Handball: Neuzugänge beim TSV Ladbergen
Mechelhoff, Schedeit und Giesbert verstärken Landesliga-Team

Ladbergen -

Einen Trainer gibt es noch nicht, dennoch kann der TSV Ladbergen trotz des erst am letzten Spieltag unter Dach und Fach gebrachten Klassenerhaltes in der Handball-Landesliga zuversichtlich in die neue Saison gehen. Am Mittwoch stellten die Heidedörfler sechs Neuzugänge vor.

Mittwoch, 16.05.2018, 18:05 Uhr

Am 4. Februar standen sich Dustin Mechelhoff in seinem letzten Spiel für den TSV, ehe er nach Hamm zurück musste, und der ISVer Paul Schedeit noch als Konkurrenten gegenüber. Künftig tragen beide das Ladberger Trikot.
Am 4. Februar standen sich Dustin Mechelhoff in seinem letzten Spiel für den TSV, ehe er nach Hamm zurück musste, und der ISVer Paul Schedeit noch als Konkurrenten gegenüber. Künftig tragen beide das Ladberger Trikot. Foto: Alfred Stegemann

Es war eine Art Horror-Saison für den TSV Ladbergen. Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga wollte die Mannschaft in der Landesliga in Reichweite der Spitzengruppe auftrumpfen, zumindest aber eine sorgenfreie Saison spielen. Es kam anders. Nach starkem Beginn blieben die Erfolge aus, der neu verpflichtete Trainer Giedrius Cerniauskas musste gehen, Patrick Tuttmann kam. Auch bei ihm lief es zunächst gut. Dennoch wurde der Klassenerhalt erst am letzten Spieltag sichergestellt. „Das wollen wir nicht noch einmal erleben“, stellt der Mannschaftsverantwortliche Stefan Ferlemann klar. Entsprechend laufen die Planungen für die neue Saison bereits seit geraumer Zeit.

Tuttmann steht als Trainer nicht mehr zur Verfügung. Ein Nachfolger ist im Anflug. Allerdings fehlen noch letzte Details. „Da können wir noch keinen Vollzug melden“, klärt Ferlemann auf. Anders sieht es bei den Neuzugängen aus. Und da scheint der TSV für das kommenden Spieljahr richtig gut aufgestellt zu sein.

Zwar stehen mit den TSV-Urgesteinen Philip Wüller und Tino Hakmann (beide hören auf) sowie Niklas Springer und Max Burschik (Ziel bei beiden unbekannt) vier Spieler künftig nicht mehr zur Verfügung, dafür stoßen sechs Neue hinzu. „Und das sind allesamt Wunschspieler“, freut sich der Mannschaftsverantwortliche über die Verpflichtungen. „Trotz allem werden wir den Weg mit jungen, eigenen Leuten weitergehen.“ Aus der A-Jugend rücken Torhüter Andre Hollenberg, Kreisläufer Simon Ruthenschröer und Rückraumspieler Yannik Meyer in den Landesliga Kader auf.

Torhüter Dustin Mechelhoff kehrt vereinbarungsgemäß aus Hamm ins Heidedorf zurück. Er war vor einem Jahr als Leihspieler bereits gekommen, musste im Februar aber zurück, da sich im Oberliga-Team des ASV ein Torhüterproblem ergeben hatte. Mechelhoff soll gemeinsam mit Hollenberg für Sicherheit zwischen den Pfosten sorgen.

Im Feld werden Paul Schedeit von der Ibbenbürener SV und Jens Giesbert vom ASV Senden den TSV verstärken. „Beide sind echte Kracher für uns. Ich freue mich sehr, dass es mit einem Wechsel zu uns geklappt hat“, freute sich Stefan Ferlemann über die Verpflichtungen. „Mit beiden stand ich schon lange in Kontakt.“

Der 28-jährige Schedeit kommt vom Absteiger ISV, war dort zumeist der Turm in der Schlacht. Als Torschütze und Ballverteiler im Mittelaufbau hat sich der in Münster wohnende Rechtshänder einen Namen gemacht. Er war der absolute Wunschspieler Ferlemanns. Der ist überzeugt: „Sportlich und menschlich ein Top-Typ.“

Gleiches gilt auch für Jens Giesbert. Den kennt man noch in Ladbergen, trug er in der Verbandsliga-Saison 2013/14 doch noch das TSV-Trikot, ehe er zum ASV Senden ging. Von dort kehrt der 32-Jährige nun zurück, den Ferlemann als „Königstransfer“ bezeichnet. Giesbert ist topfit, in der Deckung überragend, zudem sehr torgefährlich.

„Wir haben eine sehr junge Mannschaft, nun mit Mechelhoff, Schedeit und Giesbert viel Erfahrung dazu bekommen. Die Mischung stimmt“, ist Stefan Ferlemann überzeugt. Sollte es sich ergeben, würde der TSV gerne noch einen Linkshänder für die rechte Außenbahn dazu holen. Wenn es nun auch noch mit der Verpflichtung des Wunschkandidaten auf dem Trainerposten klappt, sollte eine „Horrorsaison“, wie die gerade abgelaufene gewiss nicht noch einmal Einzug in die Rott-Sporthalle halten.

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