Fußball: Kreispokalfinale der Männer
Preußen Lengerich peilt gegen Cheruskia Laggenbeck den Cup-Sieg an

Tecklenburger Land -

Im vergangenen Jahr musste sich Preußen Lengerich im Kreispokalfinale gegen TuS Graf Kobbo Tecklenburg geschlagen geben. Am Samstag steht der Landesligist erneut im Endspiel gegen Cheruskia Laggenbeck. Diesmal soll es mit dem Cupsieg aber klappen.

Freitag, 18.05.2018, 16:05 Uhr

Im vergangenen Jahr musste sich Preußen Lengerich um Kevin Wolff (links) und Michael Beuke im Finale gegen TuS Graf Kobbo Tecklenburg mit 0:1 geschlagen geben. Heute will der Landesligist den Pott wieder nach Hause holen.
Im vergangenen Jahr musste sich Preußen Lengerich um Kevin Wolff (links) und Michael Beuke im Finale gegen TuS Graf Kobbo Tecklenburg mit 0:1 geschlagen geben. Heute will der Landesligist den Pott wieder nach Hause holen. Foto: Alfred Stegemann

Zum vierten Mal in Folge und zum 20. Mal insgesamt in den vergangenen 30 Jahren steht der SC Preußen Lengerich im Endspiel des Kreispokals. Aber wohl noch nie stand der Cup-Wettbewerb so heftig in der zweiten Reihe bei den Preußen wie dieses Mal. Priorität genießt die Meisterschaft. Und da kämpfen die Preußen um den Klassenerhalt. Von der Papierform her ist die Mannschaft von Trainer Sebastian Ullrich als Landesligist klar favorisiert gegen den A-Kreisligisten Cheruskia Laggenbeck, das dürfte unter den besonderen Umständen aber nicht viel heißen. Anstoß am Samstag im Waldstadion des SC Hörstel ist nach dem Finale der Frauen und der Auslosung der Kreispokalrunde der neuen Saison um 17.30 Uhr.

Motiviert sind sie die Preußen, keine Frage. Schließlich wollen sie sich nicht erneut von einem A-Ligisten düpieren lassen. Im vergangenen Jahr kassierten sie in Lienen im Finale gegen den TuS Graf Kobbo Tecklenburg eine ganz bittere 0:1-Schlappe. Dieser Stachel sitzt noch immer tief. Heute wollen es die SCP-Jungs unbedingt besser machen und in den Westfalenpokal einziehen. Die Frage ist allerdings, wie engagiert gehen sie in die Partie, da ja nur zwei Tage später, am Pfingstmontag, das höchst wichtige Punktspiel beim Drittletzten Westfalia Gemen ansteht. Ein Sieg dort, und der Liga-Erhalt wäre gesichert. Und der genießt, wie beschrieben, Priorität.

„Natürlich müssen wir zusehen, dass wir die Klasse halten“, sagt Sebastian Ullrich. „Aber der Pokalwettbewerb hat auch seine Bedeutung. Am liebsten wäre mir, wir gewinnen beide spiele, dann haben wir auch doppelten Grund zur Freude. An der nötigen Motivation wird es nicht fehlen. Da bin ich mir sicher.“ Verzichten muss er allerdings auf den angeschlagenen Timo Zimmermann, der frühestens – wenn überhaupt – erst im Punktspiel am Montag wieder einsatzbereit ist.

Doch auch für Cheruskia Laggenbeck geht es um eine ganze Menge, steht für die Elf von Trainer Nico Fehlhauer, der einst selbst das Preußen-Trikot getragen hat, Meisterschaft in der Kreisliga A und der damit verbundene Bezirksliga-Aufstieg auf dem Index. Fehlhauer stellte allerdings klar, dass für ihn das Pokalfinale am Samstag an Position eins stehe und er erst ab Sonntag an das vielleicht vorentscheidende Meisterschaftsspiel am Montag beim SV Büren denke. „Für uns wäre es ein Riesenerfolg, das Endspiel zu gewinnen. Dafür werden wir alles raushauen“, verspricht der SVC-Coach.

Entgegen kommt dem Spitzenreiter der Kreisliga A dabei die personelle Ausgangslage. Durch die Rückkehr von Nico Stehr stehen alle Akteure zur Verfügung. „Wir können im Vergleich zum Pokal sicher vier, fünf Mal wechseln“, hat er genug Alternativen in der Hinterhand.

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