Mo., 19.06.2017

Badminton Union Lüdinghausen testet neue Ballmaschine

Mit der Ballmaschine in Aktion übt sich Joshua Bartsch im Rückschlag.

Mit der Ballmaschine in Aktion übt sich Joshua Bartsch im Rückschlag. Foto: Markus Kleymann

Lüdinghausen - 

„Ich fühle mich manchmal wie ein Oktopus mit vielen Armen“, sagt Badmintontrainer Christoph Schnaase von Union Lüdinghausen. Eine Ballmaschine soll Abhilfe schaffen.

Von Markus Kleymann

Gespannt wartet Joshua Bartsch auf den nächsten Federball. Da kommt er – und der Nachwuchsspieler von Union Lüdinghausen erwischt ihn auch. Dabei kann Bartsch nicht vorausahnen, wohin dieser fliegen wird. Denn der kleine gefiederte Ball kommt nicht von einem Gegner auf der anderen Hälfte des Feldes, sondern aus einer Ballmaschine.

Die wird an diesem Trainingsabend von den Verantwortlichen der Union-Badmintonabteilung getestet. Das Urteil von Joshua Bartsch und seinem jungen Vereinskollegen Leon Kaschura bei dem Testlauf ist schon nach wenigen Schlägen klar: „Das macht riesig Spaß.“

Dabei steht der Spaß in den Überlegungen der Abteilung, ob eine Investition in die Ballmaschine getätigt werden soll, gar nicht im Vordergrund. Vielmehr soll das Training optimiert werden. „Ich fühle mich manchmal wie ein Oktopus mit vielen Armen“, sagt Trainer Christoph Schnaase. Er kann sich nicht gleichzeitig um alle Felder kümmern, auf denen die vielen Nachwuchsspieler aktiv sind. „Da wäre eine solche Ballmaschine Gold wert“, sagt Schnaase. Denn mit ihr könnten gleich mehrere Sportler perfekt beschäftigt werden.

Das Gerät kann bis zu 190 Bälle hintereinander spielen, und zwar entweder immer an den gleichen Punkt oder aber mit einer Streuung, damit der Spieler auch ins Laufen kommt. Ebenso ist das Einstellen unterschiedlicher Schlaggeschwindigkeiten möglich.

Zwar gibt es schon viele Jahre Ballmaschinen auch für den Badmintonsport. „Doch die waren sehr schwer und sehr teuer“, sagt Abteilungsleiter Michael Schnaase. Für das kleine Gerät mit Stativ sind die Kosten jetzt erheblich niedriger, doch auch die sind für die Badmintonabteilung so einfach nicht zu stemmen. Daher würden sich die Verantwortlichen freuen, wenn sich Sponsoren finden würden, um so vor allen Dingen das Nachwuchstraining noch weiter verbessern zu können.

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