Badminton: Bundesliga
Bange machen gilt nicht – Union selbstbewusst zum Angstgegner

Lüdinghausen -

Trittau war für den SC Union Lüdinghausen in der jüngeren Vergangenheit selten eine Reise wert. Ändern soll sich das am heutigen Dienstag. Mut macht Teammanager Michael Schnaase die Personallage der Gäste.

Montag, 06.11.2017, 20:11 Uhr

Im Einzel eine Bank beim aktuellen Tabellenzweiten Union Lüdinghausen: der Niederländer Nick Fransman.
Im Einzel eine Bank beim aktuellen Tabellenzweiten Union Lüdinghausen: der Niederländer Nick Fransman. Foto: flo

Wenn es für den Badminton-Erstligisten Union Lüdinghausen einen Angstgegner gibt, dann ist es der TSV Trittau . „Dort haben wir nie gut ausgesehen“, weiß Teammanager Michael Schnaase . Im hohen Norden unterlag das Team – allerdings ersatzgeschwächt – auch in der vergangenen Spielzeit im Play-off-Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft.

Dennoch: Kampflos werden die Lüdinghauser das Auswärtsspiel am heutigen Dienstag, 19 Uhr, in Trittau (liegt zwischen Hamburg und Lübeck) nicht angehen. Denn Union kann in Bestbesetzung antreten und strebt zumindest einen Punktgewinn an. Der wäre schon bei einer knappen 3:4-Niederlage erreicht. Noch schöner wäre allerdings ein Sieg, der die Steverstädter weiter an der Tabellenspitze schnuppern ließe – und für das nächste Heimspiel am kommenden Freitag (10. November), gleiche Zeit, gegen den starken Aufsteiger BC Wipperfeld (10. November) Flügel verleihen dürfte.

Viele Perssons beim TSV

Der Gegner aus Trittau verfügt – wie Union mit den Schnaases – über eine starke Familienbande. Die deutsch-dänische Abteilungsleiterin Sabina Persson hat mit Joachim, Jonathan und Nikolay gleich drei Söhne im Erstliga-Team. Für den Ausgang der Partie dürfte besonders wichtig sein, ob der älteste, Joachim, mit an Bord ist. Der 34-Jährige mischte lange in der Weltelite mit und bestritt beispielsweise für Dänemark 2010 das Herreneinzel im Länderspiel gegen Deutschland in Senden. Fraglich ist allerdings, ob er zum Einsatz kommt, weil er auch als Trainer in der skandinavischen Heimat aktiv ist.

Ansonsten sind die Gastgeber durchgehend stark besetzt, so dass praktisch in allen Begegnungen mit engen Spielen zu rechnen ist. Trittau hat bislang alle drei Bundesligabegegnungen gegen durchweg starke Gegner 4:3 gewonnen – oder 3:4 verloren.

Michael Schnaase geht trotz der bislang durchwachsenen Bilanz in Trittau optimistisch in die Begegnung am Dienstag: „Unsere Spieler sind verletzungsfrei aus den vergangenen Turnieren gekommen. Und wir wollen alles geben, um nicht mit leeren Händen nach Hause zu kommen“, erklärt der Teammanager.

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