Fußball: Die Jahrestagung des Fußballkreises Steinfurt
Viel Pfeffer im Steinfurter Fußball-Kreispokal

Kreis Steinfurt -

Im Mittelpunkt der Jahrestagung des Fußballkreises Steinfurt stand der Pokalwettbewerb. Und der hat es in der kommenden Saison in sich. In der ersten Runde kommt es zu diversen Derbys. Ein vorweggenommenes Finale könnte es bereits in der zweiten Runde geben.

Dienstag, 17.04.2018, 13:04 Uhr

Pokalspielleiter Gerhard Rühlow (l.) und Stephan Runde, Regionaldirektor der Kreissparkasse, bereiten die Auslosung des Kreispokals vor.
Pokalspielleiter Gerhard Rühlow (l.) und Stephan Runde, Regionaldirektor der Kreissparkasse, bereiten die Auslosung des Kreispokals vor. Foto: Marc Brenzel

Der Kreispokal lebt wieder. Das ist unter anderem Stephan Runde zu verdanken. Der Regionaldirektor der Kreissparkasse Steinfurt loste im Rahmen der Jahrestagung der Steinfurter Fußballer die Paarungen aus. Und dabei stellte der Banker Duelle zusammen, die knackiger kaum sein könnten.

In der ersten Runde gibt es gleich mehrere Derbys. So empfängt Westfalia Leer Germania Horstmar, Preußen Borghorst und der FC Galaxy Steinfurt stehen sich gegenüber, der FC Lau-Brechte erwartet Arminia Ochtrup, und in Rheine messen sich die Nachbarn aus Rodde und Elte. Nicht zu vergessen: das Kräftemessen der Bezirksliga-Schwergewichte SV Wilmsberg und Vorwärts Wettringen.

„Da sind einige Knaller-Paarungen dabei. Und wenn ich spekulieren darf, dann setzt sich das in der zweiten Runde auch so fort“, freute sich Kreisvorsitzender Hans-Dieter Schnippe. Die Wahrscheinlichkeit ist nämlich sehr groß, dass dann Borussia Emsdetten und der FC Eintracht Rheine aufeinandertreffen.

Im Gegensatz zu den Vorjahren beginnt der Wettbewerb nicht schon vor der Sommerpause. Ausgetragen werden muss die Auftaktrunde erst bis zum 2. August, also bis zehn Tage vor dem Saisonstart. Das Finale ist für den 29. Mai 2019 vorgesehen. Wie gehabt qualifiziert sich nur der Sieger für den Westfalenpokal.

Diverse andere Punkte standen am Montagabend im Kommunikationszen­trum der Kreissparkasse auf der Tagesordnung.

►  Saison 2018/19: Die beginnt am zweiten Augustwochenende. Die Auf- und Abstiegsregelungen bleiben unverändert. Ziel ist es, dass die A-Liga in der darauffolgenden Spielzeit – also 2019/20 – weiterhin aus 16 Mannschaften besteht. Die beiden B-Liga-Staffeln sollen jeweils 15 Mannschaften beheimaten, der Rest soll sich auf die C-Liga-Staffeln verteilen. Die Meister steigen direkt auf, in den B- und C-Ligen ermitteln die Zweitplatzierten einen dritten Aufsteiger.

►  Ansetzungsmappe: Die berühmte Ansetzungsmappe, die vor der Saison allen Vereinen zur Verfügung gestellt wurde, wird es nicht mehr geben. Der Aufwand war zu groß. Stattdessen werden alle relevanten Daten wie Spielansetzungen und Kontaktadressen auf der Homepage des Fußballkreises (www.flvw-steinfurt.de) zu finden sein beziehungsweise an die Vereinsvertreter weitergeleitet. Das versprach Wilfried Helmer, der als Superuser für den Internetauftritt verantwortlich ist. „Dass es die Ansetzungsmappe nicht mehr gibt, finde ich persönlich sehr traurig. Für uns war sie fast schon eine Art Gebetsbuch“, äußerte sich Schnippe.

►  Platzsperrungen: Gerhard Rühlow, Mitglied des Kreisvorstandes und A-Liga-Staffelleiter, erinnerte die Vereinsvertreter noch einmal an das Reglement bei Platzsperrungen. Bei vereinseigenen Plätzen und Plätzen, die eine Stadt/Gemeinde dem Verein zur Eigenverantwortung übertragen hat, muss im Zweifelsfall eine Kommission (bestehend aus Vereinsvertreter und einem Vorstandsmitglied des Fußballkreises) über die Bespielbarkeit des Platzes entscheiden. Bei städtischen Plätzen entscheidet die Kommune.

►  Englische Wochen: Die sind auf Kreisebene nicht vorgesehen. „Wer die angesetzten Spiele im Dezember umgehen möchte, kann jederzeit im beiderseitigem Interesse vorverlegen – auch in den August“, betonte Rühlow. Spielverlegungen nach hinten sind nicht erlaubt.

►  Schiedsrichter: „Mein Klagen über den Fast-Zusammenbruch der Schiedsrichterabteilung im vergangenen Jahr scheint Wirkung gezeigt zu haben“, berichtete Obmann Jürgen Lütkehaus. Der Herbstlehrgang sei qualitativ wie quantitativ so stark gewesen wie seit Jahren nicht mehr. Hervorgetan hätten sich dabei der FC SW Weiner und Westfalia Leer, die gleich mehrere neue Referees gemeldet hätten, so Lütkehaus. „Der Osterlehrgang hat uns zwölf neue Unparteiische gebracht. Die sind aber teilweise noch so jung, dass sie uns wohl erst mittelfristig weiterhelfen. Uns fehlen nach wie vor Leute“, berichtete Lütkehaus.

►  Judith Finke/Stefan Kipp: Seit Anfang des Jahres verstärkt Judith Finke kommissarisch den Fußball-Kreisvorstand. Das Aufgabengebiet der Borghorsterin: „Qualifizierung & Vereinsentwicklung“. Finke bot den Vereinen Hilfe und Unterstützung bei offenen Rechtsfragen, Schulungen und modernen Organisationsstrukturen an. Als Gast hatte der Kreisvorstand Stefan Kipp vom Kreissportbund eingeladen. Kipp legte den Anwesenden nahe, sich bei Fragen und Problemen an den KSB zu wenden. „Fußballvereine vergessen oft, Fördergelder zu beantragen“, regte Kipp eine regere Kommunikation zwischen Sportbund und Fußballern an.

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