Mo., 23.11.2015

Basketball: Union Lüdinghausen im Pokal gegen BSV Wulfen Publikum feiert den Verlierer

Union-Spieler Leo Fink auf dem Weg zum Korb. Er erzielte gegen Regionalligist BSV Wulfen 15 Punkte.

Union-Spieler Leo Fink auf dem Weg zum Korb. Er erzielte gegen Regionalligist BSV Wulfen 15 Punkte. Foto: chrb

Lüdinghausen - 

Haushoch mit 58:108 verlor Landesligist Union Lüdinghausen im WBV-Pokal gegen Regionalligist BSV Wulfen. Das war keine Sensation. Weil die Gastgeber so aufopferungsvoll gekämpft hatten, wurden sie von den 120 Zuschauern nach der Partie gefeiert.

Von Christian Besse

Zufriedenheit nach einer klaren Niederlage? Das kommt im Sport selten vor. Den Basketballern von Union Lüdinghausen machte am Freitagabend nach dem 58:108 jedoch niemand Vorwürfe. Im Gegenteil: Das Team von Trainer Georg Kremerskothen wurde nach dem Aus im WBV-Pokal im Heimspiel gegen den BSV Wulfen vom Publikum ausgiebig gefeiert.

Es war die Belohnung für einen aufopferungsvollen Kampf bis zum Ende des letzten Viertels. Die Niederlage an sich hatten Trainer und Spieler einkalkuliert, auch in dieser Höhe. Schließlich spielt Wulfen in der Regionalliga, Union dagegen ist erst in dieser Saison in die Landesliga aufgestiegen.

Rund 120 Zuschauer hatten den Weg in die Sporthalle der Realschule gefunden. Eine spannende Partie sahen sie nicht, schon nach den ersten Minuten war selbst dem größten Optimisten klar, dass gegen diese Gäste eine Sensation nicht zu erwarten war. Der Klassenunterschied war deutlich zu erkennen – die BSV-Spieler waren nicht nur körperlich robuster, sondern auch deutlich sicherer in den Abschlüssen.

Mit 2:10 lag Union zurück, als Coach Kremerskothen die erste Auszeit nahm. Danach lief es besser, die Lüdinghauser eroberten mehr Bälle und punkteten häufiger, vor allem durch Leistungsträger Hannes Fink. Nun spielten sie mit dem großen Favoriten sogar auf Augenhöhe. Mit 13:24 endete das erste Viertel. Bis zum Stand von 21:33 gelang es dem BSV nicht, sich weiter abzusetzen – dann gab Wulfen noch einmal mächtig Gas und zog bis zum Ende des zweiten Viertels auf 54:30 davon.

„Sie sind noch ein klein bisschen zu lieb“, bewertete Kremerskothen in der Halbzeitpause den Auftritt seiner Spieler. „Aber das ist normal – Wulfen ist ja auch eine ganz andere Liga. Ein bisschen mehr Dampf zum Korb, dann klappt das schon.“

An Einsatzwillen ließen es die Unionisten auch nach dem Seitenwechsel nicht fehlen. Gegen die spielerische Klasse und die Routine der Gäste konnten sie aber nur gelegentlich Ausrufezeichen setzen. Ende des dritten Viertels hatte der Favorit seinen Vorsprung auf 86:46 ausgebaut. Die Lüdinghauser leisteten Gegenwehr, die dreistellige Punkteausbeute des BSV konnten sie aber nicht mehr verhindern.

Es störte aber auch niemanden in der Halle – weder Zuschauer noch Spieler noch Georg Kremerskothen: „Ich bin wirklich zufrieden – meine Spieler haben ge-kämpft. Und das ist das, worauf es ankommt. Wir können aus dieser Partie für die Meisterschaft eine Menge mitnehmen.“

Union: Wentzel (4), L. Fink (15/3 Dreier), Dammann (4), Schulze Pals, H. Fink (15/1), Kremerskothen (2), Surmann, Rappl (2), Wellner (2), H. Bücker, Drees (2), D. Bücker (12).

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