Fr., 19.02.2016

Fußball Kreisliga A Abstiegskampf steht im Vordergrund

Im Hinspiel trennten sich TuS Tecklenburg (rot) und VfL Ladbergen torlos. Auf dem eigenen Kunstrasenplatz will der VfL am Sonntag unbedingt punkten.

Im Hinspiel trennten sich TuS Tecklenburg (rot) und VfL Ladbergen torlos. Auf dem eigenen Kunstrasenplatz will der VfL am Sonntag unbedingt punkten. Foto: Alfred Stegemann

Tecklenburger Land - 

Dieses Wochenende soll in der Kreisliga A trotz des winterlichen Wetters der erste Spieltag nach der Winterpause gelingen. Durchaus denkbar jedoch, dass am Samstag oder am Sonntag noch einige Begegnungen abgesagt werden. Der 17. Spieltag startet bereits am Samstag.

Dieses Wochenende soll in der Kreisliga A trotz des winterlichen Wetters der erste Spieltag nach der Winterpause gelingen. Durchaus denkbar jedoch, dass am Samstag oder am Sonntag noch einige Begegnungen abgesagt werden. Der 17. Spieltag startet am Samstag um 14 Uhr mit der Partie SC Dörenthe gegen Eintracht Mettingen. Am Sonntag um 15 Uhr werden die anderen Partien des Spieltages angepfiffen. Dabei kommt es zwischen BSV Brochterbeck und Westfalia Westerkappeln sowie VfL Ladbergen und TuS Tecklenburg zu interessanten Duellen. Die Begegnung zwischen SC Hörstel und SV Halverde wurde abgesagt, da die Stadt den Platz gesperrt hat. Auch SC Halen gegen Arminia Ibbenbüren 2 fällt den schlechten Witterungsbedingungen zum Opfer.

BSV Brochterbeck -

Westfalia Westerkappeln

In Brochterbeck „haben zwei Mannschaften das gleiche Ziel“, so Heimtrainer Hubertus Ahmann. Dort trifft der BSV (15.) auf die Westerkappelner (13.), die sieben Spiele in Folge verloren haben. Brochterbeck ist in den letzten acht Spielen als Verlierer vom Platz gegangen. Beide Teams trennen nur zwei Punkte, deswegen ist die Partie gleich für beide Mannschaften „sehr wichtig. Beide Teams möchten sich mit einem Sieg Luft verschaffen. Wir wollen nicht den Anschluss verlieren und Westerkappeln weiß mittlerweile auch, worum es geht“, so der Coach. Nach den Testspielen gehe er mit gemischten Gefühlen in die Partie: „Wir haben in der Vorbereitung nie zweimal mit der gleichen Mannschaft antreten können. Mir fehlt eine richtige Standortbestimmung“, so Ahmann. Sonntag fallen mit Josias Evers (Schulter), Rafael Mersch (Leiste) auch die beiden frei geholten A-Junioren Henrik Wilhelm Maneke und Pitt Hoge (beide Grippe) aus.

VfL Ladbergen -

TuS Tecklenburg

Der VfL Ladbergen empfängt als Zwölfter den Tabellenvierten uS Graf Kobbo Tecklenburg. Bei den beiden Aufsteigern ist die Ausgangslage vor dem direkten Vergleich unterschiedlich. Das Heimteam befindet sich mit gerade einmal vier Punkten Rückstand auf Schlusslicht Arminia Ibbenbüren 2 mitten im Abstiegskampf. Die Tecklenburger können mit 28 Zählern auf Platz zwei schielen, der gerade einmal einen Sieg entfernt ist. Ladbergen hat trotz des schlechten Wetters in der Pause vier Testspiele absolvieren können, darunter ein 4:1 gegen Ligakonkurrenten Dörenthe. Tecklenburg hat bei zwei Tests gegen Kreisliga-B-Mannschaften einmal gewonnen und einmal verloren.

Falke Saerbeck -

Ibbenbürener SV

Mit der Partie des Zweiten Falke Saerbeck gegen den Spitzenreiter ISV sieht der Spielplan gleich ein echtes Topduell vor. Heimtrainer Franz-Josef Wienke erwartet einen „heißen Tanz“ gegen die Ibbenbürener, die bis jetzt keinen einzigen Punkt abgegeben haben. Zwischen Saerbeck und der Lürwer-Elf liegen nach 15 Begegnungen schon 14 Punkte. Deswegen steht für Wienke die ISV als Aufsteiger fest: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sich den Vorsprung noch nehmen lassen.“

Deren Trainer Florian Lürwer hat mit seiner Mannschaft in der Vorbereitung „den Umständen entsprechend gut“ trainieren können. Ganz zufrieden ist er dennoch nicht: „Ich hätte noch gerne ein, zwei Testspiele mehr gemacht, damit sich die Startformation besser hätte einspielen können.“

Der Start in Saerbeck bezeichnet der ISV-Coach als „große Aufgabe“. Schon das Hinspiel seit trotz des 2:0-Erfolges umkämpft gewesen.

Falke-Trainer Wienke ist froh, dass alle Fußballer zur Verfügung stehen und er mit voller Kaderstärke versuchen kann, der ISV den ersten Punktverlust zuzufügen.

Die ISV muss dagegen auf mindestens zwei Spieler verzichten. Till Wienke ist noch angeschlagen und gerade im Aufbautraining. Lennart Oberhaus wird längerfristig ausfallen, unklar ist der Einsatz von Simon Kock. Nach einer Oberschenkelblessur wird er vielleicht auf der Bank Platz nehmen können. Dazu Lürwer: „Wir wollen aber nichts riskieren und keine längere Ausfallzeit in Kauf nehmen.“

SC Dörenthe -

Eintracht Mettingen

Den Tabellenfünften Dörenthe erwartet laut Trainer Ralf Scholz mit den neuntplatzierten Mettingern eine lauffreudige Mannschaft. Die Gäste seien ein wenig im Vorteil, da sie in der Vorbereitung auf Kunstrasen absolvieren konnten: „Wir mussten dagegen die letzten viereinhalb Wochen auf Asche trainieren“, so Scholz. Mit der Beteiligung und Fitness seiner Spieler ist er zufrieden, „alles andere muss man abwarten“. . Trotz einiger angeschlagener Spieler möchte Scholz, dass die drei Punkte in Dörenthe bleiben. Nicht sicher ist der Einsatz von Oliver Kaiser, der am Knöchel verletzt ist.

Cher. Laggenbeck-

SW Esch

„In Laggenbeck wird morgen auf jeden Fall gespielt“, sagt SVC-Trainer Heiko Becker. Auch wenn der SVC am Dienstag nicht trainieren konnte, soll der Kunstrasen morgen bespielbar sein. Die Vorbereitung sieht der Coach aufgrund des Wetters als „sehr bescheiden“. Dies sei zwar bei vielen Teams so, doch Laggenbeck habe immerhin vier Testspiele absolvieren können. Der Sechste der Liga wolle nach oben weiterhin Punkte gut machen: „Mit vollem Kader ist der zweite Platz ein erreichbares Ziel“, meint der Trainer.

Heiko Beckers Hoffnung, dass sich die Verletztenlage bessert, erfüllte sich nicht. So muss er weiterhin auf Phil Langelage, Jannik Hoppe und auch Durim Krasniqi verzichten. In Esch beschreibt Co-Trainer Paul-Simon Eckeler die Vorbereitung als „durchwachsen“. Bei den Gästen „sollten alle da sein“, so Eckeler. Aber aufgrund von Erkältungen kann es zu kurzfristigen Ausfällen kommen.

Arminia Ibbenbüren -

Westfalia Hopsten

Der Tabellendritte Arminia Ibbenbüren empfängt den Drittletzten Westfalia Hopsten. Obwohl seine Mannschaft Favorit sei, so Arminen-Coach Sebastian Ullrich, „sprechen die Rahmenbedingungen eher für Hopsten“. Wenn Sonntag angepfiffen wird, glaubt Sebastian Ullrich, dass er tief stehende Hopstener sehen wird: „Sie werden versuchen, lange ohne Gegentor zu bleiben und über Konter kommen.“ Genau dort habe Arminia in der „sehr gut gelungenen“ Vorbereitung angesetzt: „Wir wollen weniger Konter zulassen und mehr Ballbesitz haben.“ Dabei kann Ullrich auf seinen kompletten Kader bauen. Alle Spieler sind einsatzbereit.

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