Mo., 19.06.2017

Mountainbike: „24h am Alfsee“ Siebter Platz für Zweier-Team des Bike-Team Baumberge

Im Angriffsmodus: Robin Chromik.

Im Angriffsmodus: Robin Chromik. Foto: sportograf.de

Havixbeck - 

Unglaubliche Ausdauerleistung: Robin Chromik und Klaus Löbbert haben das „24h Mountainbike-Rennen“ am Alfsee erfolgreich bestritten. Bei diesem Wettbewerb „rund um die Uhr“ traten die beiden Mountainbiker des Bike-Team Baumberge (BTB) in der Zweiter-Team-Wertung an.

Unglaubliche Ausdauerleistung: Robin Chromik und Klaus Löbbert haben das „24h Mountainbike-Rennen“ am Alfsee erfolgreich bestritten. Bei diesem Wettbewerb „rund um die Uhr“ traten die beiden Mountainbiker des Bike-Team Baumberge (BTB) in der Zweiter-Team-Wertung an.

Im Ziel war das eingespielte Zweiteam Klaus Löbbert/Robin Chromik erschöpft, aber sehr zufrieden.

Im Ziel war das eingespielte Zweiteam Klaus Löbbert/Robin Chromik erschöpft, aber sehr zufrieden. Foto: sportograf.de

Auf dem gut zwölf Kilometer langen Rundkurs hatten sie sich für eine „zwei-Runden-Taktik“ entschieden und konsequent durchgehalten. So bewältigten sie am Ende zusammen 36 Runden und erreichten damit den siebten Platz in ihrer Kategorie.

Dabei war gleich der Start alles andere als vielversprechend, denn Startfahrer Chromik bemerkte nach seinen ersten beiden Runden einen Defekt am Freilauf seines Hinterrads. Trotz aller Bemühungen lies sich dieser nicht mehr reparieren. Das schien schon das frühzeitige Ende für das BTB-Team zu bedeuten.

Zunächst versuchten sie allerdings noch, nur mit dem Rad von Löbbert weiterzufahren, aber die Geometrie passte nicht zu Chromik. Doch dann kam die überraschende Rettung: Freunde besorgten in Osnabrück ein Ersatzlaufrad und ließen es gleich „rennfertig“ umbauen. So konnte es dann doch noch weitergehen.

Aber auch bei Löbbert schlug noch der Pannenteufel zu. Mitten in der Nacht, kurz nach Ende seiner ersten Runde, riss plötzlich die Kette. Sofort begab sich Chromik auf die Strecke, während sich Löbbert umgehend eine neue Kette besorgte und sogleich montieren lies. Die Hatz konnte weitergehen und wurde von nun an nicht mehr unterbrochen.

Dabei erwies sich allerdings die vermeintlich leichte Strecke als echter Krafträuber. Besonders die vielen Streckenabschnitte auf kurzgemähtem Wiesengrund entlang des Deichs kosteten durch den ungleichmäßigen Boden mit vielen Schlaglöchern mächtig Körner. Immer wieder ging es bei maximaler Steigung rechtwinklig zum Deich hoch, irgendwann konnten diese Abschnitte nur noch geschoben werden.

Je länger das Rennen andauerte, desto mehr erwies sich die gewählte Taktik als richtig. Auf einem 14. Platz liegend in die Nacht gestartet, hatte sich das Duo bis zum Morgen auf Rang zehn vorgearbeitet. Und es machte weiter Plätze gut. Nach der vorletzten Rennrunde war Löbbert schließlich am Ende seiner Kräfte und blieb einfach in der Wechselzone auf dem Boden liegen. Die zwölf Kilometer lange Schlussrunde fühlte sich für seinen Mitstreiter Chromik dann wie 60 Kilometer an, doch auch er hielt durch. Mit rund 450 Kilometer in den Beinen beendeten beide BTBler ihr 24h-Abenteuer erfolgreich auf dem hervorragenden siebten Platz.

„Das war nur möglich, weil Klaus und ich uns quasi blind verstehen, wir unsere Stärken und Schwächen kennen und jeder sich auf den anderen verlassen kann“, resümierte Chromik erschöpft, aber rundum zufrieden im Ziel.

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