So., 10.01.2016

Handball-Landesliga Knapp verloren

Nico Pötter (rechts) traf zwar fünf Mal in Bielefeld, konnte sich aber nicht wie gewohnt in Szene setzten. Am Ende verlor der TSV knapp mit 22:23.

Nico Pötter (rechts) traf zwar fünf Mal in Bielefeld, konnte sich aber nicht wie gewohnt in Szene setzten. Am Ende verlor der TSV knapp mit 22:23. Foto: Jörg Wahlbrink

Ladbergen - 

„Das ist ärgerlich!“ Dicht dran an einen möglichen Sieg war Handball-Landesligist TSV Ladbergen, kehrte aber mit einer 22:23-Niederlage am Samstagabend aus Bielefeld zurück. „Das war schon bitter“, hatte TSV-Coach Jens Großpietsch auch am Morgen nach dem Spiel das Geschehen noch nicht richtig verarbeitet.

Von Uwe Wolter

„Auch die Spieler sind alle sehr enttäuscht“, sagte er. „Wenn man knapp verliert, zeigt es, dass etwas drin war“, so Großpietsch. „Und das auch Pech dazu kam. Denn bei so einem Ausgang ist jede Schiedsrichter-Entscheidung, jeder Spielzug entscheidend! Wir haben uns einfach nicht belohnt.“

Auf beiden Seiten war zu Beginn des Spiel viel Nervosität zu spüren. Bis zum 5:5 war die Begegnung ausgeglichen, dann wurde der TSV stärker und bestimmte das Geschehen, verpasste es aber, bis zur Pause einen deutlicheren Vorsprung herauszuwerfen. „Wir hätten da schon mit sechs Tore Vorsprung in die Kabinen gehen müssen“, meinte Ladbergens Trainer. Stattdessen führte der TSV nur mit 11:9 nach eine 11:7-Führung.

Mit Wiederbeginn erwischten die Gäste in der Sporthalle Gadderbaum wohl ihre schwächste Phase. Die HSG EGB Bielefeld drehte den Rückstand in eine eigene 14:12-Führung um. Aber die TSV raffte sich wieder auf und gestaltete im weiteren Verlauf das Geschehen ausgeglichen. „Jetzt ging es Zug um Zug“ beschrieb Großpietsch dieses Spielphase. Am Ende aber hatten die Hausherren hauchdünn die Nase vorne.

Per Freiwurf besaßen die Ladberger noch die Chance zum möglichen Ausgleich, doch „da wurden wir nicht regelkonform zu früh angegangen“, meinte Großpietsch. So blieb es beim knappen 23:22-Erfolg für die HSG, die damit auf 11:1 Punkte aus den letzten sechs Spielen kommt. „Drei davon endeten mit einem Tor Unterschied. Das ist eben typisch für diese Liga. Jetzt ist Bielefeld, dass so schlecht in die Saison gestartet war, schon Tabellendritter“, erklärte Großpietsch. Und der TSV findet sich mit nunmehr 15:13-Punkten erst einmal fast im Niemandsland der Tabelle wieder.

„An den Fehler müssen wir eben weiter arbeiten“, blickte der TSV-Coach aber gleich schon wieder nach vorne. Die nächste Gelegenheit, es wieder besser zu machen, bietet sich am kommenden Sonntag, wenn der TV Werther in der Rott-Sporthalle (18 Uhr) zu Gast sein wird.

► Tore: Pötter (5), Hintze (4), Wüller (4), Wiedemann (3/2), Holdsch (3) und Sterz (3).

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