So., 06.03.2016

Fußball-Landesliga Robin Surmann sorgt für Erleichterung

Robin Surmann (rechts), hier im Duell mit Resses Taner Turpcu, erzielte kurz vor Schluss das erlösende 2:0 für die Lengericher Preußen.

Robin Surmann (rechts), hier im Duell mit Resses Taner Turpcu, erzielte kurz vor Schluss das erlösende 2:0 für die Lengericher Preußen. Foto: Uwe Wolter

Lengerich - 

Als Robin Surmann in der 87. Minute zum 2:0 traf, dürften alle Lengericher tief durchgeatmet haben. Damit war der schwer erkämpfte Arbeitssieg gegen Viktoria Resse eingetütet.

Von Uwe Wolter

„In der zweiten Halbzeit mussten wir einfach mehr machen. Da haben wir auch mehr gepresst. In der ersten Halbzeit haben wir definitiv zu wenig gemacht. Aber es ist gut gegangen“, war Surmann erleichtert.

Preußens Trainerduo Michael Bürgen und Christian Hebbeler war zu mehreren Umstellungen gezwungen. So fehlten mit den gesperrten Timo Wiesch und Philipp Härle zwei Innenverteidiger, daneben mussten Niklas Cirkovic und Nils Wiethölter passen. Sascha Höwing blieb auf der Bank als Ersatztorwart für den verletzten Mucha.

„Das ist natürlich eine schwierige Situation. Da ist es für uns schwer den Rhythmus zu finden“, erklärte Michael Bürgel die eher mäßige Vorstellung des SCP. In der ersten Halbzeit lief auf dem tiefen Rasenplatz im Stadion an der Münsterstraße wenig zusammen. „Wir hatten da keine gute Ordnung und keinen Zugriff auf den Gegner“, monierte Bürgel. So sahen die Zuschauer eine insgesamt ausgeglichene erste Hälfte, die aber auch eine Riesenchance für die Gäste aus Gelsenkirchen mit ansehen mussten. Als die Lengericher endlich mal zielstrebiger nach vorne spielen, sollte sich der Erfolg anbahnen. Als Martin Fleige (44.) im Strafraum fiel, pfiff der Unparteiische Elfmeter, doch der Mann an der Linie hatte vorher ein Abseits gesehen. Mit dem letzten Angriff der ersten Hälfte sollte aber doch noch das 1:0 fallen, Schütze aus dem Hinterhalt war Dennis Greiff.

„In der Pause haben wir die Mängel deutlich angesprochen“, sagte Bürgel später. Doch das fruchtete erst rund eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff. Plötzlich wurden die Preußen druckvoller, pressten mehr und holten sich die Bälle schnell wieder. Doch Resse wehrte sich. Innerhalb von drei Minuten hätte der Gast das Ergebnis auf den Kopf stellen können. Erst traf Tomanek (70.) aus kurzer Distanz nur die Querlatte, dann klärte Jonas Witte (71.) gerade noch einen Distanzschuss. In der gleichen Minute vergab Colmsee aus guter Position nur knapp.

Die Preußen, vor allem Surmann, versuchten es mit Einzelaktionen. Fast hätte Surmann damit in der 73. Minute Glück gehabt, als er schon Resses Schlussmann Moses umkurvt hatte, traf er nur den Außenpfosten. Zwei Minuten später konnte Witte gegen Neumann klären. In Minute 80 scheiterte Kevin Wolff im letzten Moment an Moses. Mittlerweile war Rückkehrer Aytac Kara ins Spiel gekommen, über ihn kam der Ball zum eingewechselten Christian Hülsmeier, der gab weiter auf Martin Fleige, der passte zurück auf Surmann und es stand 2:0. „Ich denke, dass ich meinen Anteil dazu gegeben habe, Wir haben drei Punkte, das ist das aller Wichtigste“, so Kara nach seinem Debüt.

Preußen Lengerich: Witte - Becker (73. Beqiri), Worch, Bünemann, Brune, Beuke, Moß, Greiff (82. Kara), Surmann, Fleige, Wolff (86. Hülsmeier).

Viktoria Resse: Moses - Herkt (84. Bödiger), Neumann, Meinberg (59. Colmsee), Ünal, Turpcum Potthoff, Leufke, Blaschek, Mählmann (63. Tomanek), Hanemann.

Tore: 1:0 Greiff (45.), 2:0 Surmann (87.) – Schiedsrichter: Philip Holzenkämpfer (Wallenhorst).

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