Fußball: 3. Liga
Sportfreunde Lotte holen Noah Plume

Lotte -

Zwei Tage nach dem letzten Saisonspiel am Samstag gegen den 1. FC Magdeburg (0:1) haben die Sportfreunde Lotte am Montagnachmittag ihren zweiten Neuzugang für die Saison 2018/2019 präsentiert.

Sonntag, 20.05.2018, 10:05 Uhr

Noah Plume kommt vom TSV Havelse und ist Lottes zweiter Neuzugang.
Noah Plume kommt vom TSV Havelse und ist Lottes zweiter Neuzugang. Foto: SF Lotte

Vom Nordregionalligisten TSV Havelse kommt Noah Plume ans Lotter Kreuz. Der 21-Jährige erhält einen Vertrag bis 2020, heißt es in einer Pressemitteilung des Fußball-Drittligisten.

Plume kommt hauptsächlich im defensiven Mittelfeld zum Einsatz, kann aber auch auf der Position des Innenverteidigers oder des Rechtsverteidigers spielen.

Er durchlief die U17 sowie die U19 des TSV Havelse und steht seit Sommer 2014 im Kader der ersten Mannschaft des TSV Havelse. Plume kann bereits auf 100 Einsätze in der Regionalliga Nord zurückblicken, in denen ihm 14 Tore gelangen. In dieser Spielzeit lief Plume in 25 Partien auf (5 Tore).

Am vergangenen Freitag hatten die Sportfreunde bereits Kevin Pytlik vom Wuppertaler SV als ersten Neuzugang präsentiert.

Sicher gehen werden Kevin Freiberger (RW Essen), Bernd Rosinger (unbekannt) und Benedikt Fernandez (Karriereende). Marco Hober, Yannick Zummack, Dennis Brock, Michael Hohnstedt, Tobias Haitz dürften den Club wohl ebenfalls verlassen. Ob Kevin Pires-Rodrigues bleibt, ist fraglich. Am Samstag erklärte der Mittelfeldspieler am Rande des Spiels gegen Magdeburg, dass er seinen Vertrag wohl nicht verlängern werde. Da dürfte seitens des Vereins viel Überzeugungskraft vonnöten sein. Gegen Magdeburg musste Pires-Rodrigues wegen Adduktorenproblemen aussetzen.

Auf der Wunschliste der Neuzugänge stehen noch immer der Ex-Lotteraner Jeron Al-Hazaimeh (Linksverteidiger, Preußen Münster) und Torwart Oliver Schnitzler vom Halleschen FC). Außerdem benötigen die Sportfreunde dringend einen neuen Trainer. Laut Lottes sportlichen Wilke sollte dieser eigentlich schon längst da sein, doch immer heißt es nur: „Das kann ganz schnell gehen!“. Doch es scheint schwerer zu sein als gedacht, nach dieser chaotischen zweiten Drittligasaison einen geeigneten Mann zu finden, nachdem der Vertrag mit dem 49-jährigen Andreas Golombek nicht verlängert wurde, obwohl dieser die Mission Klassenerhalt sicher erfüllt hat.

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