So., 17.04.2016

Fußball: Landesliga 4 Preußen feiern Schützenfest

Die Schützen von fünf Toren und ein Topvorbereiter auf einem Bild. Kevin Wolff (Nr. 16) traf zweimal, Nils Wiethölter (am Ball) einmal und Dennis Greiff (hinten) zweimal ins Schwarze beim 7:0-Erfolg am Sonntag über SV Herbern. Robin Surmann (rechts) bereitete drei Treffer vor.

Die Schützen von fünf Toren und ein Topvorbereiter auf einem Bild. Kevin Wolff (Nr. 16) traf zweimal, Nils Wiethölter (am Ball) einmal und Dennis Greiff (hinten) zweimal ins Schwarze beim 7:0-Erfolg am Sonntag über SV Herbern. Robin Surmann (rechts) bereitete drei Treffer vor. Foto: Alfred Stegemann

Lengerich - 

Mit einem überragenden 7:0-Erfolg über den SV Herbern schoss sich der SC Preußen Lengerich am Sonntag aus der Minikrise von zuvor vier sieglosen Spielen. Der Auftritt der Blau-Weißen erinnerte an die der ersten Serie.

Von Alfred Stegemann

Der SC Preußen Lengerich hat sich aus dem Formtief der vergangenen Wochen herausgeschossen. Und wie. Mit 7:0 (2:0) schickten die Hausherren am Sonntag den SV Herbern von der Piste. Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Dabei mussten die Hausherren gar nicht alles aus sich herausholen, weil es ihnen die Gäste mitunter sehr leicht machten. In dieser Verfassung ist der SV Herbern, der (noch) über dem Strich steht, ein sicherer Abstiegskandidat.

Jubel und Zufriedenheit dagegen auf der anderen Seite. Nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg mit nur einem Punkt war eine gewisse Verunsicherung bei den Preußen zu spüren. Die war mit der 1:0-Führung aber schnell verflogen. Hatten die Hausherren bis dahin eher abwartend agiert, waren sie gleich mit dem ersten gefährlichen Angriff erfolgreich. Eine Maßflanke von Michael Beuke fand den Kopf von Nils Wiethölter, der mit Hilfe des Innenpfostens zum 1:0 einköpfte.

Plötzlich fiel alles ab von den Hausherren und sie trumpften so auf wie in der Hinrunde: Schnörkellos, mit gutem Umschaltspiel und vor allem überfallartigen Angriffen. Hatte Dennis Greiff nach Spitzensolo von Robin Surmann zunächst noch das 2:0 verpasst (20.), sorgte dieses Duo dann mit einem Doppelschlag dafür, dass die Preußen endgültig in auf die Siegerschneise einbogen. Zunächst traf Greiff nach einem scharf hereingegebenen Freistoß von Surmann (36.) mit der Fußspitze. Fast eine Kopie führte zwei Minuten später zum 3:0. Diesmal schlug Surmann den Freistoß von der Rechtsaußenposition hoch in den Strafraum. Per Kopf zur Stelle war erneut Greiff – 3:0.

In der Halbzeit hatten sich die Preußen vorgenommen, ohne nachzulassen weiterzuspielen. „Ich habe den Jungs gesagt, sie sollen denken, dass es noch 0:0 steht. Das haben sie dann umgesetzt“, freute sich Trainer Christian Hebbeller. „Sie haben richtig was fürs Torverhältnis getan. Wer weiß, wofür es noch gut ist.“

Hatte der Abstiegskandidat aus Herbern noch leichte Hoffnung, war die in der 49. Minute endgültig verflogen. Einen schnellen Konter über Greiff schloss Kevin Wolff mit dem 4:0 ab. Der war es auch, der wiederum nach einem Freistoß von Surmann, in der 69. Minute auf 5:0 erhöhte.

Dann durften auch die Spieler von der Bank ran. Innerhalb von vier Minuten kamen Martin Fleige, Christian Hülsmeier und Aytac Kara. Die beiden Erstgenannten trugen sich auch noch in die Torschützenliste ein. Zunächst traf Fleige aus spitzem Winkel zum 6:0 (80.), ehe eine Minute später „CH11“ einen Foulelfmeter sicher verwandelte. „Der Sieg fällt vielleicht wein wenig zu hoch aus“, analysierte Hebbeler, „aber er tut richtig gut.“

Preußen Lengerich: Witte - Härle, Bünemann, Höwing, Wiesch - Beuke, Moß (70. Fleige) - Wiethölter (74. Kara), Surmann, Wolff - Greiff (68. Hülsmeier).

SV Herbern: Mikulic - Dubicki, Sabe, Kaminski, Närdermann (70. Krüger), Bröer, Lünemann, Bentrup (70. Trapp), Ploczicki, Richter (77. Christ), Hölscher.

Tore: 1:0 Wiethölter (12.), 2:0, 3:0 Greiff (36., 38.), 4:0, 5:0 Wolff (49., 69.), 6:0 Fleige (80.), 7:0 Hülsmeier (81.).

Trainerstimmen:

Christian Bentrup (SV Herbern: „Wir waren der richtige Aufbaugegner für Lengerich . In der ersten Halbzeit haben wir es noch ganz gut gemacht. Aber schon da mussten wir erkennen, dass Lengerich bei Standardsituationen und im Umschaltspiel deutliche Vorteile hat. In der zweiten Halbzeit wollten wir es besser machen, haben dann aber gleich das 0:3 bekommen. Dann war es mit der Moral vorbei.“

Christian Hebbeler (Preußen Lengerich): „Die letzten Wochen waren schwierig für uns. Wir sind aus den verschiedensten Gründen nicht in Tritt gekommen. Deshalb freut es mich, das wir heute wieder das umsetzen konnten, was uns in der ersten Serie ausgezeichnet hat. Alle waren mit Leidenschaft dabei.“

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