Mo., 18.01.2016

29. Hallenturnier des SC Preußen Lengerich „Ein erfolgreiches Wochenende“

Für Martin Fleige und Co. war am Sonntag leider nach der Vorrunde schon Endstation. Dennoch hatten die Spieler ihr Bestes gegeben, vergaben aber zu viele Chancen.

Für Martin Fleige und Co. war am Sonntag leider nach der Vorrunde schon Endstation. Dennoch hatten die Spieler ihr Bestes gegeben, vergaben aber zu viele Chancen. Foto: Uwe Wolter

Lengerich - 

Roland Hennig, Vorsitzender des SC Preußen Lengerich, zieht ein insgesamt positives Fazit nach dem Turnierwochenende trotz des enttäuschenden Ausscheidens der Gastgeber beim eigenen 29. Hallenturnier.

Von Uwe Wolter

„Das war sportlich ein erfolgreiches Wochenende für Preußen Lengerich“, sagte Roland Henning, Vorstandsvorsitzender des SC Preußen, einen Tag nach dem 29. Hallenturnier des Vereins. Während die Lengericher Kicker die vor allem von außen an sie herangetragenen Erwartungen beim eigenen Event nicht erfüllen konnten (wir berichteten), sorgte eine zweite Mannschaft beim großen Hallenfestival in Ibbenbüren vor über 1000 Zuschauern richtig für Furore. Beim Arminenturnier belegte die dort von Christian Hebbeler betreute Mannschaft überraschend den zweiten Platz und schnupperte sogar am Titel. „Da können alle Preußen stolz darauf sein“, so Hennig.

Natürlich konnte der SCP-Vorsitzende die Probleme in der eigenen Dreifachhalle nicht übersehen. „Die Mannschaft hat auch hier nicht schlecht gespielt. Beim 0:1 gegen Rheine hatten wir drei, vier hundertprozentige Torchancen. Gehen die rein, gewinnen sie das Spiel und stehen im Halbfinale“, will Hennig sich den „Nörglern“ vom Sonntag nicht anschließen. Diese hatten kritisiert, dass die bessere Mannschaft nach Ibbenbüren gefahren sei und nicht beim eigenen Turnier gespielt habe. „Am Samstagabend hat der Christian Hebbeler bei mir angerufen und sich mit den Worten ‚ich muss mich entschuldigen, wir haben uns qualifiziert‘ gemeldet“, erklärt Hennig. „Aber dafür muss sich doch niemand entschuldigen, wenn man erfolgreich ist!“ Der Erfolg in Ibbenbüren habe gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft stecke.

„Wir haben hier in Lengerich ein sehr gutes Hallenturnier mit sehr guten Spielen gesehen“, meint Hennig. „Aber ich weiß, dass nicht alle mit mir einverstanden sind. Aber die brauchen mich ja auch nur noch sechs Wochen ertragen!“ Am 11. März, auf der nächsten Jahreshauptversammlung wird sich Hennig nicht mehr zur Wiederwahl stellen. „Es sollen auch mal andere ran“, so der amtierende Vorsitzende.

Das 29. Hallenturnier des SC Preußen Lengerich ist Geschichte – und Fakt ist, es darf sportlich zu den besseren Turnieren der vergangenen Jahre gezählt werden, ganz unabhängig vom Abschneiden der Gastgeber. Alle Mannschaften sorgten für packende und oft bis zur letzten Sekunde ausgeglichene Spiele. So auch das Finale. Hier führte zunächst der FCE Rheine mit 1:0, ehe die Saerbecker zum 1:1 ausgleichen konnten. Danach wollte jedes Teams unbedingt gewinnen, die Zeit wurde nicht runtergespielt, um sich in die Verlängerung zu retten. Dass sich dann Rheine drei Sekunden vor der Schluss-Sirene mit dem Siegtreffer belohnen durfte, war für die Saerbecker selbstredend unglücklich.

Doch die Falken hatten keinen Grund, sich zu grämen. Hatten sie sich doch erst als Gewinner des Vorturniers am Samstag für das Hauptturnier qualifiziert und sorgten dann am Sonntag mit ihrem unerwarteten Finaleinzug für Furore mit tollem Hallenfußball, der leider von viel zu wenigen Zuschauern auf der Tribüne gewürdigt wurde.

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