So., 21.02.2016

Handball-Landesliga Am Ende ein verdienter Erfolg für den TSV Ladbergen

Maximilian König (links) und Robin Dellbrügge (am Ball) zeigten eine starke Leistung beim TSV-Sieg gegen den HCI.

Maximilian König (links) und Robin Dellbrügge (am Ball) zeigten eine starke Leistung beim TSV-Sieg gegen den HCI. Foto: Uwe Wolter

Ladbergen - 

„Wir haben uns dann richtig reingebissen, wir wollten am Ende einfach mehr“, sagte ein glücklicher TSV-Coach Jens Großpietsch am Sonntagabend, kurz nachdem seine Ladberger einen 32:29 (12:13)-Sieg über die Zeit gebracht hatten.

Von Uwe Wolter

Am Ende hatte der TSV, der das Hinspiel noch mit drei Toren Unterschied verloren hatte, das Heft klar in der Hand. Doch bis dahin war es eine Menge Arbeit.

Trainer Großpietsch musste mit Mats Wiedemann und Philipp Wüller auf zwei wichtige Leistungsträger verzichten, dazu kam Lukas Holdsch nur phasenweise in der Abwehr zum Einsatz. Um die Lücken zu füllen, half einmal mehr Matthias Kütz mit aus.

Die erste Hälfte sah über weite Strecken ein Landesligaderby auf eher schwachem Niveau. In den ersten 15, 20 Minuten spielte der Gastgeber, wie Großpietsch es richtig beschrieb, zu lethargisch. Viel gelang den Hausherren nicht. Doch der HCI vermochte nicht wirklich Kapital daraus schlagen. Das lag auch am guten Ladberger Schlussmann Tino Hakmann. So kämpfte sich der TSV bis zur Pause – zeitweise lag die Großpietsch-Sieben mit drei Treffern hinten – wieder bis auf ein Tor heran.

Nach dem Seitenwechsel erkämpften sich die Ladbergen eine 16:14-Führung. Doch das Spiel wolle (noch) nicht kippen. Der HCI holte sich die Führung immer wieder zurück. Ab der 50. Minute aber ging ein ruckt durch den TSV. Der zog bis zur 56. Minute auf 30:25 davon, das war die Vorentscheidung. Nun hatten die Gastgeber auch die Zuschauer wieder voll auf ihrer Seite. Im letzten Viertel der Partie ließen die TSVer nicht mehr viel anbrennen. Auch die Manndeckung der Bockradener brachte sie nicht mehr aus dem Tritt. Der HCi agierte zudem überhastet und verpasste so noch die Chance, das Ergebnis enger zu gestalten. Am Ende war es nur noch Ergebniskosmetik.

„Das fand ich gut, dass wir mit dem Publikum im Rücken so kämpferisch agiert haben“, sagte Großpietsch. „Das ist Handball!“

TSV Ladbergen: Hakmann, Ostendorf - Sterz (3/1), Holdsch, Dellbrügge (7), Schröer (4/1), Kütz (2), König (4), Hintze (5), Pötter (7).

HC Ibbenbüren: Rückforth, Timmerhindrick - Albers, Menger (10), Schütze (2), Kuhlmann (2), Tenberg (2), Möllenkamp, Meisel, Elbert (7), Fluchtmann (1), Lampe (5).

Spielfilm: 1:0, 1:3, 2:3, 2:5, 3:5, 3:6, 5:6, 5:7, 6:7, 6:9, 7:9, 7:10, 9:10, 9:11, 12:11, 12:13 - 13:13, 13:14, 16:14, 16:17, 17:17, 17:18, 18:18, 18:19, 19:19, 19:20, 20:20, 20:22, 21:22, 21:23, 23:23, 23:24, 27:24, 27:25, 30:25, 30:15, 31:26, 31:27, 32:27, 32:29.

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