Fr., 21.04.2017

Fußball: Bezirksliga 8 Neuzugang Nummer sechs – Union Lüdinghausen holt Ardian Osmani

Will es wieder wissen: Ardian Osmani (r.) – hier im Trikot des TuS Hiltrup – hat in der Jugend höherklassig gespielt.

Will es wieder wissen: Ardian Osmani (r.) – hier im Trikot des TuS Hiltrup – hat in der Jugend höherklassig gespielt. Foto: Peter Leßmann

Lüdinghausen - 

Mit Ardian Osmani holt der SC Union Lüdinghausen den sechsten Neuzugang für die kommende Saison. Der 19-Jährige hat in der Jugend bei Preußen Münster und beim VfL Osnabrück gespielt, hatte dann aber „Flausen im Kopf“.

Von Ralf Aumüller

Der SC Union Lüdinghausen peppt weiter seinen Kader für die nächste Saison auf. Mit Ardian Osmani holt der Fußball-Bezirksligist einen jungen Offensivspieler. Der 19-Jährige wechselt vom ESV Münster auf den Westfalenring.

Osmani spielt derzeit zwar nur beim Schlusslicht der Kreisliga A 2 Münster, in der auch BW Ottmarsbocholt und Davaria Davensberg um den Klassenerhalt kämpfen, gilt aber als hoch veranlagter Kicker. „Er ist eigentlich das Talent im Münsterland, hatte aber einige Flausen im Kopf“, erklärt Daniel Schürmann, der Sportliche Leiter des SC Union. Bis zur C-Jugend spielte Osmani bei Preußen Münster, dann wechselte er als B-Jugendlicher nach einer Saison beim 1. FC Gievenbeck zum VfL Osnabrück in die U 17-Bundesliga. Nach einem halben Jahr in der A-Jugend-Bundesliga mit dem VfL ging Osmani zur U 19 des TuS Hiltrup. Dann zog er sich einen Kreuzbandriss zu, ehe er bei den Eisenbahnern in Münster neu anfing.

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Er will wieder an die guten Tage aus der Jugend anknüpfen.

Sportlicher Leiter Daniel Schürmann

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„Ardian ist in der Offensive auf allen Positionen einsetzbar“, sagt Schürmann. „Er ist heiß und hat Lust, wieder anzupacken. Das Knie hält auch. Er will wieder an die guten Tage aus der Jugend anknüpfen.“ Osmani kennt den künftigen Lüdinghauser Trainer Kolja Zeugner (bis zum Sommer noch beim SV Rinkerode) aus seinen fußballerischen Anfangsjahren beim TuS Hiltrup und aus seiner Zeit in Osnabrück. „Ardian hat sich selbst bei Kolja gemeldet“, so Schürmann.

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Wir zahlen kein Festgeld an Spieler, dabei bleiben wir. Wir wollen alle gleich behandeln.

Daniel Schürmann

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Damit wächst der Union-Kader für die Saison 2017/18 weiter an. Osmani ist der sechste Neuzugang nach Dennis Wagner (27/VfB Lünen), Alexander Schwegler (25/SG Selm), Pierre Koczubik (20/SV Rinkerode), Timo Schwabe (22/Arminia Appelhülsen) und Torwart Robin Sonntag (21/FC Nordkirchen). Aus dem aktuellen Aufgebot stehen als Abgänge nur Hassan Sannan und Achim Wischnewski fest, beide wechseln zu Fortuna Seppenrade. Mit Marcel Heitkötter tritt einer der Torhüter kürzer. „Sonst bleibt der Kader wohl zusammen“, sagt Schürmann. Der Verein habe die Zusagen von zwei weiteren Spielern, eine zusätzliche Personalie sei noch offen. Der Sportliche Leiter betont, dass beim SC Union keineswegs der Reichtum ausgebrochen sei. „Die Jungs bekommen bei uns eine neue Perspektive“, unterstreicht Schürmann. „Wir zahlen kein Festgeld an Spieler, dabei bleiben wir. Wir wollen alle gleich behandeln.“

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