So., 28.02.2016

Fußball-Landesliga Christian Hebbeler vergibt die Note Sechs für den Schiri

Dennis Greif (rechts) gelang in der 63. Minute der Ausgleich zum 1:1 in einer denkwürdigen Begegnung in Ahaus.

Dennis Greif (rechts) gelang in der 63. Minute der Ausgleich zum 1:1 in einer denkwürdigen Begegnung in Ahaus. Foto: Uwe Wolter

Lengerich - 

Christian Hebbeler, vom Trainerduo des Fußball-Landesligisten Preußen Lengerich musste sich nach dem Schlusspfiff in Ahaus (1:1) erst einmal sammeln. „Ich weiß noch gar nicht, was ich von dem Spiel halten soll“, so Hebelers erster Kommentar.

Von Uwe Wolter

Denn gerade war eine denkwürdige Landesligapartie zu Ende gegangen. „Eigentlich war es ein ganz normales Landesligaspiel, aber dann habe der Schiedsrichter richtig Hektik ins Spiel gebracht.

Reichlich gelbe Karten gab es auf beiden Seiten und dazu drei Platzverweise. Erst sah Lengerichs Timo Wiesch (71)9 gelb-rot, dann sah kurz vor Schluss der gerade eingewechselt Philipp Härle glatt Rot. „Laut Linienrichter soll er seinen Gegenspieler körperlich angegangen haben“, schüttelte Hebbeler ungläubig den Kopf. Und der Gegenspieler durfte gleich mit unter die Dusche, „weil er sich mit einem Kopfstoß revanchiert haben soll“, so Hebbeler. Auch das sei überzogen gewesen. „Das war heute eine glatt Sechs“, so Hebbelers Urteil über den Unparteiischen.

Der Spielverlauf ist schnell berichtet. Schon nach vier Minuten gerieten die Preußen im Ahauser Stadtpark-Stadion in Rückstand. „Da haben wir einen tiefen Ball in die Schnittstelle bekommen“, ärgerte sich Hebbeler. Nutznießer war Dominik Kalitzki, der zum 1:0 für die Gastgeber einschieben konnte. Danach kamen die Lengericher aber besser ins Spiel. „Ab da waren wir etwas kontrollierter“, so der SCP-Coach, der allerdings auch noch zwei nicht gegebene Handelfmeter reklamierte. Insgesamt blieb es aber bis zum Pausenpfiff ein sehr zerfahrenes Spiel.

Nach Wiederbeginn wollten die Lengericher den Ausgleich. Dennis Greiff (63.) tat den Preußen schließlich den Gefallen. Acht Minuten später läutete der Schiedsrichter dann die „Rot-Phase“ ein. Fast 25 Minuten mussten die Lengericher in Unterzahl spielen, hielten aber das Remis. „Wir hatten sogar noch ein, zwei Chancen, aber auch Ahaus hatte noch die einer oder andere Gelegenheit. Das Unentschieden geht insgesamt in Ordnung“, sagte Hebbeler und rang dem Ganzen doch etwas Positives ab: „Immerhin nehmen wir einen Punkt mit. Aber die roten Karten sind sehr bitter, denn jetzt fehlen uns am kommenden Sonntag fünf Stammkräfte.“

►  Preußen Lengerich: Witte - Wiesch, Bünemann, Höwing, Brune, Beuke, Moß (77. Härle), Greiff (83. Beqiri), Fleige, Surmann, Wolff.

► Tore: 1:0 Kalitizki (4.), 1:1 Greiff (63.).

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