So., 01.05.2016

Fußball: Landesliga 4 Preußen Lengerich kämpft sich zum 3:2-Sieg gegen SV Dorsten-Hardt

Niklas Cirkovic und Nils Wiethölter (links) feierten mit den Preußen einen wichtigen 3:2-Sieg gegen Dorsten.

Niklas Cirkovic und Nils Wiethölter (links) feierten mit den Preußen einen wichtigen 3:2-Sieg gegen Dorsten. Foto: Walter Wahlbrink

Lengerich - 

Der SC Preußen Lengerich bleibt in der Landesliga nach einem verdienten 3:2-Sieg am Samstag im Stadion an der Münsterstraße gegen den SV Dorsten-Hardt im Titelrennen weiter in Lauerstellung. Das hart umkämpfte Match war geprägt von zwei verschiedenen Halbzeiten.

Von Walter Wahlbrink

Der SC Preußen Lengerich bleibt in der Landesliga nach einem verdienten 3:2-Sieg am Samstag im Stadion an der Münsterstraße gegen den SV Dorsten-Hardt im Titelrennen weiter in Lauerstellung. Das hart umkämpfte Match war geprägt von zwei verschiedenen Halbzeiten. Die 1:6-Packung in Hamm hatte bei den Preußen im ersten Durchgang scheinbar einige Spuren hinterlassen. Sie kamen überhaupt nicht richtig in Tritt. Ganz anders die abstiegsgefährdeten Gäste aus dem nördlichen Ruhrgebiet. Sie zeigten ein gutes Aufbauspiel und wirkten kombinationssicherer.

Mit der ersten guten Abschlussmöglichkeit trafen die Dorstener schon in der 3. Minute den Pfosten. Die beste Angriffsaktion der Preußen vor der Pause führte in der 12. Minute zur 1:0-Führung. Auf glänzender Vorarbeit von Martin Fleige traf Dennis Greiff mit einem satten Flachschuss aus 18 Metern.

Anschließend stand Lengerichs Torhüter Jonas Witte im Blickpunkt. In der 21. Minute vereitelte er mit einer Glanzparade den Ausgleich. Die beste Ausgleichschance hatten die Dorstener fünf Minuten vor dem Seitenwechsel aus aussichtsreicher Schussposition, das harmlose Schüsschen war aber eine sichere Beute von SCP-Torsteher Witte . Die Lengericher Pausenführung war mehr als schmeichelhaft.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste Hälfte. Dorsten übernahm wieder die Initiative und glich mit einem glücklich erzielten Treffer in der 47. Minute im Nachsetzen aus. In der 50. Minute entschärfte Lengerichs Torhüter Jonas Witte einen tückischen Freistoß. Für die Weichenstellung zum Besseren sorgte Robin Surmann mit der erneuten Führung in der 56. Minute mit einem wuchtigen Kopfballtreffer nach einer mustergültigen Eckballhereingabe. Die Preußen wirkten nun kombinationsfreudiger und erspielten sich eine Torchance nach der anderen.

Dabei scheiterten Martin Fleige und Dennis Greiff jeweils mit einer Doppelchance um Haaresbreite oder am Gäste Torsteher Pascal Visic. In der 70. Minute traf Greiff nur den Außenpfosten. Für die überfällige 3:1-Führung sorgte Kevin Wolff in der 72. Minute mit einem trockenen Flachschuss nach einer tollen Kombination. Schon zwei Minuten später verpasste Fleige die 4:1-Führung, als er am Gäste-Torsteher Vasic scheiterte. Nach drei Einwechsellungen in der Schlussviertelstunde versuchten die Preußen den Vorsprung zu verwalten. Die Umstellungen nutzten die Dorstener nach einem schnellen Umschaltspiel in der 86. Minute zum 3:2-Anschlusstreffer.

In den Schlussminuten brachten die Lengericher Preußen den knappen Vorsprung aber sicher über die Zeit.

Preußen Lengerich: Witte, Härle (79. Beqiri), Wiesch, Bünemann, Worch, Fleige (76. Hülsmann), Cirkovic (84. Höwing), Wolff, Surmann, Greiff, Wiethölter

SV Dorsten-Hardt: Vasic, Lensing, Wellers, Einhaus, Jansen, Siegle, Seiffert, Seel, Brefort, Adolf, Pfeifer (76. Mitrentsis)

Tore: 1:0 Greiff (12.), 1:1 Pfeifer (47.), 2:1 Surmann (56.), 3:1 Wolff (72.), 3:2 Siegle (86.).

Trainerstimmen:

Marc Wischerhoff (SV Dorsten-Hardt): „In einem intensiven Spiel war für uns im ersten Durchgang mehr drin. Da hatten wir die besseren Chancen. An die gute Leistung in der ersten Halbzeit konnten wir im zweiten Durchgang nicht anknüpfen, haben physisch nachgelassen und verdient verloren. Unserer jungen Mannschaft fehlt noch die Abgeklärtheit und die Cleverness. Wir stehen vor einem schweren Abstiegskampf und müssen jetzt punkten“.

Christian Hebbeler (Preußen Lengerich): „Für uns waren die Punkte nach der 1:6-Niederlage in Hamm das Wichtigste. Vor dem Wechsel haben wir zu verhalten gespielt. Das haben wir in der Halbzeitpause angesprochen und dann auch besser gemacht. Mit der 2:1-Führung hat uns Robin Surmann in die richtige Richtung gebracht. Im Anschluss haben wir stark gespielt und hatten fünf gute Torchancen. Wir müssen bei der Weiterentwicklung unserer jungen Mannschaft geduldig bleiben. Wir wollen die letzten drei Spiele alle gewinnen.Vielleicht haben wir noch eine kleine Chance.“

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