Mi., 12.04.2017

Motorsport: Grasbahnrennen in Vries Christian Hülshorst verpasst Finale durch Fauxpas

In drei von vier Läufen gab Christian Hülshorst (Archivfoto) richtig Gas und landete jeweils unter den ersten Dreien. Im zweiten Wertungslauf wurde er jedoch disqualifiziert und verpasste dadurch am Ende das Finale.

In drei von vier Läufen gab Christian Hülshorst (Archivfoto) richtig Gas und landete jeweils unter den ersten Dreien. Im zweiten Wertungslauf wurde er jedoch disqualifiziert und verpasste dadurch am Ende das Finale. Foto: Ralf Aumüller

Lüdinghausen - 

Durchwachsen verlief der Saisonstart von Christian Hülshorst. Fahrerisch passte alles, doch ein Malheur mit der Kopplung vermasselte dem Lüdinghauser die Finalteilnahme.

Von Christian Besse

„Das war echt ärgerlich“, meinte Motorradfahrer Christian Hülshorst nach seinem Start in die Grasbahnsaison beim Lauf zur niederländischen Meisterschaft in Vries. Was war passiert? „Unmittelbar vor dem zweiten Wertungslauf hat meine Kupplung Mucken gemacht“, so der Fahrer vom AMSC Lüdinghausen. „Dadurch bin ich ins Startband gerollt und wurde für diesen Lauf disqualifiziert.“ Doppelt ärgerlich, wie sich später zeigen sollte.

„Fahrerisch war eigentlich alles super“, so der Lüdinghauser über den Tag in Vries. Im ersten Wertungslauf war er als Zweiter hinter dem Niederländer Jannick de Jong über die Ziellinie gefahren. Nach seinem Fauxpas vor dem zweiten Lauf ließ „Hülse“ im dritten gar nichts anbrennen, wurde Erster und war fürs Halbfinale qualifiziert. Dort fuhr der Lüdinghauser auf den dritten Platz – doch das reichte nicht, ein einziger Punkt fehlte zum Einzug ins Finale. „Den hätte ich im zweiten Wertungslauf locker geholt“, ärgerte er sich.

Sein Vereinskollege Jens Benneker war ebenfalls in Vries am Start. „Fahrerisch lief‘s ganz gut bei ihm“, berichtete Hülshorst. Pech hatte Benneker, als er in gleich zwei Wertungsläufen nach außen gedrängt wurde. Dennoch erreichte der Lüdinghauser das Halbfinale und wurde dort Zehnter.

Christian Hülshorst geht als Nächstes am Ostermontag beim EM-Halbfinale im niederländischen Balkbrug an den Start. „Auf dem Papier stehen meine Chancen relativ gut“, sagt der AMSC-Fahrer in Bezug auf den Einzug ins Finale. Größte Konkurrenten seien Stephan Katt und Bernd Diener, die Holländer de Jong, Romano Hummel und Henry van der Steen sowie der Engländer Paul Cooper.

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