Mi., 19.10.2016

Fußball-3. Liga: SF Lotte gegen Preußen Münster „Erst das Derby, dann der Pokal“

Nach seinem emotionalen Abschied im Sommer aus Lotte kehrt Jeron Al-Hazaimeh am Samstag mit Preußen Münster zurück ans Lotter Kreuz. Nach dem Derby folgt dann als nächster Höhepunkt das DFB-Pokalspiel am 25. Oktober (18.30 Uhr) gegen Bayer Leverkusen..

Nach seinem emotionalen Abschied im Sommer aus Lotte kehrt Jeron Al-Hazaimeh am Samstag mit Preußen Münster zurück ans Lotter Kreuz. Nach dem Derby folgt dann als nächster Höhepunkt das DFB-Pokalspiel am 25. Oktober (18.30 Uhr) gegen Bayer Leverkusen. Foto: Mrugalla

Lotte - 

Erst Preußen Münster, dann Bayer Leverkusen. Bei den Sportfreunden Lotte geben sich die Höhepunkte die Klinke in die Hand. Am Samstag (14 Uhr) kommt Preußen Münster mit seinem neuen Trainer Benno Möhlmann ins Frimo-Stadion, drei Tage später stellt sich Champions-League-Teilnehmer Beyer Leverkusen in der zweiten DFB-Pokalhauptrunde der Aufgabe, es besser zu machen als noch in Runde eins der SV Werder Bremen.

Von Uwe Wolter

„Wir haben erst einmal das Derby vor uns“, sagt Joe Laumann , Co-Trainer der Sportfreunde. „Da kommt mit Münster ein schwerer Gegner. Dem Spiel gilt unsere ganze Konzentration. Erst ab Sonntag nach hoffentlich drei Punkten gucken wir dann alle gemeinsam auf Leverkusen“, macht er klar, wo die Prioritäten beim Drittliga-Aufsteiger liegen und fügt glaubhaft an: „Noch ist Leverkusen in der Mannschaft kein Thema.“

Beim bisher letzten Punktspiel gegen Preußen Münster verfolgten am 12. März 2011 in der Regionalliga West 5304 Zuschauer das Derby, die einen 1:0-Sieg (Tor: Tobias Willers) der Sportfreunde sahen. Ob dieser Rekord am kommenden Samstag geknackt werden kann, ist fraglich, denn die Spielplangestalter wollten es so, dass parallel der VfL Osnabrück zur gleichen Anstoßzeit zu Hause gegen Sonnenhof Großaspach spielt. Da wird sich wohl der eine oder andere Fan für den Nachbarn entscheiden. Und dann folgt ja auch das DFB-Pokal-Highlight. Dennoch ist die Nachfrage nach dem Derby in Lotte und Umgebung groß. „Nach derzeitigem Stand rechnen wir etwa mit 3500 Zuschauern“, teilte SFL-Pressesprecherin Juli Mikoleit auf Anfrage mit. Das wäre immerhin noch Saisonrekord für die Sportfreunde in der 3. Liga.

Aber vielleicht überlegen es sich ja doch noch viele Fans kurzfristig, am Samstag nach Lotte zu fahren. Zum einen ist es die Premiere für den neuen SCP-Trainer Benno Möhlmann, der am vergangenen Samstag kurz nach dem 2:2 gegen den SV Wehen Wiesbaden als Nachfolger des freigestellten Horst Steffen präsentiert wurde. „Das macht die Sache für uns sicher nicht einfacher. Das ist nach einem Trainerwechsel häufig der Fall. Ich denke, da wird am Samstag eine Überraschungsmannschaft auf uns zu kommen“, erwartet Laumann.

Mittlerweile hat der neue Mann in Münster die ersten Trainingseinheiten geleitet. „Die Mannschaft hat gut mitgezogen, war engagiert“, so Möhlmanns Einschätzung nach dem ersten Training am Dienstag.“ Sein primäres Ziel sei es, das Miteinander zu verbessern. Zum anderen könnte es ein Wiedersehen mit zwei Ex-Lotteranern geben. Jeron Al-Hazaimeh , der im Sommer vom Autobahnkreuz nach Münster wechselte, sowie Jesse Weißenfels, der ein Jahr eher die Seiten gewechselt hatte, werden sich im Preußen-Training jedenfalls mächtig ins Zeug legen, damit der neue Chef nicht anders kann, um sie am Samstag aufzustellen.

Lottes Trainergespann hat personell wieder die Qual der Wahl. Bis auf Tim Wendel (gelb-rotgesperrt) und Alexander Hettich (im Aufbautraining) stehen alle Spieler zur Verfügung. Vielleicht darf Tim Gorschlüter nach seinem Kurzeinsatz in Aalen diesmal sogar erstmals von Beginn an ran. Für Nico Granatowski, der schon im Pokal in Hohenlimburg ein paar Minuten dabei war, dürfte es noch zu früh sein. Möglich aber, dass er am Samstag erstmals in der 3. Liga auf der Bank sitzt.

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