Do., 01.12.2016

Frauenfußball - DFB-Pokal: Arminia Ibbenbüren - Bayern München Ein Gegner voller Superlative

Ein Star-Ensemble, das in Ibbenbüren zu Gast sein wird mit (hintere Reihe v. l.): Stefanie van der Gragt, Nora Holstad, Vivianne Miedema, Viktoria Schnaderbeck, Lena Lotzen, Melanie Leupolz, Sarah Romert. Dritte Reihe (v. l.): Simone Laudehr, Lisa Evans, Gina Lewandowski, Melanie Behringer, Vanessa Bürki, Sara Däbritz, Verena Faißt. Zweite Reihe (v. l.): Simone Schubert (Fitness- und Rehatrainerin), Herman Kandemir (Physiotherapeut), Carina Wenninger, Caroline Abbé, Peter Kargus (Torwarttrainer), Roman Langer (Assistenztrainer), Thomas Wörle (Cheftrainer). Vordere Reihe (v. l.): Leonie Maier, Mana Iwabuchi, Anna Gerhardt, Manuela Zinsberger, Tinja-Riikka Korpela, Jacintha Weimar, Claire Falknor, Katharina Baunach, Nicole Rolser.

Ein Star-Ensemble, das in Ibbenbüren zu Gast sein wird mit (hintere Reihe v. l.): Stefanie van der Gragt, Nora Holstad, Vivianne Miedema, Viktoria Schnaderbeck, Lena Lotzen, Melanie Leupolz, Sarah Romert. Dritte Reihe (v. l.): Simone Laudehr, Lisa Evans, Gina Lewandowski, Melanie Behringer, Vanessa Bürki, Sara Däbritz, Verena Faißt. Zweite Reihe (v. l.): Simone Schubert (Fitness- und Rehatrainerin), Herman Kandemir (Physiotherapeut), Carina Wenninger, Caroline Abbé, Peter Kargus (Torwarttrainer), Roman Langer (Assistenztrainer), Thomas Wörle (Cheftrainer). Vordere Reihe (v. l.): Leonie Maier, Mana Iwabuchi, Anna Gerhardt, Manuela Zinsberger, Tinja-Riikka Korpela, Jacintha Weimar, Claire Falknor, Katharina Baunach, Nicole Rolser. Foto: Christian Kaufmann

Ibbenbüren - 

Nicht allein, dass es schon besonders genug ist, dass die Fußballerinnen von Arminia Ibbenbüren im Achtelfinale des DFB-Pokals stehen, nein, sie haben auch noch ihr Traumlos gezogen. Einen Gegner der Superlative: den FC Bayern München

Von Johannes Kraatz

Nicht allein, dass es schon besonders genug ist, dass die Fußballerinnen von Arminia Ibbenbüren im Achtelfinale des DFB-Pokals stehen, nein, sie haben auch noch ihr Traumlos gezogen.

Einen Gegner der Superlative: den FC Bayern München. Zwei Jahre in Folge ist die Mannschaft von Trainer Thomas Wörle nun Deutscher Meister geworden, Pokalsieger war der FCB im Jahr 2012. Schaut man sich die Neuigkeiten rund um den FC Bayern München auf der Vereinshomepage an, dann liest man: Neuverpflichtung Fridolina Rolfö vom schwedischen Meister, Viertelfinal-Auslosung in der Champions League – Paris St. Germain, Sara Däbritz und Melanie Behringer sind nominiert zur Wahl der Weltfußballerin des Jahres. Wenn man sagen würde, es liegen Welten zwischen dem FC Bayern München und der DJK Arminia Ibbenbüren, wäre das vermutlich noch untertrieben.

Aber wie ist es für Sportlerinnen, in ein Spiel zu gehen, in dem die Siegchancen im Promillebereich liegen dürfen. Ina Stermann, Co-Trainerin der DJK Arminia, sagt: „Wenn man gegen Bayern München spielen darf, ist das zweitrangig. Wir wollen sie irgendwie etwas ärgern, sodass sie nachher vielleicht sagen: ‚Hey, die haben gekämpft und können gar nicht so schlecht kicken.‘ Dann wären wir schon zufrieden.“

Für Ina Stermann ist das Spiel doppelt außergewöhnlich, denn seit der Auslosung ist sie kein Bayern-Fan mehr, wobei sie betont, ohnehin „nur“ Sympathisant gewesen zu sein. „Ich hab vorher gesagt: Wenn wir gegen Bayern spielen, bin ich kein Fan mehr. Und das bleibt jetzt auch so!“, so Stermann.

Mit Leonie Maier, Verena Faißt, Melanie Behringer, Melanie Leupolz, Simone Laudehr, Sara Däbritz oder Lena Lotzen sind etliche Bayern-Spielerinnen auch aus der Deutschen Nationalmannschaft bekannt. In der Frauen-Bundesliga hat das Team jüngst nach dem 1:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach die Tabellenführung übernommen. Von neun Bundesliga-Spielen in dieser Saison haben die FCB-Frauen sieben gewonnen, eins unentschieden gespielt und eins verloren.

Wenn auch nach eigener Aussage kein „Vollblut Bayern-Fan“ steigt bei Ina Stermann in dieser Woche die Nervösität. „Bisher war alles noch locker und vorfreudig. Jetzt nimmt das alles Form an, es ist noch ein bisschen Arbeit, aber wir wollen das einfach genießen“, blickt Ina Stermann auf den Samstag. Trotz ihrer Bayern-Sympathie und deren jähem Ende findet Stermann das Los „einfach nur fantastisch. Es ist ein Traum für uns, für Trainer und Spielerinnen, gegen die spielen zu dürfen“. Die FCB-Frauen hatte Ina Stermann ohnehin nur mit einem halben Auge verfolgt. „Wenn etwas im Fernsehen kam, habe ich mal reingezappt, aber es ist jetzt nicht so, dass ich mich nur mit Frauenfußball beschäftige.“

Am Samstag allerdings, da wird sie genau wissen, wer beim Gegner so aufläuft. Und sie wird es genießen, gegen den Gegner der Superlative anzutreten und sich zu präsentieren.

Wo kann ich parken?

Arminia Ibbenbüren bittet die auswärtigen Zuschauer aufgrund der begrenzten Parkoptionen, möglichst rechtzeitig vor Spielbeginn und in Fahrgemeinschaften anzureisen. Gäste, die mit dem Fanbus anreisen, können die Möglichkeit an der Straße „Am Schierfeld“ nutzen. Als zusätzliche Parkflächen stehen darüber hinaus folgende Parkplätze zur Verfügung:

Parkplatz P5: Grundschule der Johannes-Bosco-Grundschule, Johannesstraße 31.

Parkplatz P6: Tennisplätze DJK Arminia Ibbenbüren, Rebhuhnweg.

Parkplatz P7: Mitarbeiterparkplatz der Firma Gerhardi, St. Josef-Straße/Ecke Bekassinenweg.

Die Gäste aus Ibbenbüren und der unmittelbaren Umgebung werden gebeten, auf die Anreise mit dem PKW zu verzichten. Fahrradstellplätze stehen im unmittelbaren Stadionbereich in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Der Eintritt ins Stadion ist ab 11.30 Uhr möglich.

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