Di., 24.05.2016

Fußball-Landesliga: Preußen Lengerich Der neue Kader nimmt Formen an

Nico Niemann, hier im Trikot von RW Ahlen, hält in der kommenden Saison die Hintermannschaft des SC Preußen Lengerich zusammen.

Nico Niemann, hier im Trikot von RW Ahlen, hält in der kommenden Saison die Hintermannschaft des SC Preußen Lengerich zusammen. Foto: Marco Stiemke

Lengerich - 

Der Kader des SC Preußen Lengerich für die neue Landesliga-Saison nimmt immer mehr Formen an. „Qualitativ werden wir sicher nicht schlechter dastehen als diese Saison, sind sogar noch breiter aufgestellt“, ist Trainer Christian Hebbeler überzeugt.

Von Alfred Stegemann

Christian Hebbeler wird die Mannschaft künftig allein verantwortlichen coachen, da sein Trainerkollegen Michael Bürgel den Verein verlassen wird.

Auch Henning Bünemann, Christopher Brune (beide treten kürzer) und Christian Hülsmeier ( BW Aasee ) stehen künftig nicht mehr zur Verfügung. Dafür verpflichteten die Preußen mit Philipp Parlow (Wallenhorst) und Tim Kipp (FCE Rheine) zwei Torhüter sowie Nico Niemeier (Greven 09) und Joy Biswas ( SV Bad Rothenfelde ). Außerdem werden die vier A-Junioren Jonathan Westhoff, Timo Zimmermann, Danny Lu und Luca Veronelli frei geholt und sollen langsam an den Seniorenbereich herangeführt werden.

Genau ins Anforderungsprofil passt Nico Niemeier. „Ich wollte einen spielenden Co-Trainer haben, der schon höher gekickt hat“, erläutert Hebbeler. Genau den hat er in dem 33-jährigen Innenverteidiger gefunden. Nico Niemeier entstammt der Jugend des SV Meppen, spielte viele Jahre in der Oberliga für Emsdetten 05, TuS Lingen, SV Lippstadt und RW Ahlen. Das letzte halbe Jahr war er beim SC Greven 09 im Einsatz und half mit, den Klassenerhalt zu realisieren. Nach diesem „Freundschaftsdienst“ will es der 1,94-Meter-Mann wieder eine Liga höher versuchen. Da er zudem den Einstieg ins Trainergeschäft plant, ist die Perspektive in Lengerich geradezu ideal. „Er ist ein erfahrener Mann, der uns richtig gut tut“, ist Hebbeler überzeugt.

Auch über die Verpflichtung von Joy Biswas ist der SCP-Coach glücklich. Gemeinsam mit Robin Surmann, Philipp Härle, Niclas Cirkovic und Kevin Wolff spielte er bei den A-Junioren von Viktoria Georgsmarienhütte in der Regionalliga. Dort avancierte er zum Leistungsträger. Es folgte der Wechsel zum Landesligisten SV Bad Rothenfelde, wo er ebenfalls einen Stammplatz erkämpfte. Aus beruflichen Gründen pausierte er das vergangene Jahr und will nun gemeinsam mit seinen alten Kumpeln aus Georgsmarienhütter Zeiten wieder angreifen.

Joy Biswas kann als Außenverteidiger spielen genauso wie im defensiven und offensiven Mittelfeld. „Er beherrscht diese Positionen, ist echt flexibel, dazu ein junger Kerl. Auf ihn dürfen wir uns freuen“, glaubt Hebbeler.

Der 23-jährige Torhüter Philipp Parlow spielte zuletzt für Wallenhorst in der Bezirksliga, davor war er zwei Jahre für den Landesligisten SC Melle im Einsatz. Mit ihm kehrt Tim Kipp vom FC Eintracht Rheine zurück. Als Noch-A-Jugendlicher soll er langsam aufgebaut werden. „In der vergangenen Saison hatten wir oft nur einen Torwart. Das war ein unhaltbarer Zustand und soll nicht wieder vorkommen“, nennt Hebbeler den Grund für die Verpflichtung gleich zweier Schlussmänner.

Kipp, wie auch Jonathan Westhoff, Timo Zimmermann, Danny Lu und Luca Veronelli sollen für die A-Junioren spielen, aber auch regelmäßig bei der ersten Mannschaft mittrainieren. Alle fünf werden freigeholt für die Senioren und sollen auch Einsatzzeiten in der „Ersten“ bekommen.

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