Do., 19.11.2015

Basketball: Lüdinghausen empfängt Regionalligisten Heute gibt es die Belohnung

Für die Spieler von Union, hier Max Rappl, ist die heutige Begegnung gegen Regionalligist Wulfen ein außergewöhnlicher Höhepunkt

Für die Spieler von Union, hier Max Rappl, ist die heutige Begegnung gegen Regionalligist Wulfen ein außergewöhnlicher Höhepunkt Foto: rau

Lüdinghausen - 

Hohen Besuch erwartet am Freitagabend Union Lüdinghausen. Regionalligist BSV Wulfen kommt zum Pokalduell. Die Gastgeber können als Außenseiter ganz ohne Druck aufspielen.

Von Christian Besse

„Dieses Spiel ist eine Belohnung für die gute Leistung der letzten eineinhalb Jahre.“ Georg Kremerskothen, Trainer der Landesliga-Basketballer von Union Lüdinghausen, freut sich für seine Spieler. Denn die haben am heutigen Freitag ein ganz besonderes Spiel. Um 20.20 Uhr in der heimischen Realschulhalle empfangen die Lüdinghauser Korbjäger im WBV-Pokal keinen Geringeren als Regionalligist BSV Wulfen.

Die Gäste spielen vier Klassen höher als Union. Entsprechend groß ist die Außenseiterrolle der Lüdinghauser Korbjäger, entsprechend gelassen sieht Kremerskothen der Partie entgegen: „Wir wollen möglichst gut mitspielen, aber wir sind auch keine Fantasten.“

Für Minderwertigkeitskomplexe kommen die Unionisten aber auch nicht in Frage, schließlich haben sie zuletzt den Oberligisten SSV Hamm in dessen eigener Halle aus dem Wettbewerb geworfen. Doch Wulfen ist eine andere Hausnummer. Der ehemalige Zweitligist war „jahrelang das Basketball-Aushängeschild in dieser Region, noch vor dem UBC Münster“, betont Kremerskothen. Das hat sich inzwischen geändert. Der UBC ist aktuell Tabellenzweiter in der Regionalliga West, der BSV steht auf Platz zehn. Zuletzt verloren die Wulfener in eigener Halle gegen Schalke 04. Doch die Gelsenkirchener sind Dritter, punktgleich mit Spitzenreiter BG Hagen und Münster. „Schalke ist neben Münster das absolute Spitzenteam in der Liga, mit einem sechsstelligen Etat“, weiß Lüdinghausens Coach Kremerskothen.

Einen sechsstelligen Etat hat Wulfen nicht zur Verfügung, aber doch immerhin weit mehr als Union. Die Lüdinghauser sind gerade erst in die Landesliga aufgestiegen, stehen dort nach unerwartet erfolgreichem Saisonstart zurzeit auf Rang drei. „Wir sind ein sehr junges Team“, sagt der in Senden wohnende Kremersko­then. „Ganz wichtig für uns ist es, gegen Wulfen neue Erfahrungen zu sammeln. Bis auf Hannes Fink hat noch keiner unserer Spieler auf ähnlich hohem Niveau gespielt.“ Fink, früher Stammspieler der Münsteraner Zweiten, hat seinerzeit öfter in der Regionalliga-Truppe des UBC ausgeholfen.

Am Freitagabend hat Kremerskothen voraussichtlich alle Mann an Bord. Ein Fragezeichen steht nur hinter Dirk Bücker, der sich am Mittwoch beim Training verletzt hat.

„Ich hoffe auf eine dreistellige Zuschauerzahl, das wäre für uns auch schön“, so der Lüdinghauser Coach. Eintritt wird nicht erhoben.

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