Fr., 04.03.2016

Fußball-Kreisliga A Und wieder drohen Ausfälle

Der VfL Ladbergen (blaue Trikots) will nach Sieg in Hörstel am Sonntag zu Hause gegen Eintracht Mettingen nachlegen.

Der VfL Ladbergen (blaue Trikots) will nach Sieg in Hörstel am Sonntag zu Hause gegen Eintracht Mettingen nachlegen. Foto: Walter Wahlbrink

Tecklenburger Land - 

Findet an diesem Wochenende ein kompletter Spieltag in der Kreisliga A statt oder fallen einige Begegnungen wieder dem Wetter zum Opfer? Die Antwort wird es wohl erst am Sonntag geben.

Auf dem Programm stehen zumindest einige interessante Begegnungen. Wie schlägt sich der Brochterbecker SV gegen Spitzenreiter ISV? Kann VfL Ladbergen durch einen Heimsieg gegen Eintracht Mettingen weiter Boden gutmachen im Abstiegskampf? Weitere Fragen, die die heimischen Fußballfans interessieren. Spannend dürfte es auch in Tecklenburg werden, wo Westfalia Westerkappeln gastiert. Am Freitagabend standen sich bereits Cheruskia Laggenbeck und SC Hörstel gegenüber. Alle weiteren Duelle werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

Brochterbecker SV -

Ibbenbürener SV

Es ist das klassische Duell David gegen Goliath. Wenn Aufsteiger BSV Brochterbeck Spitzenreiter ISV empfängt, spricht alles für einen Sieg der Gäste. Im Hinspiel erteilte die Lürwer-Elf dem BSV eine Lehrstunde, kombinierte beim 9:0-Erfolg vor allem in den zweiten 45 Minuten wie aus einem Guss. Entsprechend hält es BSV-Trainer Hubertus Ahmann mit einem Zitat des Mainzer Bundesligatrainers Martin Schmidt: „Spiele gegen die ISV sind wie ein Zahnarzt-Besuch, man muss es zwei Mal im Jahr über sich ergehen lassen.“ Die Chancen seiner Elf schätzt er realistisch ein. „Normalerweise verlierst du, es macht einfach keinen Spaß gegen die ISV zu spielen“, sagt Ahmann, ohne es abwertend zu meinen. Vielmehr ist es die Stärke der Ibbenbürener, die ihn begeistert. Nicht zuletzt beim 4:1 gegen Arminia, wo der BSV-Coach selbst Augenzeuge war, habe die ISV ihre Stärke offenbart. „Die haben nicht gegen, sondern mit Arminia gespielt, das war einfach beeindruckend.“ Nach den beiden Spielausfällen zuletzt sieht er das morgige Duell „als Testspiel“ an, in dem der Aufsteiger ohne jegliche Zwänge und Druck aufspielen könne. „Wir wollen wieder in Bewegung kommen“, sagt Ahmann. Personell sieht es zumindest quantitativ so gut aus wie selten, „viele Spieler kommen aber noch nicht für einen längeren Einsatz in Frage“, sieht der Coach in Puncto Fitness noch viel Nachholbedarf im Kader. Sein Amtskollege Florian Lürwer fühlte sich nach dem souveränen Derbyerfolg gegen Arminia einmal mehr bestätigt: „Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen sind wir nicht zu schlagen.“ In Brochterbeck sei es vor allem wichtig „die Köpfe wieder freizukriegen.“ Nach dem lockeren Hinspielerfolg sowie der Tabellensituation des Gegners sei das die große Gefahr, „da kann man auch in Brochterbeck Punkte liegen lassen“, mahnt Lürwer. Verzichten muss der Spitzenreiter für den Rest der Saison auf Alexander Haaseloop (Auslandssemester), vermutlich rückt Gerrit Oberhaus in die Innenverteidigung. Auch Simon Kock brennt auf einen Startelfeinsatz, „er trainiert immer besser uns ist nah dran“, hält sich Florian Lürwer diese Personalie allerdings noch offen.

TuS Tecklenburg –

Westfalia Westerkappeln

Den Start ins neue Jahr hatte sich TuS-Coach Klaus Bienemann anders vorgestellt als beim 0:1 in Mettingen, als seine Elf trotz guter Chancen mit leeren Händen dastand. Gegen die abstiegsgefährdete Westfalia sollen nun vor heimischem Publikum die nächsten drei Zähler eingefahren werden. Das woll die Gäste naturgemäß mit aller Macht verhindern, Interimscoach Andreas Kröner wartet dabei auf sein Debüt in verantwortlicher Position.

VfL Ladbergen –

Eintracht Mettingen

Auch fast eine Woche nach dem 1:0-Erfolg seiner Elf gegen Tecklenburg war Eintracht-Trainer Marcus Mahnken noch begeistert: „Das war richtig klasse, was wir gezeigt haben.“ Auf einen ähnlich couragierten Auftritt hofft er auch beim Aufsteiger, wo er „ein hartes Stück Arbeit“ erwartet. Ladbergen habe eine „hohe Laufbereitschaft“ und „eine gute Raumaufteilung“, dazu „pfeilschnelle Leute im Spiel nach vorne.“ Nicht mitwirken können auf Seiten der Mettinger morgen Christian Hoppe (Rücken), Nicolas Reimann, Kai Beckemeier (beide Leistenprobleme) und Keeper Robert Baune.

SC Halen –

SV Halverde

„Gerade in Halen ist es immer sehr sehr schwierig“, hat Halverdes Mannschaftsverantwortlicher Franz-Josef Garmann eine hohe Meinung vom morgigen Kontrahenten. Garmann schätzt die Kapitza-Elf als „kämpferisch sehr stark“ ein, dazu „nach vorne extrem gut besetzt“. Für seine Elf hofft er einfach das endlich der Startschuss fällt: „Wir sind heiß, es muss einfach irgendwann losgelegt werden.“ Zuversichtlich stimmt die Gäste die personelle Ausgangslage, alle Akteure sind in Halen einsatzbereit. „Wir wollen jetzt schnell noch zehn, 15 Punkte holen“, so die Vorgabe des Mannschaftsverantwortlichen.

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