So., 18.06.2017

Reiten: Kreismeisterschaften des KRV Coesfeld Sieger Selm-Bork-Olfen ist auch gut im Pokern

Die Standarten waren am Abend schon eingepackt: Trotzdem freuten sich die Reiterinnen und Reiter des RV Lützow Selm-Bork-Olfen II um Reitlehrer Michael Potthink (l.) über den Sieg im Mannschaftswettkampf.

Die Standarten waren am Abend schon eingepackt: Trotzdem freuten sich die Reiterinnen und Reiter des RV Lützow Selm-Bork-Olfen II um Reitlehrer Michael Potthink (l.) über den Sieg im Mannschaftswettkampf. Foto: Patrick Schulte

Appelhülsen/Kreis Coesfeld - 

Der Konter des ZRFV Lützow Selm-Bork-Olfen saß: Im Vorjahr hatte das Team von Mannschaftsführer Michael Potthink die Standarte des Kreisreiterverbandes Coesfeld an den RV Nottuln verloren. In diesem Jahr drehte der ZRFV den Spieß um und sicherte sich mit der zweiten Vertretung den Titel vor Nottuln II.

Von Johannes Oetz

Vor dem abschließenden Springen lag Lützow knapp vor dem RV Nottuln II auf Platz eins. „Wir hatten dann nur drei Reiter im Springen. Das war etwas gepokert, aber eben gut gepokert“, grinste Reitlehrer Michael Potthink. Somit durften Dr. Marc Dahlkamp, Marie Füntmann, Esteher Lobeck, Leonie Rengshausen, Benedikt Stegemann und Tatjana Stoff die Standarte in Empfang nehmen.

Fotostrecke: Kreisreitmeisterschaft in Appelhülsen

Hermann-Josef Gehrmann, 1. Vorsitzender des RV Nottuln und zugleich Mitglied der zweitplatzierten Mannschaft, hatte eine einfache Erklärung, warum es nicht für die Titelverteidigung reichte: „Wir hätten im Springen ein paar mehr Null-Runden gebraucht. Immerhin konnten wir unsere Platzierung halten.“

Die Mannschaft von Gastgeber RV Appelhülsen lag vor der letzten Teildisziplin scheinbar aussichtslos auf einen Treppchenplatz zurück. Durch eine starke Leistung im Springen verbesserte sich das Team dann aber noch vom siebten auf den dritten Platz. „Bei uns hätte es in der Dressur etwas besser klappen können“, sagte Mannschaftsführerin Sandra Böker.

Im kommenden Jahr wird der ZRFV Lützow Selm-Bork Olfen das Kreisreitturnier ausrichten. Davor hat Michael Potthink schon etwas Respekt, wie er bei der abschließenden Platzierung verriet: „Ich weiß noch nicht genau, wie wir das Level des RV Appelhülsen erreichen sollen.“

Auch Kreisvorsitzender Markus Terbrack lobte noch einmal die perfekte Ausrichtung des Kreisturniers: „Die Bedingungen waren optimal. Man hat gespürt, dass das Turnier von Reitern für Reiter ausgerichtet wurde. Wir hatten ein großes Zuschauerinteresse und die sportlichen Leistungen waren sehr, sehr gut.“ Aber auch Markus Terbrack wusste, dass das sehr schöne Wetter den Reitern in die Karten gespielt hatte. „Deshalb brauchen Reiter auch keinen Urlaub“, lachte er und freute sich schon auf das Kreisturnier 2018.

 

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