So., 17.01.2016

Hallenfußballturnier in Lengerich FCE Rheine triumphiert

So wie hier Christian Hülsmeier,  so erlebte der SC Preußen Lengerich am Sonntag beim eigenen Turnier eine herbe Landung auf dem Hosenboden. Das 1:1 gegen Falke Saerbeck war zu wenig, die Lengericher schieden nach der Vorrunde aus.

So wie hier Christian Hülsmeier,  so erlebte der SC Preußen Lengerich am Sonntag beim eigenen Turnier eine herbe Landung auf dem Hosenboden. Das 1:1 gegen Falke Saerbeck war zu wenig, die Lengericher schieden nach der Vorrunde aus. Foto: Uwe Wolter

Lengerich - 

Die Kicker des SC Preußen Lengerich haben am Wochenende für Furore gesorgt, jedoch nicht beim eigenen Turnier, sondern beim Hallenfestival in Ibbenbüren. Dort zog die Mannschaft ins Finale des hochklassig besetzten Hallenfestivals ein, wo sie gegen den Regionalligisten SC Wiedenbrück mit 0:1 die erste Niederlage kassierte. Beim eigenen Indoor-Spektakel schieden die Preußen als Gastgeber dagegen sang- und klanglos aus.

Von Uwe Wolter

Zum ersten Mal in der langjährigen Lengericher Turniergeschichte geht der Siegerpokal nach Rheine. Die U23 des FC Eintracht gewann am Sonntagabend ein spannendes und erstklassiges Endspiel glücklich mit 2:1 gegen Falke Saerbeck. Dabei fiel der Siegtreffer durch Yannik Willers drei Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit.

Den Grundstein zum späteren Turniersieg legten die Gäste aus Rheine ausgerechnet im zweiten Gruppenspiel gegen Gastgeber Preußen Lengerich mit ihrem 2:0-Sieg. Für die Preußen war das schon der Anfang vom Ende. Nach dem knappen 1:0-Auftaktsieg gegen BW Hollage benötigen die Lengerich im letzten Gruppenspiel gegen Falke Saerbeck, das am Samstag das Vorturnier gewonnen hatte und deshalb gestern mit dabei sein durfte, einen Sieg mit mindestens zwei Toren Unterschied. Doch es reichte nach 0:1-Rückstand nur zu einem 1:1. Damit war nach der Vorrunde bereits Endstation, was bei vielen – vor allem älteren – Preußen-Fans für Verdruss sorgte. „Hier spielt die Musik, hier muss die beste Mannschaft spielen und nicht in Ibbenbüren.“, war da zu hören.

Auch Michael Bürgel, der für das Lengericher Turnier eine durchaus schlagkräftige Mannschaft mit gestandenen Landeligaspielern zur Verfügung hatte – unter anderem Henning Bünemann oder Martin Fleige –, war leicht angefressen. „Uns fehlten die Offensivkräfte, die waren fast alle in Ibbenbüren. Aber wenn man die Tore nicht macht, gewinnt auch nicht“, ärgerte sich der Preußen-Coach. „Wir wären hier schon gerne ins Halbfinale gekommen. Das ist sehr ärgerlich!“

Die U23 des FCE Rheine gewann am Sonntagabend das 29. Lengericher Hallenturnier

Die U23 des FCE Rheine gewann am Sonntagabend das 29. Lengericher Hallenturnier Foto: Uwe Wolter

Doch trotzt des frühen Ausscheidens der Gastgeber reiht sich das 29. Hallenturnier des SC Preußen in die Reihe der besseren Turniere ein. Dazu trug auch der Auftritt des Futsalclubs Newcomer Lengerich bei, der kurzfristig für den SC Münster 08 eingesprungen war. Die Newcomer hatten als Hallenfußball-Spezialisten natürlich einen gewissen Vorteil.

Mit etwas mehr Fortüne wäre sogar das Finale drin gewesen, doch im Halbfinale verlor das Team um Patrick Kulig gegen Falke Saerbeck knapp mit 1:2 nach Verlängerung. Nach regulärer Spielzeit hatte es 1:1 gestanden. Im zweiten Halbfinale setzte sich Rheine gegen Viktoria Georgsmarienhütte nach Neunmeterschießen mit 4:3 durch. Titelverteidiger SV 16 Osnabrück enttäuschte diesmal übrigens ähnlich wie Gastgeber Preußen und schied bereits nach der Vorrunde aus. Georgsmarienhütte unterlag dann im Spiel um Platz drei den Newcomern mit 3:5.

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