Mo., 28.11.2016

Handball-Bezirksliga Männer 30 starke Minuten sichern Sieg

SWH-Torwart Arndt Cassens parierte im Spiele gegen Sparta Münster viele gegnerische Bälle und leitete so manchen Tempo-Gegenstoß ein.

SWH-Torwart Arndt Cassens parierte im Spiele gegen Sparta Münster viele gegnerische Bälle und leitete so manchen Tempo-Gegenstoß ein. Foto: Marco Steinbrenner

Havixbeck - 

Arndt Cassens war der ruhende Pol beim 29:24-Sieg seines Teams gegen Sparta Münster. Immer, wenn es vorne nicht richtig lief, hielt der Torwart sein Team im Spiel – und leitete schnelle Gegenstöße ein.

Von Marco Steinbrenner

Pflichtaufgabe erfüllt und Tabellenplatz zwei erfolgreich verteidigt: Die Akteure des Handball-Bezirksligisten SW Havixbeck gaben sich in der Baumberge-Sporthalle auch am neunten Spieltag keine Blöße und gewannen gegen Sparta Münster mit 29:24 (19:11). Der Liga-Primus, Warendorfer SU, punktete ebenfalls vor heimischem Publikum gegen den TV Kattenvenne doppelt (24:18) und bleibt aufgrund des besseren direkten Vergleichs gegenüber den Schwarz-Weißen mit ebenfalls 16:2 Zählern an der Spitze. Aus dem Dreikampf hat sich dagegen der BSV Roxel nach der 25:32-Heimschlappe gegen Adler Münster zunächst verabschiedet.

„Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt“, schwärmte SWH-Trainer Martin Drewer nach dem Schlusspfiff. Die Havixbecker Abwehr habe sich „bärenstark“ präsentiert und nur elf Gegentore zugelassen. Bei vier Sparta-Treffern sei sogar noch der Innenpfosten mit im Spiel gewesen. Im Angriff warfen die Schwarz-Weißen lediglich drei Fahrkarten. „Die Jungs haben wunderschön gespielt.“ Die Folge war die beruhigende 19:11-Pausenführung.

In den zweiten 30 Minuten beobachtete der Havixbecker Coach jedoch einige Durchhänger im Spiel seines Teams. Die Gäste verkürzten zwischenzeitlich bis auf 18:21. „Anschließend war unsere Abwehr wieder galliger.“ Torhüter Arndt Cassens parierte drei Bälle und leitete damit schnelle Tempogegenstöße ein. Max Beumer, der insgesamt sechs Treffer erzielte, präsentierte sich in dieser Phase als sehr schusssicher und hatte großen Anteil daran, dass der Vorsprung entscheidend auf 29:20 ausgebaut werden konnte.

„Eigentlich hätte das Spiel mit 35:20 gewonnen werden müssen“, resümierte Drewer nach dem Schlusspfiff und kam zu der Erkenntnis, „dass wir nicht immer eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt haben“. Durch einige Wechsel nach der Pause sei ein Bruch im Spiel entstanden. „Das Feuer war nicht mehr so da wie noch bis zur Halbzeit.“

SWH: Lügering (8), M. Beumer (6), Wiesner (4), Weiper (3), C. Mühlenkamp (2), Steens (2), Schürmann (2/1), J. Beumer (1), Leusmann (1).

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