So., 15.05.2016

Fußball - Herren-Kreispokalfinale: Preußen Lengerich - Arminia Ibbenbüren 5:4 Cup erfolgreich verteidigt

Landesligist Preußen Lengerich holte den Kreispokal durch einen 5:4-Erfolg im Elfmeterschießen gegen Arminia Ibbenbüren.

Landesligist Preußen Lengerich holte den Kreispokal durch einen 5:4-Erfolg im Elfmeterschießen gegen Arminia Ibbenbüren. Foto: Stefan Daviter

Lengerich / Tecklenburger Land - 

0:0 hieß es nach 90 und nach 120 Minuten, was allein schon eine Überraschung war. am Ende setzte sich der Favorit dann doch durch. Mit 5:4 nach Elfmeterschießen behielt Preußen Lengerich im Kreispokalfinale gegen Arminia Ibbenbüren die Oberhand und verteidigte damit den Pott.

Von Stefan Daviter

Preußen Lengerich verteidigte am Samstagabend in Hopsten den Fußball-Kreispokal. Allerdings benötigte der Landesligist gegen den Kreisligisten Arminia Ibbenbüren die Verlängerung und das Elfmeterschießen, um sich mit 5:4 durchzusetzen. Nach 120 Minuten hatte es noch immer 0:0 gestanden. Die Arminen verschossen erst ihren fünften Elfmeter. Umjubelter Torschütze zum abschließenden 5:4 für die Preußen war Philipp Härle , der zuvor im Zweikampf mit Gerrit Mahmutovic schwer im Gesicht getroffen worden war und die Partie dennoch zu Ende spielte.

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„Mit dem letzten Elfmneter zu verlieren, ist natürlich unglaublich bitter“, sagte Arminia Ibbenbürens Trainer Sebastian Ullrich nach dem Spiel. „Was meine Mannschaft taktisch und läuferisch gezeigt hat, war Landesliga-tauglich. Sonst hätte Lengerich sich nicht so schwer getan.“ Trotz der sehr unglücklichen Niederlage war Ullrich stolz auf die Leistung seines Teams: „Man sieht, dass die Jungs kicken können.“

Preußen Lengerichs Coach Michael Bürgel war nach Spielschluss auf jeden Fall froh, dass sein Team den Pokal gewonnen hatte, denn anders als im vergangenen Jahr, als beide Finalisten in den Verbandspokal einzogen, qualifiziert sich in diesem Jahr nur der Pokalsieger. „Und das wollten wir“, sagte Bürgel. Mit der Art und Weise, wie die Preußen den Pokal verteidigten, war er nicht so zufrieden: „Wir sind 120 Minuten lang nicht ins Spiel gekommen“, sagte er. Das habe sicherlich auch am Spiel des Gegners gelegen: „Arminia hat das taktisch gut gemacht, hat tief gestanden und die Räume eng gemacht.“

Die Arminen standen aber nicht nur tief, sie lauerten auch immer auf ihre Chancen und hatten mehrfach die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Vor allem Domenik Breuer war vor dem Preußen-Tor immer gefährlich, es fehlte allerdings oft die letzte Konsequenz. Auf der anderen Seite rettete Arminias Torwart Daniel Brügge in der 23. Minute mit einem Reflex auf der Linie gegen einen Kopfball von Martin Fleige, Christopher Nietiedt schlug den Ball in der 56. Minute mit einer artistischen Aktion von der Linie, nachdem Daniel Brügge mit einem Lupfer von Robin Surmann bereits überwunden war, und erneut Daniel Brügge hielt die Arminia in der 74. Minute mit einer Glanzparade gegen einen Schuss von Kevin Wolff im Spiel.

Auch in der Verlängerung wollten keine Treffer fallen, und so musste das Elfmeterschießen über den Kreispokalsieger entscheiden. Für Arminia legten Christopher Nietiedt, Domenik Breuer, Henrik Sandherm und Mark Walkenhorst jeweils vor, Henning Bünemann, Michael Beuke, Kevin Wolff und Robin Surmann glichen jeweils aus. Den fünften Elfmeter der Arminen hielt Preußens Torwart Jonas Witte gegen Vadim Schmidt, Philipp Härle markierte schließlich das 5:4 für den Pokalverteidiger. „Ein Sieg im Elfmeterschießen ist natürlich immer etwas glücklich“, gab Michael Bürgel zu.

Arminia Ibbenbüren: Brügge, Winde, Hawerkamp (77. Schmidt), Breuer, Maxi Walkenhorst, Nietiedt, Sandherm, Bohle, Mahmutovic (116. Drieschner), Birke (82. Mark Walkenhorst), Peters.

Preußen Lengerich: Witte, Härle, Wiesch, Bünemann, Beuke, Höwing, Fleige (75. Greiff), Cirkovic (120. Beqiri), Wolff, Surmann, Wiethölter.

Tore im Elfmeterschießen: 1:0 Nietiedt, 1:1 Bünemann, 2:1 Breuer, 2:2 Beuke, 3:2 Sandherm, 3:3 Woff, 4:3 Mark Walkenhorst, 4:4 Surmann, Witte hält gegen Schmidt, 4:5 Härle.

Gerrit Mahmutovic (links), hier im Zweikampf mit Lengerichs Philipp Härle, verlor das Pokalfinale mit der DJK Arminia Ibbenbüren unglücklich im Elfmeterschießen

Gerrit Mahmutovic (links), hier im Zweikampf mit Lengerichs Philipp Härle, verlor das Pokalfinale mit der DJK Arminia Ibbenbüren unglücklich im Elfmeterschießen Foto: Stefan Daviter

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