So., 10.09.2017

Fußball-Landesliga Lengerich mit Last-Minute-Sieg gegen SV Mesum

Chris-Cedirc Jaeschke (links) gelang nach dem 1:1-Ausgleich die erneute Führung für die Preußen, die am Ende eine hoch emotionale Partie mit 4:3 gewannen.

Chris-Cedirc Jaeschke (links) gelang nach dem 1:1-Ausgleich die erneute Führung für die Preußen, die am Ende eine hoch emotionale Partie mit 4:3 gewannen. Foto: Uwe Wolter

Lengerich - 

Das war sch ein denkwürdiges Spiele: Tore, Emotionen drei Feldverweise bot die Partie am Sonntag zwischen dem SC Preußen Lengerich und dem SV Mesum. Das glückliche Ende sollten die Gastgeber für sich haben.

Von Uwe Wolter

Wutentbrannt rannte Max Schmalz, Torwart des SV Mesum, nach Abpfiff einer denkwürdigen Begegnung auf Schiedsrichter Philip Dräger (Bielefeld) zu und warf ihm ein paar unfreundliche Worte zu. Dräger zückte die rote Karte, Schmalz stapfte wütend vom Feld. Dabei war die Wut des SVM-Keepers am Sonntagnachmittag im Stadion an der Münsterstraße in Lengerich durchaus nachvollziehbar. Denn in der Nachspielzeit kassierten die Gäste im Anschluss an eine Ecke den Treffer zum 3:4-Endstand. Stein des Anstoß war die von der jungen Linienrichterin gegebene Ecke, die allen Augenschein nach wohl eine Fehlentscheidung war. Es hätte eigentlich Abstoß geben müssen. Den Lengerichern war es egal, sie nahmen das unerwartete Geschenk an, Maxi Walkenhorst sorgte für den Siegtreffer.

Bis dahin hatten die Zuschauer eine höchst unterhaltsame Partie gesehen mit am Ende drei Platzverweisen. Mesum übernahm zunächst die Kontrolle. Damit war es aber vorbei, als die Preußen in 13,. Minute nach einer Wiethölter-Ecke durch Konstantin Worchs Kopfball überraschend in Führung gehen konnten. Zwar kam Mesum in der 21. Minute wieder zurück, als Michael Egbers nach Rechtsflanke zum 1:1-Ausgleich traf. Die Freude der Gäste aber währte nur kurz. Chris-Cedric Jaeschke vollendete zwei Minuten später einen Klasse Konter zur erneuten Lengericher Führung. Beide Seiten hatten vor der Pause noch Chancen durch Standards,es bleib aber beim 2:1 für die Gastgeber.

Im zweiten Durchgang kam Mesum besser aus der Kabine Philipp Grewe markierte (52.) schnell das 2:2. Wieder war die Freude kurz. Diesmal war es Valon Beqiri, der in Minute 57 mit einem Schuss aus 25 Metern direkt in den Winkel zum 3:2 traf. Zwei Minuten später waren die Preußen dann in Unterzahl, Luca Veronelli sah zum zweiten Mal in dieser Saison die gelb-rote Karte. in Unterzahl waren die Hausherren jedoch dem 4:2 bedeutend näher, als Mesum dem Ausgleich. Greiff (79.und Walkenhorst (83.) scheiterten jeweils an SVM-Keeper Schmalz. Nach einem Freistoß war dann jedoch Michael Egbers (87.) zur Stelle und markierte den glücklichen Ausgleich. Eine Minute später war das Personal auf dem Platz ebenfalls ausgeglichen, denn Maximilian Dahlhoff sah gleichfalls gelb-rot.

Beide Seiten wollten in der Schlussphase den Sieg. Der gelang dann der dritten Minute der Nachspielzeit aber den Gastgebern. Es brodelte förmlich bei SVM-Schlussmann Schmalz mit dem eingangs beschriebenen traurigen Abgang.

„Die Punkte, die wir in den ersten drei Spiele vergeben haben, haben wir jetzt wiedergeholt. Wir hatten die deutlicheren Chancen und müssen das 4:2 machen“, erklärte SCP-Coach Sebastian Ullrich nach Abpfiff. Beim 3:3 hätte seine Elf den Ballbesitz verschenkt. „An solche Spiele muss ich mich auch erst noch gewöhnen.“

Preußen Lengerich: Parlow - Moß, Höwing, Worch, Beqiri (62. Härle), Jaeschke, Veronelli, Walkenhorst, Zimmermann, Greiff (90.+4 Dohe), Wiethölter.

Tore: 1:0 Worch (13.), 1:1 Egbers (21.), 2:1 Jaeschke (23.), 2:2 Grewe (52.), 3:2 Beqiri (57.), 3:3 Egbers (87.), 4:3 Walkenhorst (90.+3). Gelb-Rot: Veronelli (Lengerich) / Dahlhoff (Mesum) - Rot: Schmalz (Mesum,wegen Schiedsrichterbeleidigung).

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