So., 06.09.2015

Fußball-Landsliga SCP-Sieg steht nach 45 Minuten fest

Philipp Härle (links) stieß in der ersten Halbzeit oft über die rechte Seite nach vorne. Hier kommt er gegen den Resser Mirko Blaschek zum Flanken. Am Ende gewannen die Lengericher verdient mit 3:1.

Philipp Härle (links) stieß in der ersten Halbzeit oft über die rechte Seite nach vorne. Hier kommt er gegen den Resser Mirko Blaschek zum Flanken. Am Ende gewannen die Lengericher verdient mit 3:1. Foto: Uwe Wolter

Gelsenkirchen / Lengerich - 

Beim Gelsenkirchener Mitaufsteiger Viktoria Resse fuhr Landesligist Preußen Lengerich am Sonntagnachmittag den zweiten Sieg in Folge ein. Die Lengericher mit ihrem Trainergespann Bügel/Hebbeler hätten bei besserer Chancenauswertung deutlicher als „nur“ 3:1 (3:1) gewinnen können.

Von Uwe Wolter

Für Resse war es die vierte Schlappe in Serie. Die Gäste mussten im Emscherbruch wie befürchtet auf Kevin Wolff (verletzt) verzichten. Dafür stand Robin Surmann von Beginn auf dem Platz. Für Lukas Miethe rutschte wieder Philipp Härle in die Anfangsformation.

Nach kurzem Abtasten übernahm zunächst der SCP die Initiative. In der siebten schon verfehlten sowohl Surmann als auch Wiethölter das mögliche 1:0. Nach kurzer Drangphase der ganz in gekleideten Hausherren prüfte Surmann nach einer Ecke die Qualität der Querlatte (23.), Drei Minuten später machte es Christopher Brune besser, nach einer Ecke traf der Defensivmann im Nachschuss zur 1:0-Führung. Kurz darauf war zum Glück Schussmann Jonas Witte hellwach, als er gegen den durchgebrochenen Resser Stefan Colmsee in höchster Not klären musste.

Als Surmann (37.) per Freistoß auf 2:0 erhöhte, schienen die Lengericher klar auf der Siegerstraße zu sein. Dann nutzte aber Niklas Mählmann (44.) eine Lücke in der nicht immer sattelfest wirkenden SCP-Abwehrkette zum Anschlusstreffer. Fast im Gegenzug gab jedoch Nils Wiethölter, der völlig frei stand, die passende Antwort und schob den Ball locker zur 3:1-Pausenführung ein. „Die erste Hälfte war wirklich gut“, lobte SCP-Coach Michael Bürgel seine Elf bis zu diesem Zeitpunkt.

Resses Coach Frank Conradi reagierte in der Pause und brachte mit Wiederbeginn zwei frische Kräfte. Die Preußen ließen aber nicht mehr viel anbrennen, hätten stattdessen schon nach drei Minuten den Vorsprung ausbauen können. Doch Greiff, dem der Ball von Surmann (48.) schön vorgelegt worden war, schloss nicht platziert genug ab, so dass Viktorias Keeper Moses keine Probleme hatte. Kurz danach schoss Surmann selbst, zielte aber aus 16 Metern zu hoch.

Niklas Cirkovic (rechts) setzt sich gegen Resses Mirko Blaschek durch.

Niklas Cirkovic (rechts) setzt sich gegen Resses Mirko Blaschek durch. Foto: Uwe Wolter

Danach verflachte die Partie. Die Hausherren sorgten nach vorne für wenig Gefahr. Aber auch Lengerich spielte nach einigen Wechseln – unter anderem musste Niklas Cirkovic mit Magenproblemen vom Feld - nicht mehr so zwingend. Drei Minuten vor Schluss hätte Lukas Miethe nach Surmann-Zuspiel das 4:1 machen müssen. Im direkten Gegenzug verzog Mähmann nur um Haaresbreite. So blieb es beim alles in allem hoch verdienten 3:1 für die Lengericher. Das erkannte auch Viktoria-Coach Frank Conradi nach Abpfiff an: „Wir haben noch Glück gehabt, dass Lengerich den sack nicht noch höher zugemacht hat.“ Michael Bürgel war mit Durchgang zwei nicht ganz zufrieden. „Da haben wir uns etwas dumm angestellt.“

Viktoria Resse: Moses – Dickmann (70. Butowski), Bauer, Potthoff, Blaschek – Mählmann, Zyla (46. Malkoc)– Ezici (46. , Colmsee), Hanemann – Neumann

Preußen Lengerich : Witte – Härle (74. Miethe), Bünemann, Höwing, Brune – Beuke, Moß – Cirkovic (65. Beqiri), Wiethölter, Greiff (81. Deger) – Surmann

Tore: 0:1 Brune (26.), 0:2 Surmann (37.), 1:2 Mähmann (44.), 1:3 Wiethölter (45.)

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