Do., 28.09.2017

Badminton Union Lüdinghausen sorgt sich um die Cracks von morgen

Trainer Christoph Schnaase fördert mit einem neuen Konzept den Union-Nachwuchs nun erheblich intensiver.

Trainer Christoph Schnaase fördert mit einem neuen Konzept den Union-Nachwuchs nun erheblich intensiver. Foto: Markus Kleymann

Lüdinghausen - 

Zahlreiche Cracks bis hin zu den aktuellen Bundesligaspielern Karin Schnaase und Josche Zurwonne hat Union Lüdinghausen bis heute hervorgebracht. Ein neues Nachwuchskonzept soll dafür sorgen, dass das auch so bleibt.

Von Markus Kleymann

Ob Michael Schnaase, Angelika Walter, Henner Sudfeld, Kai Mitteldorf, Karin Schnaase oder Josche Zurwonne: Seit Jahrzehnten hat Unions Badmintonabteilung Talente hervorgebracht, die in der nationalen und sogar internationalen Spitze vorne mitmischten. Dafür, dass das dauerhaft so bleibt, will Christoph Schnaase sorgen. Der Badmintontrainer ist nach den Sommerferien mit einem völlig neuen Trainingskonzept für den Nachwuchs des SC Union 08 Lüdinghausen gestartet. „Ich will, dass wir den Anschluss nicht verlieren und Talente gezielt fördern“, sagt der Coach.

In drei Altersgruppen werden die Nachwuchsspieler jetzt intensiv gefördert – im Talentnest, das die Altersgruppen U 7 bis U 11 beinhaltet. Danach geht es in der Badmintonschule für die Altersklassen U 13 und U 15 weiter. Die älteste Gruppe umfasst die Klassen U 17 und U 19. „Die Teilnahme ist freiwillig“, stellt Schnaase fest. Wer weiterhin ohne intensives Training in einer Mannschaft spielen oder Badminton nur als Hobby nebenbei ausüben will, könne das weiterhin auch im Verein machen.

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Ich will, dass wir den Anschluss nicht verlieren und Talente gezielt fördern.

Union-Trainer Christoph Schnaase

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Doch Schnaase ist überrascht, wie viele Kinder, Jugendliche und Eltern sich jetzt für den Leistungsweg entschieden haben. „Die Resonanz ist viel größer als erwartet“, sagt er – und das, obwohl für diese gezielte Förderung auch ein höherer Vereinsbeitrag fällig ist. Das Leistungstraining erstreckt sich dabei nicht nur auf höhere Anforderungen und mehr Trainingsstunden. Theorieeinheiten sowie ein Athletiktraining ohne Schläger und Ball sind weitere wichtige Komponenten.

In den Vereinsgremien war das Konzept, dass der diplomierte Trainer Christoph Schnaase ausgearbeitet hatte, zuvor intensiv besprochen worden. „Alle waren sich einig, dass wir eine höhere Trainingsqualität anbieten wollen“, sagt Vater und Abteilungsleiter Michael Schnaase. Dabei hat die Abteilung aber nicht nur im Sinn, vielleicht wieder „eigene“ Bundesligaspieler hervorzubringen. „Wir setzen darauf, dass wir damit auch unseren gesamten Seniorenbereich stärken können, denn auch die zweite und dritte Mannschaft sind ambitioniert und wollen nach oben“, erläutert Christoph Schnaase.

Das transparente und offene System soll auch dazu führen, dass gerade jene starken Seniorenspieler künftig auch als Junioren-Trainer mit einsteigen können, so dass der fließende Übergang gewährleistet ist und Kompetenzen im Verein immer weiter ausgebaut werden können.

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