So., 17.01.2016

Handball-Landesliga Wichtig fürs Selbstvertrauen

Lucas Holdsch  (am Ball) wird hier von Werthers Arne Kernbeck am Wurf gehindert. Am Ende traf Holdsch drei Mal für den TSV, der schließlich mit 34:27 die Partie gewann.

Lucas Holdsch  (am Ball) wird hier von Werthers Arne Kernbeck am Wurf gehindert. Am Ende traf Holdsch drei Mal für den TSV, der schließlich mit 34:27 die Partie gewann. Foto: Anika Leimbrink

Ladbergen - 

Den „Bock“ umstoßen. Altes Selbstvertrauen wieder gewinnen. Kurzum: Einen Sieg holen. Ziele, die sich der TV Ladbergen bei seinem ersten Heimspiel im neuen Jahr gesetzt hatte. Ziele, die Ladbergen mit einem 34:27 Punkte Sieg gegen den TV Werther realisierte. Dennoch zeigte sich die Partie am Sonntagabend in der heimischen Rott-Sporthalle für die Handballer aus dem Heidedörfchen als harte Nuss.

Von Anika Leimbrink

„Der Sieg war wichtig“, lautet die klare Aussage eines erleichterten Jens Großpietsch, Trainer des TV Ladbergen. Drei hintereinander folgende Niederlagen hatten die Herren-Handballer aus Ladbergen verunsichert. Neues Selbstvertrauen musste her. Mit einer Partie gegen den derzeit Tabellenvorletzten TV Werther sollte das gelingen. Aber auch der TV Werther hatte den Ladbergern in der Hinrunde eine Lehre erteilt und sie mit einer 31:23 Niederlage nach Hause geschickt.

Von diesem Sieg schien Werther beim Spiel am Sonntag noch zu zehren. Ladbergen aber hatte sich Angriff und Kampfgeist auf die Fahnen geschrieben. So prägte ein dichtes Hin und Her den Spielverlauf. Erzielten die Heidedörfler ein Tor setzte Werther nach. Ein ständiger Schlagabtausch im flotten Tempo. Mit 14:15 für Werther ging es in die Kabine zur Halbzeit.

Die Statistik

TSV Ladbergen: Hackmann, Ostendorf - Sterz (11/5), Wüller (6), Holdsch(3), Wiedemann, Dellbrügge (4), J. Schröer, König, Hintze (4), Pötter (6).TV Werther: Haseloff, Gosewinkel - Müller (7), Kernebeck, Surmann, Damm (11/4), Gößling (2), Rieks, Kruse (3), Janson (1), Stutzki (1/1), Hennes (2).Spielfilm: 2:0, 2:1, 3:1, 3:2, 5:2, 5:4, 7:4, 7:9, 9:9, 9:10, 10:10, 10:11, 11:11, 11:12, 12:12, 12:14, 13:14, 13:15, 14:15 - 15:15, 15:16, 16:16, 16:18, 19:18, 19:19, 20:19, 20:20, 21:20, 21:21, 23:21, 23:24, 31:24, 31:26, 34:26, 34:27.

Mit Anpfiff der zweiten Halbzeit zog sich das Bild der ersten Halbzeit fort. Ladbergen setzte Werther unter Druck und zog das Tempo mächtig an. Tor Ladbergen - Gegentor Werther. Doch die letzten zehn Spielminuten standen ganz im Zeichen vom TV Ladbergen. „Das Spiel war einfach zäh. Zum Schluss ließ Werther etwas mit seiner Kondition nach. Das konnten wir ausnutzen“ resümiert Großpietsch ein nervenaufreibendes Landesligaspiel. Ab der 24. Spielminute klarte sich das Bild deutlich auf. Ladbergen zog davon. Gab es im Spielverlauf seitens Ladbergen immer noch technische Fehler, die es im Hinblick auf die noch anstehenden Partien zu verbessern gilt, gibt der errungene Sieg die benötigte Portion Selbstvertrauen. Die Revanche gegen Werther ist gelungen. Der erste Schritt ist gemacht und der „Bock“ umgestoßen. Die ersten gesetzten Ziele sind erreicht, aber Ausruhen darf sich Ladbergen nicht. Jetzt heißt es weiterkämpfen.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

karriere.ms Anzeigen

Ihr Jobportal für unbefristete und befristete Stellenangebote aus dem Münsterland

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3744657?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35346%2F