Handball: Landesliga
SW Havixbeck landet auf Rang fünf

Havixbeck -

Gegen diesen Gegner war in dieser Saison kein Kraut gewachsen: Am letzten Spieltag verlor auch SW Havixbeck beim Meister TV Isselhorst. 19:36 hieß es nach 60 Minuten.

Sonntag, 13.05.2018, 19:05 Uhr

Die Schwarz-Weißen – hier Christian Mühlenkamp – ergaben sich in Isselhorst recht schnell. Der Meister war mindestens eine Nummer zu groß.
Die Schwarz-Weißen – hier Christian Mühlenkamp – ergaben sich in Isselhorst recht schnell. Der Meister war mindestens eine Nummer zu groß. Foto: Marco Steinbrenner

Irgendwann musste die Erfolgsserie des Handball-Landesligisten SW Havixbeck ja reißen. Nach fünf Siegen und zwei Unentschieden schlossen die Schützlinge des scheidenden Trainers Martin Drewer die Saison – nicht ganz unerwartet – mit einer Niederlage ab. Am Samstagabend verlor der Aufsteiger bei der Übermannschaft TV Isselhorst mit 19:36 (8:19). Die Gastgeber beendeten die Saison ohne Verlustpunkt und steigen mit 52:0 Zählern in die Verbandsliga auf.

Für die Schwarz-Weißen bleibt in der Abschlusstabelle der ausgezeichnete fünfte Rang übrig. Allerdings konnte das vor der Isselhorst-Begegnung leicht positive Torverhältnis nicht gehalten werden. Am Ende wurden 743 Treffer erzielt und 753 Tore kassiert. Nach der elften Saisonniederlage hatte Drewer in seiner letzten Partie als verantwortlicher Coach den Humor indes nicht verloren. „Ein Ziel haben wir dann doch erreicht, denn wir wollten in Isselhorst weniger als 40 Gegentreffer kassieren.“

Das Team aus Gütersloh war von der ersten Minute an bestrebt, die Saison unbedingt mit einer weißen Weste abzuschließen und unterschätzte die Drewer-Sieben nicht. Schließlich hatten die Gäste acht Tage zuvor den Vierten TV Friesen Telgte in der Baumberge-Sporthalle mit 29:25 besiegt und beim Vize-Meister TuS Brockhagen ein 31:31-Unentschieden erkämpft.

Die Partie in Isselhorst war frühzeitig entschieden. Bereits nach zwölf Minuten lagen die Gastgeber mit 9:1 in Führung. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte nur Christian Mühlenkamp für Havixbeck getroffen. „Im Hinterkopf saß bei den Spielern einfach fest, dass es um nichts mehr ging. Außerdem kam Unvermögen im Abschluss hinzu“, berichtete Drewer.

Insgesamt zehn Gegentore mussten die Schwarz-Weißen bis zur Pause nach Tempogegenstößen verkraften. In der Deckung lief zudem auch nicht viel zusammen. Das kurzfristige Fehlen des zentralen Abwehrspielers, Jonas Lügering (private Gründe), war nicht zu übersehen. Einzig Torhüter Arndt Cassens habe sein Leistungsvermögen abgerufen. „Die anderen Spieler blieben deutlich unter ihren Möglichkeiten.“

Am Ende musste sich der Tabellenfünfte mit der deutlichen Packung zum Saisonfinale abfinden. „Wir haben gegen die beste Mannschaft der Liga verloren. Isselhorst steigt völlig verdient auf“, so Drewer abschließend.

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