Sa., 27.02.2016

Handball-Landesliga Großpietsch: „Wir werden kämpfen wie die Löwen“

Mit dem letzten Aufgebot will der TSV Ladbergen am Sonntag versuchen in Spenge mitzuhalten. Lukas Holdsch (rechts) ist angeschlagen und kann höchstens in der Abwehr eingesetzt werden.

Mit dem letzten Aufgebot will der TSV Ladbergen am Sonntag versuchen in Spenge mitzuhalten. Lukas Holdsch (rechts) ist angeschlagen und kann höchstens in der Abwehr eingesetzt werden. Foto: Uwe Wolter

Ladbergen - 

„Stell dir vor, du spielst gegen den Spitzenreiter und hast keine Mannschaft!“ Jens Großpietsch, Trainer des Handball-Landesligisten TSV Ladbergen ist vor der Auswärtsfahrt am Sonntag (Anwurf 17 Uhr) zum Tabellenführer TuS Spenge 2 wahrlich nicht zu beneiden.

Von Uwe Wolter

Mit dem letzten Aufgebot wollen und müssen die Ladberger versuchen, dem Tabellenersten ein Beinchen zu stellen. Unter der Woche hatte der TSV-Coach gerade Mal vier Stammkräfte beim Training.

Mats Wiedemann und Philipp Kuckhermann fallen weiterhin aus. Robin Dellbrügge und Nico Pötter liegen mit einem grippalen Infekt flach, Torwart Timo Hakmann musste gestern operiert werden und fehlt noch zwei Wochen. Lukas Holdsch (Leistenprobleme) kann, wenn überhaupt, nur in der Abwehr eingesetzt werden. „Eigentlich müsste ich auch ihn schonen, damit er sich ganz auskurieren kann“, sagt Großpietsch. Zwar ist Philipp Wüller aus dem Urlaib zurück, doch hat er die ganze Woche nicht mittrainieren können. Bis auf Philipp Beckschäfer im Tor gibt es keine Nachrücker aus der zweiten Mannschaft, auch Matthias Kütz, der gegen den HCI eine starke Leistung bot, kann diesmal nicht mitfahren. So muss der TSV mit einem letzten Häuflein der Aufrechten versuchen, dem Tabellenersten Paroli zu bieten.

Vielleicht kommt da den Ladbergern ja zu Gute, dass Spenge aktuell nicht in Topform zu sein scheint. zuletzt kassierte der TuS drei Niederlagen in Folge. Die haben einige starke Spieler, zum Teil aus der ersten Mannschaft. Die sind spielerisch sehr gut“, sagt Großpietsch über den Gegner. „Spenge spielt eine unangenehme 3:1-Deckung und geht ein hohes Tempo“, so der TSV-Coach. „Aber wir werden kämpfen wie die Löwen“, verspricht er. „Wir werden alles in die Waagschale werfen, wie schon gegen den den HCI. Aber unter den Voraussetzungen wird es schwer werden, in Spenge zu gewinnen“, sieht der TSV-Coach seine Sieben in der Außenseiterrolle.

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