So., 18.09.2016

Fußball: Landesliga 4 Preußen mühelos zum 2:0-Sieg

Jens Reichenbach, hier im Zweikampf mit Nils Schemann, war auf dem linken Flügel gestern gegen Borussia Emsdetten ein echter Aktivposten.

Jens Reichenbach, hier im Zweikampf mit Nils Schemann, war auf dem linken Flügel gestern gegen Borussia Emsdetten ein echter Aktivposten. Foto: Alfred Stegemann

Lengerich - 

Preußen Lengerich behielt behielten sie im Kreisderby der Landesliga souverän mit 2:0 (0:0) gegen Borussia Emsdetten die Oberhand. Es hätte ein deutlich höherer Erfolg sein können, ja müssen. Neben drei Aluminium-Treffern ließen die Hausherren zahlreiche hochkarätige Chancen liegen.

Von Alfred Stegemann

Den Wunsch von Trainer Christian Hebbeler haben die Lengericher Preußen nicht erfüllt. Gleichwohl behielten sie am Sonntagnachmittag souverän mit 2:0 (0:0) gegen Borussia Emsdetten die Oberhand . Aber es hätte ein deutlich höherer Erfolg sein können, ja müssen. Neben drei Aluminium-Treffern ließen die Hausherren zahlreiche hochkarätige Chancen liegen. Mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor hatte sich Hebbeler gewünscht. Das setzte die Mannschaft nicht um, zeigte sich eher fahrlässig vor dem Borussen-Gehäuse. So war es nur Kevin Wolff , der zwei Mal ins Schwarze traf und so für den 2:0-Sieg sorgte.

Die mangelnde Chancenverwertung beschäftigte den Preußen-Coach denn auch nach Spielende: „Es war sehr wichtig für uns, hier drei Punkte zu holen. Aber wir hätten uns das Leben erheblich leichter machen können. Wir erarbeiten uns viele Möglichkeiten. Das ist gut. Aber wir nutzen zu wenige davon. Das begleitet uns seit Wochen. Da müssen wir schleunigst zusehen, dass wir das abstellen.“ Aber Hebbeler hatte auch ein Lob für seine Mannschaft parat, die endlich zu Null gespielt und den Sieg eben souverän über die Bühne gebracht habe.

Die Überlegenheit der Preußen erkannte auch Borussen-Coach Roland Westers neidlos an: „ Lengerich hat eine enorme Qualität. Damit müssen wir uns nicht messen. Hier zu verlieren, ist kein Beinbruch. Wir waren 90 Minuten in allen Belangen unterlegen und können froh sein, dass es nur 0:2 ausgegangen ist.“

Das spiel nahm erst mit erheblicher Verspätung Fahrt auf. Nach einem scheinbar harmlosen Zweikampf zwischen Nils Wiethölter und Robin Schölling zog sich der Emsdettener auf dem Fuß eine tiefe und heftig blutende Risswunde zu. Mit dem Krankenwagen wurde Schölling schließlich ins Hospital gebracht, wo die Wunde genäht wurde. Dann legten die Preußen los. Nach zwölf Minuten traf Dennis Greiff nur den Pfosten. Es folgte eine Doppelchance für Surmann und Wolff, die Borussen-Keeper Möring mit einem Reflex parierte. Schließlich drosch Wolff den Ball freistehend in die Wolken. Ein 3:0 zur Pause wäre korrekt gewesen.

In der 56. Minute durften die Preußen dann endlich jubeln. Einen Lupfer von Philip Härle nahm Wolff mit der Brust an und vollendete aus der Drehung zum 1:0. Danach ging es mit dem munteren Chancen vergeben weiter. Allein Surmann, der Latte und Pfosten traf sowie nach einem Solo an Möring scheiterte, hätte alles klar machen können. So stand in der 72. Minute erneut Wolff goldrichtig, um eine Vorlage von Surmann zum 2:0 zu vollenden.

Und Borussia Emsdetten? Der Aufsteiger verzeichnete in der 89. Minute die erste und einzige Möglichkeit. Den Schuss von Jan Kortevoß schlug Wiesch jedoch von der Linie.

► Preußen Lengerich: Witte - Härle (76. Cirkovic), Beuke, Worch, Wiesch - Surmann, Moß - Wolff (87. Beqiri), Wiethölter (85. Fleige), Reichenbach - Greiff.

► Borussia Emsdetten: Möring, Ohde, Schölling (9. Schemann), F. Ruwe (73. Toylular), Torka, Hoffmann, Helmer (73. Kortevoß), Pereira Ferreira, Melzer, D. Ruwe, Brinkmann.

► Tore: 1:0, 2:0 Wolff (54., 71.). - Schiedsrichter: Celal Gürbüz (Gronau). - Gelbe Karten: Wiesch, Reichenbach, Beuke, Wolff - Hoffmann.

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