreispokal der Frauen Damen von SW Havixbeck haben keine Chance

Steigt hier gut hoch: Die Havixbeckerin Sarah Hövelmann. Ein Tor war ihr indes nicht vergönnt.

Steigt hier gut hoch: Die Havixbeckerin Sarah Hövelmann. Ein Tor war ihr indes nicht vergönnt. Foto: Klaus Schulte

Havixbeck - 

Die erste Runde im Pokalwettbewerb auf Kreisebene bedeutete für die Handballerinnen von SW Havixbeck erwartungsgemäß Endstation. Gegen den Landesligisten BSV Roxel gab es eine 8:30 (7:20)-Heimniederlage.

Von Klaus Schulte

Bis zum 4:4 hielten die Schwarz-Weißen noch mit, doch dann zogen die Schützlinge von Uwe Landau an und verdeutlichten eindrucksvoll den Klassenunterschied. Die SWH-Abwehr fand kein Mittel gegen das variable Angriffsspiel der Gäste. Die vielen technischen Fehler im Spielaufbau ermöglichten den Gästen zudem leichte Tore. Hier fehlte es noch deutlich an der Abstimmung. Der Pausenrückstand von 7:20 ließ Böses erahnen.

Doch offensichtlich hatte SWH-Trainer Horst Raupach in der Kabine die richtigen Worte gefunden. In der Deckung wurde nun wesentlich konzentrierter gearbeitet und der BSV-Angriff kam aus dem Tritt, zumal SWH-Torfrau Alina Beckhaus überragend hielt. Nach 15 Minuten im zweiten Durchgang hieß es „nur“ 8:23. Die Gäste hatten lediglich drei Tore bei einem Gegentor erzielt. Das rief Roxels Trainer auf den Plan, der von seiner Mannschaft volle Konzentration einforderte. Da die Havixbeckerinnen im Angriff kaum etwas zuwege brachten, konnten die Gäste im Schlussspurt die Führung weiter ausbauen. Es zeigte sich, dass Havixbecks Trainer Horst Raupach noch viel Arbeit vor sich hat. Der Verlust wichtiger Rückraumspielerinnen wiegt schwer. Gegen Roxel machte besonders die Halblinke Iris Althoff Druck. Das Zusammenspiel mit Lena Wolff und Sarah Hövelmann lässt hoffen. Nach langjähriger Pause zeigte Lina Peuker gute Ansätze, doch muss das Zusammenspiel insgesamt noch verbessert werden.

„Mit nur zwei torgefährlichen Rückraumspielerinnen sind wir leicht auszurechnen“, gibt sich Raupach keinen Illusionen hin. „Mit der Abwehrleistung nach der Pause bin ich sehr zufrieden, denn wir haben gegen einen Landesligisten nur zehn Tore kassiert.“ Der SWH-Coach möchte die nächsten Trainingseinheiten dazu nutzen, um im Angriff variabler zu werden, ohne dabei die Deckungsarbeit zu vernachlässigen. „Das wird eine ganz schwere Saison“, macht er sich nichts vor. „Unser Pfund bleibt die Abwehr. Hier werden Spiele gewonnen.“

Tore: Iris Althoff (3), Julia Peuker (3), Lena Wolff (1), Sandra Große Thier (1).

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